Unvorstellbar: Die Saisonarbeiter von Santorin. Video.

Unser TV-Tipp heute.

Montag, den 02. Juli 2018 um 20:40 auf ARTE.

Die griechische Insel mit dem spektakulären Kraterrand lockt jährlich Millionen Touristen. Hochzeitsreisende und Luxusurlauber zahlen 1000 € die Nacht – so viel verdient ein Kellner oder Kofferträger im Monat. Ein Knochenjob – in der sengenden Hitze von Oia, dem schönen Inselstädtchen. Doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft lässt sie vieles ertragen.

Hier der Link zur ARTE Mediathek. Dort kann man den Film schon vorab sehen.

Mehr Info: Der Airbnb-Krieg auf Kreta.

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6 Kommentare

  1. Hallo nach Kreta,
    ich bin entsetzt, was mit Santorin passiert. Vor ca. 20 Jahren war dort die Welt noch fast in Ordnung. Besonders schlimm ist ja das Ausnutzen der Menschen.
    Liebe Grüße aus Bönebüttel

  2. Auch hier auf Kreta ist das nicht viel anders. Für diejenigen, die hier leben und im Tourismus arbeiten gibt es keinen bezahlbaren Wohnraum mehr, ist alles für Touristen umgebaut. Und die, die nur für die Saison hier leben und arbeiten, werden in „Löchern“ untergebracht – nicht nur Albaner, Bulgaren und Rumänen, auch Griechen. Der ausufernde Tourismus nimmt zunehmend dekadente Züge an. Und diese Luxusbunker sind meist in den Händen ausländischer Unternehmen.
    Irgendwie erscheint mir der Grieche extrem anfällig für Unterdrückung und Versklavung. Es waren schon viele Besatzer hier auf Kreta: die Ägypter, die Venezianer und lange Zeit die Türken und wohl noch einige andere mehr. Heute sind es die Touristen und ausländische Investoren.
    Wo ist das liebenswerte Griechenland, die liebenswerten Griechen, geblieben?
    Sie prostituieren und erniedrigen sich: „Hello my friend. Come in. Family taverna with traditional food“ ,etc.
    Und diese Kellner, zum Beispiel, stehen jeden morgen wieder frisch geduscht und rasiert an der selben Stelle, schleppen täglich Zentner von Speisen, beantworten immer wieder die selben Fragen und sind immer freundlich – egal wie unangemessen sich der Touri benimmt. Selbst nach 3,4 oder 6 Monaten ohne einen einzigen freien Tag. Chapeau!!!
    Der Tourismus ist die Pest des 21. Jahrhunderts.
    @ Antje: nicht nur die Menschen sind betroffen. Auf Santorini brechen die Esel zusammen, weil sie die menschlichen Lasten nicht mehr schleppen können und vollkommen dehydriert sind. Das gleiche gilt für die Pferde in Chania, die den lieben langen Tag in der prallen Sonne stehen und die Touristen in der Stadt herumkutschen. Man kann sich mit den armen Geschöpfen auch fotographieren lassen.

  3. Hallo Christa

    Danke für Deinen sachlichen Kommentar. Das können wir nur bestätigen.

    Gruß nach drüben.

Kommentare sind geschlossen.