Unwetter auf Kreta – 70 Touristen in der Samaria-Schlucht „gefangen“.

Die Wachen und Waldarbeiter in der Samaria-Schlucht haben 70 Touristen gerettet.

samaria
Die Samaria-Schlucht auf Kreta. Die größtes Schlucht Europas.

Durch die starken Regenfälle heute Morgen ist der Fluss in der Schlucht so stark angestiegen, das ein Passieren unmöglich geworden ist. An der engsten Stelle ist das Wasser ca. 2 Meter hoch.

Die Touristen sind in das verlassene Dorf Samaria gebracht worden. Dort werden sie übernachten. Trinkwasser und Essbares ist vorhanden. Jetzt heißt es Geduld haben und auf gutes Wetter warten.

Auch für heute Nacht sind wieder starke Regenfälle vorausgesagt. Die Schlucht ist auf jeden Fall morgen noch geschlossen.


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5 Kommentare

  1. So was nennt man Action pur. Eine Wanderung in der Schlucht ist so, oder so kein Zuckerschlecken.

  2. Kann man nicht einfach wieder an den Einstieg zurück gehen und über die Treppen wieder aussteigen

  3. Die Wanderung durch die 18 km lange Samaria-Schlucht ist beu guten _Bedingungen eine wunderbare Sache. Oben noch alpines Klima und Baumbewuchs geht dann weiter unten in das Mittelmeerklima mit Oleander und Maulbeerbäumen über. Das verlassene Dorf Samaria bietet mit einem Brunnen gute Rastmöglichkeit. Wir sind bereits 2 mal diese Schlucht gegangen. Wenn man dann wie oben genannt das ganze zurück gehen sollte ist das eine enorme Anstrengung. Ich kenne geübte Bergwanderer die dies getan haben , aber für normale Touristen nicht unbedingt zu empfehlen. wir kennen die Schlucht bei Hochwasser und wissen daß, das nicht unbedingt ein Heiligth ist. Ich hoffe es sind alle gut in Agia Roumeli vom Schiff abgeholt worden und nach choras Sfakion gebracht worden.

  4. Leider wird der Vorfall von den örtlichen Tourismusbehörden runtergespielt. Man hätte uns nie und nimmer nach dem harten, regenreichen Winter und den akuten Regenfällen mit schweren Gewittern (Blitzen!) am 12.05. oben in die Schlucht einlassen dürfen, da haben die zuständigen Fortsbehörden völlig versagt, weil sie einer gravierenden Fehleinschätzung unterlagen. Wir sind mit knapper Not und entgegen den Behauptungen im o.a. Beitrag aus Kreta nur mit fast lebensgefährlichen Seilaktionen über den immer reißender werdenden Gebirgsbach bis ins verlassene Samaria Village gekommen, wo viele Wanderer schon warten mussten und nur einige eine Schlafstelle zugeteilt bekamen, um am nächsten Tag dann bei wieder besserem Wetter und jetzt auch mit tatkräftiger Unterstützung gut ausgerüsteter Rettungskräfte über den wieder halbwegs normalen Gebirgsbach (ca. 20 Überquerungen am 2.Tag, weil der Weg sich laufend mit dem Bachbett kreuzt) geleitet wurden und letztlich erschöpft, aber zufrieden den Schluchtausgang und das Meer erreichten.

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