Vorgestellt: Prof. Nikolaos Bechrakis – eine Koryphäe.

Die Koryphäe (griechisch κορυφή koryphé, deutsch ‚Gipfel, Scheitel‘). Als Koryphäe bezeichnet man eine Person, die durch außergewöhnliche Leistungen hervortritt: eine Autorität, einen Experten, eine Kapazität, einen Sachkundigen für ein bestimmtes Fachgebiet.

Europäischer Arzt und Wissenschaftler

Als Sohn griechischer Eltern wurde Prof. Bechrakis 1964 in der Schweiz geboren. Sein Vater war dort als Augenarzt beim berühmten Prof. Hans Goldmann tätig und war später der erste Ordinarius der Univ.-Augenklinik im griechischen Patras.

Nikolaos Bechrakis

Nikolaos Bechrakis besuchte Schulen in Deutschland und Griechenland und absolvierte sein Medizinstudium in Homburg/Saar und in Westberlin. Sein Wissen vertiefte er dann am renommierten Wilmer Eye Institute der Johns Hopkins Universität in Baltimore und an der Universität Glasgow. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde Bechrakis 1991 zum Leiter des Ophthalmopathologischen Labors der Freien Universität Berlin im Klinikum Benjamin Franklin ernannt. Hier schloss er 1995 auch seine Dissertation und 1996 die Facharztausbildung zum Augenarzt ab. Seit Anfang der 1990er-Jahre konzentrierte sich seine klinische und wissenschaftliche Arbeit auf Erkrankungen des vorderen und des hinteren Augenabschnittes und insbesondere auf die ophthalmologische Onkologie.

Dort in Berlin haben wir Nikolaos kennengelernt. Ein großer Grieche. „Du hast dir bis zuletzt Mühe gegeben und warst grenzenlos ehrlich. Dank an Dich als Arzt und besonders als Mensch.“

1997 wurde er zum Oberarzt der Augenklinik an der Berliner Charité ernannt. Im Campus Benjamin Franklin der Charité hat er dann die Schwerpunkte der chirurgischen Therapie fortgeschrittener Netzhauterkrankungen und die Therapie intraokularer Tumoren aufgebaut. Ab 1998 wirkte er maßgeblich bei der erstmalig in Deutschland etablierten Protonentherapie mit. Im Jahr 2001 habilitierte sich Nikolaos Bechrakis und wurde anschließend zum Leitenden Oberarzt der Charité ernannt. 2005 folgte seine Ernennung zum Universitätsprofessor und stellvertretenden Direktor der Augenklinik am Klinikum Benjamin Franklin.

Ein wunderschönes Video von „Minor Project“, den jungen Griechen.

Nach zwei Rufen für Ordinariate an der Universitäten Lübeck/Deutschland und Ioannina/Griechenland nahm Bechrakis im Dezember 2007 den Ruf an die Medizinische Universität Innsbruck an. Nikolaos Bechrakis ist seit 1993 mit der Physikerin und Dirigentin Maria Makraki verheiratet und hat zwei Söhne. Seine Frau ist seit 2005 musikalische Leiterin des Orchesters „Camerata Europaea“

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