Grammenos Beach Haeuser

Wale und Delfine im Süden Kretas.

Delfine in Paleochora

Heraklion – Das meeresbiologische Institut kann, den letzten Untersuchungen zufolge, von einem sehr positiven Fazit der Meeressäuger in griechischen Gewässern sprechen.

Nach letzten Untersuchungen registrierte das Institut sechs Wal- und vier Delfinarten. Das Phänomen dürften die Pottwale sein, die zu den größten Walarten in griechischen Gewässern zählen.

Auch Killerwale (Orkas) und Buckelwale wurden zu Hunderten gesichtet. Das Institut registrierte die Wale, die in gemeinsamer Eintracht mit Delfinen leben, im Ionischen Meer (Korfu), Südkreta, Südpeleponnes, Golf von Korinth und in der nördlichen Ägäis.

Das meeresbiologische Institut erfreut sich, daß die Wale keine Feinde haben und somit in Ruhe ihre Reisen in den griechischen Meeren ausführen können. Desweiteren scheint die Beliebtheit dieser Gewässer an der Sauberkeit des Meeres zu liegen, da die Wale immer wieder an dieselben Stellen zurückkehren. Eine weitere Rolle spielen die Meerestiefen, die je nach Walart von großer Bedeutung sind.

Im Süden Kretas sind überwiegend weibliche und Jungtiere anzutreffen, wobei hin und wieder männliche Einzelgänger in dieser Region gesichtet werden.

Für uns ist am Erfreulichsten, daß die Wale in diesen Gewässern nicht gejagt werden dürfen und es in dieser Hinsicht auch keine Walfangboote gibt. Für Interessierte hat das meeresbiologische Institut eine eigene Homepage (www.pelagosinstute,gr), die auch eine schöne Fotogalerie beinhaltet.

pottwale-paleochora
Pottwale direkt vor Paleochora.

In Paleochora werden auch Bootstouren zum Whale-Spotting angeboten. Das gibt es bereits seit Anfang der 90er Jahre. Zu dem Zeitpunkt waren eine Gruppe bekannter Delfin-Forscher zu Gast im Seminar-Zentrum bei Mario in Anydri.

Mario hat dann ein Boot organisiert und bei der Fahrt hat man gleich 60 – 70 Delfine gesehen. Seitdem bietet Niko, der Bootsbesitzer, diesen Touren an.

Walsichtung bei der Insel Chryssi am 05.06.2016.

Diese finden statt von Anfang Juni bis Ende September. Jeweils Dienstag und Donnerstags um 18:00. Wenn das Wetter mitspielt.


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5 Kommentare

  1. Hallo

    Ein sehr erfreulicher Artikel, aber ich habe Bedenken, ob es diese Delphine und Wale auch noch nach der Zerstörung der Chemiewaffen aus Syrien gibt.

    Liebe Grüße aus dem frühlingshaften Österrreich
    Maria und Gottfried

  2. Guten Morgen Jörg! Dein Bericht über die Wale und Delphine im Meer südlich von Kreta ist schön, doch leider gibt es auch negative Nachrichten über diese Meeresbewohner.

    Nämlich, es sterben jährlich viele Delphine und Wale, speziell vor Kretas Küsten, an den vielen Plastiktüten, die wahllos in die Landschaft geworfen werden. Der Wind weht diese Tüten ins Meer und werden dann von den Delphinen und Walen gefressen. Die Tiere denken, es wären Quallen und schlucken sie.

    Eine Delphin- und Walexpedition aus Deutschland hat einige der Meeresbewohner tot gefunden und ihre Bäuche waren voll von hunderten von Plastiktüten. Die Tiere sterben einen qualvollen Tod.

    Ich habe einen Video darüber gesehen.

    Und ich bin übrigens der gleichen Meinung, wie Maria und Gottfried. Noch, weiss niemand, was kommen wird, wenn die Chemiewaffen aus Syrien im Mittelmeer verklappt werden.

    Ich befürchte das Schlimmste!

    Ein wunderschönes Wochenende mit viel Sonne wünscht Euch

    Judith

  3. Hallo,

    interessanter Artikel.

    Ich wuerde gerne mit meinen Kindern mal so eine Tour machen.

    Wo bekommt man denn Informationen ueber diese Bootstour?

    Liebe Gruesse aus dem etwas trueben Heraklion

    Elisabeth

Kommentare sind geschlossen.