Zum Jahresende wurden auch wir mit Anrufen (“Kai, wir wollen ´ne Mailbox”) und Leserbriefen überschwemmt.
Fragen über Fragen:
- Wie geht es mit Griechenland weiter?
- Bricht die Euro-Zone auseinander?
- Wer wird neuer Bundespräsident?
- Geht die Welt 2012 unter?**
- Wie wird man eigentlich Scheff-Redakteur beim Radio?
Wie Ihr vielleicht versteht, können wir nicht alle Fragen gleichzeitig beantworten.
Doch wir wollen zumindest die Wichtigste nicht unbeantwortet im Raum stehen lassen.
Chef-Redakteur wird man nicht durch Gottes Gnaden* oder unter zu Hilfenahme von Schmiergeld. Alles beginnt mit einer fundierten Ausbildung, wie Euch unser kleines Unterrichts-Video zeigt.
Nach dieser Grundausbildung heißt es nun. ÜBEN.ÜBEN.ÜBEN.
Und schnell einen Praktikanten-Job bei einer kleinen Radio-Klitsche annehmen.
Hilfreich ist es dann, dem besten Radio-Web-Designer Honig um den Bart zu schmieren, bzw. ihm auch noch was zu Kochen und ihn auf eine Kreta-Reise einzuladen. Gutes
Aussehen* und brutale Durchsetzungsfähigkeit* (siehe Bild oben rechts) hilft ungemein. Körperliche Fitness* ist beim Platten auflegen unabdinglich. Deshalb jeden morgen Frühsport*. Lesen und Schreiben sind Attribute, die durch Demagogie* ersetzen werden können. Das kommt auch beim Hörer-Volk besser an.
Für das allgemeine Betriebsklima ist es dann gut, mit der schönsten Moderatorin*** in´s Bett zu steigen. Wegen diese Fauxpas sollte man sie dann auch heiraten. Das steigert die Karriere-Chancen in diesen reaktionären Kreisen um Einiges. Die besagte Schnucke kann einem auch das nicht vorhandene musikalische Gehirn* ersetzen.
Der Rest ist dann nur noch reine Glück- und Ehesache*.
Darauf sollte der Bewerber achten: *, **; ***

Scheff-Redakteur mit Schnucke an Strandbar
Inspired by Postillon










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