„Wut und Zärtlichkeit“ – Konstantin Wecker meldet sich zurück

Wie uns der Südwest-Rundfunk online (SWR.de) heute mitteilt, meldet sich der Liedermacher Konstantin Wecker nach 6 Jahren mit seinem neuen Studioalbum „Wut und Zärtlichkeit“ zurück – und präsentiert dazu am heutigen Donnerstag, dem 22.09.2011 von 23.15 bis 23.44 Uhr eine Sondersendung.

Aber lest selbst:

„Nach sechs Jahren veröffentlicht Konstantin Wecker wieder ein neues Studioalbum. Die Doppel-CD „Wut und Zärtlichkeit“ enthält 14 brandneue Lieder, die Wecker-typisch politisch, lyrisch und satirisch sind. Gleichzeitig markieren sie aber auch einen Aufbruch zu neuen musikalischen Wegen.

Seit vierzig Jahren setzt sich Konstantin Wecker auf und hinter der Bühne für Zivilcourage und soziale Gerechtigkeit ein und avancierte mit Titeln wie „Stilles Glück, trautes Heim“, „Willy“ und „Wenn der Sommer nicht mehr weit ist“ zu einem der erfolgreichsten deutschen Liedermacher.

Genug war ihm bekanntlich noch nie genug, und so beschreitet der Münchner Liedermacher in seinem neuen Studioalbum auch musikalisches Neuland.„‘Wut und Zärtlichkeit‘ ist die Summe aller Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren im Zusammenspiel mit den verschiedensten europäischen Musikern sammeln konnte“, so Konstantin Wecker, der das Album mit hochkarätigen Musikern eingespielt hat.

Mit gefühlvollen Liebesliedern wie „Gefrorenes Licht“ und „Buona Notte“ gewährt der 64-Jährige wieder einmal tiefe Einblicke in das eigene Seelenleben. Mit bissigen Titeln wie „Weltenbrand“ und „Empört Euch“ nimmt er die Betrogenen der Welt in den Arm. Und auch Angela Merkel hat er ein liebevoll sarkastisches Lied gewidmet: In „Das Lächeln meiner Kanzlerin“ wirft Wecker einen ironischen Blick in das Dekolleté der Bundeskanzlerin.
Wir haben den streitbaren Liedermacher getroffen.

Konstantin Wecker, geb. 1947 in München, ist Musiker, Komponist und Autor. In all den Jahren seiner musikalischen Karriere engagierte er sich auch politisch für Zivilcourage und in der Friedensbewegung. In seiner vielbeachteten Autobiografie »Die Kunst des Scheiterns« schreibt er über seinen Absturz in die Drogen in den 90er-Jahren und seine Suche nach dem, was ihn trägt. Der vielbeschäftigte Liedermacher lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in München.

Auch zu erwähnen ist natürlich das Buch „Es geht ums Tun und nicht ums Siegen – Engagement zwischen Wut und Zärtlichkeit“ von Konstantin Wecker und Bernard Glassman unter dem Motto „Liedermacher meets Zen-Meister: Zwei Rebellen und ihre Anstiftung zum Einmischen.“
Zwei leidenschaftliche Kämpfer für mehr Gerechtigkeit: Engagement zwischen Wut und Zärtlichkeit. Warum wir uns einmischen müssen.

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