Yachturlaub in Griechenland.

Warum nicht mal einen Yachturlaub buchen?

Zwischen April und Oktober, wenn das Wetter auf und um Kreta am besten ist und die Restaurants und Geschäfte auf Hochtouren laufen, ist auch die beste Zeit zum Segeln. Um den perfekten Segelurlaub zu erleben, sollte vorher aber einige Zeit in die Planung investiert werden. Wo genau soll es hingehen? Und mit welchem Boot? Alleine oder mit Skipper?

Reiseziel Kreta: Wo einen Törn mit der Charteryacht unternehmen?

Noch vor einigen Jahren war Kreta für Charterer größtenteils unbekanntes Gebiet. Bis auf kleinere Touren mit Ruderbooten und kleinen Segelbooten, wie Faltsegelbooten, haben Touristen die Insel kaum umrundet. Und auch wenn Kreta noch immer nicht der Hotspot Nummer 1 für Yachtcharter-Freunde ist, lassen sich um Kreta und nach Kreta doch einige spannende Segeltörns unternehmen. Seit 2007 gibt es eine Charterbasis in Agios Nikolaos. Von hier aus lohnt sich der Urlaub mit Yachtcharter für Ausflüge von der Nordküste aus in die zentralen und südlichen Zykladen, beispielsweise nach Milos oder Santorin.

Segeln vor Chania.

Da es auf Kreta selbst keine Charteryachten gibt, muss zum Beispiel von Kos oder Rhodos, dem wärmsten Ort Griechenlands, aus gestartet werden. Der Törn nach Kreta dauert allerdings eine ganze Woche, weshalb insgesamt genügend Zeit eingeplant werden sollte. Auf dem Weg nach Kreta können weitere Inseln, wie Nisyros, Chalki oder Kasos besucht werden. An der Südküste Kretas kann nur gesegelt werden, wenn die Yacht tiefgangvariabel ist, also nicht mehr als 1 Meter Tiefgang hat, da es dort nur sehr vereinzelte und flache lokale Buchten und Häfen gibt. Insgesamt ist das Segeln rund um Kreta eher Fortgeschrittenen Charterern zu empfehlen.

Für Anfänger eignen sich die Gebiete der Halbinsel Peloponnes in der Ägäis deutlich besser. Die Windverhältnisse sind hier ausgewogener und es gibt mehr geeignete Häfen zu einfachen Anfahren.

Der Törn mit dem Yachtcharter von Griechenland aus kann aber auch zu entfernteren Destinationen führen. Je nach Budget und Zeit bieten sich mitunter Törns nach Sardinien, auf die Kanaren oder sogar zu viel weiter entfernten Zielen, wie etwa in die Karibik an.

Mit Skipper oder alleine segeln?

  • Bareboat:

Eine der wichtigsten Fragen, die jeder sich stellen sollte, der einen Yachturlaub plant, ist die nach einer eventuellen Reisebegleitung. Wer bereits Segelerfahrung hat, kann einfach Bareboat und damit ganz alleine oder mit Freunden und der Familie segeln. Als Skipper ist man dann für die Yacht und den gesamten Törn selbst verantwortlich. Deshalb verlangen die meisten Vercharterer und Yachtbetreiber auch Befähigungszeugnisse, wie einen internationalen Bootsführerschein (ICC). Nur dieser garantiert letztlich auch, dass der Skipper navigieren, segeln, festmachen und verankern und den Yachtcharter betanken kann.

  • Mit Skipper:

Wer dagegen weder einen Segelschein, noch sonstige entsprechende Befähigungen aufweisen kann, sollte für den Yachturlaub einen Skipper anheuern. Da dieser die ganze Zeit mit an Bord ist und sein Wissen an die Crew weitergibt und Aufgaben an Board einteilt, ist die Privatsphäre und Freiheit im Gegensatz zum Bareboat Charter hier natürlich deutlich eingeschränkt. Allerdings können gerade Segelanfänger, genauso aber natürlich auch Fortgeschrittene, ihren Urlaub mit Skipper manchmal trotzdem mehr genießen, da die Verantwortung für die Yacht mehr oder weniger bei einem Experten liegt.

Skipper Georgios hat sein Boot in Matala.
  • Mit Besatzung:

Wer sich den vollen Luxus leisten kann und leisten möchte und bereit ist, dafür seine Privatsphäre noch ein Stück mehr aufzugeben, kann auch eine ganze Crew anheuern, die sich um den Yachtcharter kümmert. Neben einem erfahrenen Skipper kann beispielsweise ein eigener Koch oder eine Hostess mit an Bord, die sich um das Wohl der Besatzung kümmern. Natürlich müssen entsprechende Yachten groß genug sein, um die ganze Crew an Board unterzubringen. Jeder benötigt seine eigene Kabine und genügend Verpflegung.

Die Reiseplanung für den Yachturlaub bei Kreta

Damit der Yachturlaub nicht schon aufgrund von unsorgfältiger Vorbereitung scheitert, sollte die Reise Schritt für Schritt geplant werden:

  • Zunächst einmal sollte die genaue Reiseroute überlegt werden. Von wo aus soll es nach Kreta gehen? Reicht Kreta als Reiseziel aus oder soll der Törn vielleicht zu weiter entfernten Inseln führen? Außerdem ist die Wahl des richtigen Bootes von Bedeutung (im nächsten Abschnitt mehr dazu).
  • Stehen Destination und gewünschtes Boot fest, muss der Urlaub über einen zuverlässigen Yachtcharter-Anbieter gebucht werden. Bedacht werden sollte dabei immer, dass für längere Törns meist eine Woche deutlich zu wenig Zeit ist.
  • Neben Informationen zur Anreise, also zu Transfers und dem Erreichen des Yachthafens, sind auch einige andere Dinge in Erfahrung zu bringen. Wird beispielsweise ein Bootsführerschein oder ein Visum für eventuelle Weiterreisen von Griechenland aus benötigt? Welche medizinischen Anforderungen bestehen am Urlaubsziel?
  • Am Yachthafen gilt es, alle Instruktionen und Sicherheitsanweisungen gut zu studieren. Lokales Wetter und Klima sind zu erfragen und zu bedenken.
  • Wer die Karten gut studiert hat, über Ankerplätze, Häfen und Segelgebiete auf der Route Bescheid weiß, darf nun endlich Segel setzen!

Welches Boot soll es sein?

Segelboote und Motorboote vs. Segelyachten und Motoryachten

Ganz prinzipiell grenzen sich Yachten und Boote durch ihre Länge voneinander ab. Während Boote meist bis zu sieben Meter lang sind, bezeichnet man alles Größere als Yachten. Yachten verfügen in der Regel außerdem über ein Deck und eine Kajüte.

Segelboote und -yachten eignen sich am besten für Familien oder Freundesgruppen, die einen entspannenden Urlaub bei Kreta genießen möchten. Der große Vorteil bei Wasserfahrzeugen mit Segeln ist, dass keine Kosten für Benzin und Diesel entstehen. Motorbetriebene Boote und Yachten schaukeln außerdem stärker im Wind und können, aufgrund der Motorengeräusche, natürlich auch nicht völlige Ruhe bieten.

Der Vorteil von Motoren ist, dass mitunter keinerlei Segelkunde nötig ist. Unter Umständen kommt man schneller voran und es wird kein Wind benötigt.

Katamarane

Katamarane zeichnen sich durch die beiden Rümpfe aus, die durch das Deck miteinander verbunden sind. Durch die extreme Breite und das gleichzeitig geringe Gewicht der Katamarane ergeben sich Vorteile, was Fahrtgeschwindigkeit und Stabilität der Yacht angeht. Es gibt Segel- sowie Motorkatamarane und inzwischen sogar Solarkatamarane, die alleine durch Sonnenenergie vorangetrieben werden.

Auch ein guter Tipp: Private Bootstouren nach Gavdos,

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