Ob ein Kaminofen die Küche zehn Minuten lang einqualmt oder sauber und klar brennt, entscheidet weder das Holz noch der Schornstein. Es entscheidet die Reihenfolge, in der du die Scheite und das Anzündmaterial schichtest.
Beim gewohnten Anzünden von unten liegen Anzünder und feines Holz zuunterst, die dicken Scheite darüber. Das Feuer entsteht ganz unten, aber die Gase, die aus dem noch kalten Holz darüber ausdampfen, verbrennen nicht. Sie entweichen als schwarzer Rauch durch den Schornstein, bis die ganze Ladung endlich heiß genug ist.
Der Oberbrand
Das Anzünden von oben, der sogenannte Oberabbrand, dreht das um. Die dicken Scheite kommen nach unten, darüber mittelgroße, und ganz oben das feine Anzündholz mit dem Anzünder. Das Feuer beginnt oben und arbeitet sich langsam nach unten. Jede Schicht darunter ist bereits vorgewärmt, wenn die Flamme sie erreicht. Und der wichtigste Effekt: Die aufsteigenden Rauchgase ziehen durch die heißen Flammen und verbrennen dort, statt ungenutzt zu entweichen.
Das Ergebnis ist weniger Rauch im Raum, weniger Ruß im Schornstein, deutlich weniger Feinstaub und eine Platte, die schneller und länger heiß wird. Nicht umsonst empfiehlt das Umweltbundesamt diese Methode.
Ein Hinweis: Bei manchen Öfen mit Bodenrost ist das Anzünden von unten vorgesehen, schau dazu in die Bedienungsanleitung.
Nicht das Holz macht den Qualm, sondern die Reihenfolge, in der es liegt. Quelle KI (Künstliche Intelligenz).
Das wirklich wahre Leben
Die Natur entscheidet. Trockenes Holz brennt besser als nasses Holz. Hartholz brennt besser als Weichholz. Holzfeuchte kann man mit einem Feuchtigkeitsmesser testen. Man kann es aber auch lassen, wenn man bei einem Holzhändler seines Vertrauens kauft.
Haben gestern 1.200kg Oliven Holz bekommen. Preis: 140€. Im Durchschnitt kostet 1.000kg momentan 160€. Quelle: MI (Menschliche Intelligenz)
Und noch ein Tipp.


