Guten Tag zusammen!
Ich plane seit einiger Zeit ein Wasserprojekt auf Kreta ( https://radio-kreta.de/projekt-wasser-fuer-kreta/ ). Hierbei werden mich einige Firmen und Fachleute unterstützen. Leider gerät dieses Unterfangen aktuell in den Hintergrund – auch dessen Sinnhaftigkeit.

Verantwortlich dafür ist ein absolutes Irrsinns-Projekt einer mutmaßlich zyprischen Investorengruppe ( https://www.ot.gr/2026/05/18/epixeiriseis/omilos-fotiadi-prasino-fos-gia-ti-touristiko-xorio-6-200-klinon-sto-rethymno/ ), das, wie es den Anschein hat, in der Regierung auf zahlreiche Unterstützung und Unterstützer bauen kann. Teilgenehmigungen wurden offenbar schon erlassen, so z.B. durch die verantwortliche Kulturministerin Lina Mendoni. Sinnigerweise betrifft diese Genehmigung die Umweltverträglichkeit.

Das Projekt
Das Hotel der 5-Sterne-Kategorie ist Eigentum der „Zweckgesellschaft 15“ und soll am Standort Triopetra D.E. Lambis der Gemeinde Agios Vasileiou im Bezirk Rethymnon gebaut werden. Es handelt sich um ein Haupthotel, das sich außerhalb des Bebauungsplans, der Siedlungsgrenzen sowie des Natura-2000-Schutzgebiets befindet. Die Kapazität der Anlage soll 600 Betten in 142 Zimmern betragen.
Der Hotelkomplex der „Zweckgesellschaft 15“ wird auf einer Fläche von 91.858,27 m² gebaut. Dieses Grundstück ist Teil eines 106.913,90 m² großen Gebiets, auf dem es laut dem Dokument der Forstbehörde von Rethymnon – A.D.K. (Nr. 550/30-01-2020) Wald-, Grünland- und Nicht-Waldflächen gibt.Nun muss man wissen, daß das fragliche Gelände aktuell noch weitgehend unberührt ist. An genau diesem Strandabschnitt legen zum Beispiel auch Meeresschildkröten ihre Eier ab.
Die ganze Gegend ist wenig bis kaum erschlossen und für ihre Ursprünglichkeit bekannt. Nun sollen dort Tausende Übernachtungsmöglichkeiten entstehen. Einmal abgesehen davon, daß der Tourismus, zumindest in Teilen Kretas, seit Jahren stark rückläufig ist, gibt es in diesem Gebiet praktisch keine geeignete Infrastruktur. Insbesondere betrifft dies die Frischwasserversorgung, aber auch die Abwasserentsorgung.
Wo sollen die erforderlichen mehrere hundert Menschen Servicepersonal herkommen? Hier gibt es niemanden! In den umliegenden kleinen Dörfern stirbt die eingesessene Bevölkerung aus. Will man billige Arbeitssklaven aus Pakistan oder Bangladesch holen? Die arbeiten in der hiesigen Gastronomie heute schon, weil es dafür keine einheimischen Arbeitskräfte gibt.
Von den sonstigen Auswirkungen auf Land, Leute und Umwelt braucht man gar nicht zu reden, die sind bekannt. Es wird ein Desaster werden, sollte die Investorengruppe dort bauen dürfen. Bekannt ist auch der sonstige Ablauf. Einige (viele) Millionen Euro werden in die Taschen der „üblichen Verdächtigen“ wandern, die anschließend alle plötzlich nicht mehr zuständig sind und im Prinzip auch nie waren.
Wenn das Projekt erst einmal begonnen ist, ist der Schaden irreversibel!
Ich würde mich sehr freuen, wenn sich die einzelnen Verbände der Sache mit Hochdruck annehmen würden, sodass schnell entsprechende Klagen bei den zuständigen Gerichten dagegen eingereicht werden können. Gerne stelle ich mich für den Moment als Anlaufstelle und Vermittler zur Verfügung.
Mit den besten Grüßen,
Marcel Schwarz
info@marcelschwarz.com
Hier geht es zur Petition „Save Triopetra„.

Vielen Dank übrigens für euer Interesse und eure Zuschriften mit dem Wortlaut „Oh, wie schrecklich, wie kann ich helfen?“, auf die ich selbstverständlich antworte, worauf dann rein gar nichts mehr kommt.
Interessant, zu sehen, wie wichtig euch unsere, eigentlich aber EURE, Welt ist.
Danke für nichts!
Für diejenigen, die etwas tun möchten was nicht allzu sehr anstrengt:
https://www.change.org/p/save-triopetra-no-to-overdevelopment-in-south-crete
https://www.n-tv.de/politik/Proteste-in-Albanien-gegen-Bauprojekt-von-Trump-Familie-weiten-sich-aus-id31050029.html
„Seit fünf Wochen gehen Menschen in Albanien auf die Straße. Auslöser ist ein umstrittenes Bauprojekt, an dem die Familie von US-Präsident Trump beteiligt ist. Mittlerweile richtet sich der Protest auch gegen die Regierung des Landes.
Die Proteste gegen ein geplantes Luxus-Bauprojekt von Trump-Schwiegersohn Jared Kushner in Albanien weiten sich aus: Bei der bisher größten Kundgebung seit Beginn täglicher Demonstrationen Ende Mai haben Zehntausende Menschen am Samstag neben dem Stopp des Projekts auch den Rücktritt der Regierung gefordert.
„Was als ‚Flamingo-Revolution‘ angefangen hat, entwickelt sich zu einer breiten Unzufriedenheit in der Bevölkerung“, sagte die Demonstrantin Alketa Ademi bei der Kundgebung am 35. Tag der Proteste in Tirana. „Mangelnde Transparenz, Arroganz – es reicht! Der Ministerpräsident muss gehen“, forderte die 40-Jährige. „Albanien ist nicht zu verkaufen!“ verkündeten Transparente von Protestteilnehmern, Demonstranten trugen große pinkfarbene Papp-Flamingos.“
Antwort aus Albanien, von „Flamingo Revolution“:
Dear Marcel,
Thank you very much for your email and for reaching out to us.
We completely understand your concern and the frustration you must be feeling. It is always painful to see one of the last relatively unspoilt places come under pressure from large-scale development projects.
From our experience, relying solely on local authorities is often not enough. If there are significant environmental concerns, it can be much more effective to bring the issue to the international level. International attention can increase public scrutiny and encourage decision-makers to take environmental obligations more seriously.
We would recommend contacting BirdLife International at birdlife@birdlife.org, especially if the area is important for birds or their habitats. It may also be worthwhile to raise the issue directly with members of the European Parliament, particularly those serving on committees dealing with the environment, biodiversity, or petitions. If the project could conflict with EU environmental legislation, this route may help attract broader attention.
You may also consider gathering local residents, scientists, and environmental organisations to build a coalition and document the ecological value of the area. A well-supported, evidence-based campaign often has a stronger impact than individual appeals.
We wish you every success in your efforts and hope that southern Crete can be protected for future generations. Please keep us informed about developments, and don’t hesitate to get back in touch if there is anything further we can advise on.
Best regards,
Flamingo Revolution
Das sollte uns allen ein Ansporn sein. Ich vergaß in meiner letzten Mitteilung eines, was ich eigentlich noch zum Thema Demokratie sagen wollte.
Jeder von euch hat einen Kreistags-, Landtags-, einen Bundestags- und einen Europaparlament Abgeordneten, zuständig für seinen Wohnort. Und, völlig egal, ob ihr den nun gewählt habt oder nicht – er ist zuständig für euch und hat in der Endkonsequenz eure Interessen und Bedenken ernst zu nehmen und ggf. zu vertreten. Wendet euch an sie! Schreibt sie an, ruft sie an. geht in ihre Sprechstunden! Wo und wann diese sind, erfahrt ihr im Internet.
Bitte kämpft für das, was euch wichtig ist. Reaktionen auf Berichte bei Radio Kreta sind schön und gut, bewirken aber rein gar nichts.
Grüße vom Inselmax
UPDATE:
Ich hatte gestern ein längeres persönliches Gespräch mit dem ehemaligen Initiator von „Save South Crete“.
Er wird rein gar nichts mehr machen! Frust, Verzweiflung und Ergebenheit in das offenbar unabwendbare Schicksal herrschen vor. Von der ehemals noch recht zahlreichen Gruppe sind am Ende nur noch ein anderer Tavernenbesitzer und er selbst übrig geblieben. Alle anderen sind abgesprungen. Und diese letzten beiden wurden dann in Fernsehberichten mundtot gemacht, von wegen sie wollten die strukturelle Entwicklung Kretas verhindern und somit damit verbundene, vor allem auch wirtschaftliche, Vorteile für die Bevölkerung. Spätestens ab diesem Zeitpunkt drehte die Stimmung.
Er sagt, das Projekt habe inzwischen überall mehrheitliche Unterstützung. Ganz oben in der Regierung sowieso, dazu in der Bezirksregierung in Rethymno, in Spili und in der Bevölkerung, sogar bei den Tavernenbesitzern. Alle würden auf ein Stück vom Kuchen hoffen (einige dürften inzwischen auch schon eins bekommen haben).
Ich persönlich kenne einen kleinen, nennen wir ihn Einzelunternehmer, der schon seit langem mit Dollarzeichen in den Augen herumläuft und von 7.000 € monatlich als Teamchef sowie einem Pickup träumt. Bislang ist er Tagelöhner und fährt einen VW Golf, der nur noch vom Rost zusammengehalten wird.
Nun gut, das ist der voraussehbare und meist wohl unvermeidliche Lauf so gut wie aller Bürgerinitiativen. Ein äußerst hoher Prozentsatz scheitert, alle Energien verpuffen irgendwann. Und der harte Kern wird entweder aufgekauft oder sonst wie mundtot gemacht.
Diese Initiativen sind seit mittlerweile rund einem Jahrzehnt erloschen. Seither konnten die Investoren in aller Ruhe den Boden für die Aussaat bereiten. Nun scheint diese unmittelbar bevorzustehen. Aber noch steht nirgends ein Bagger!
Obgleich ich immer noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung der diversen Adressaten meiner E-Mail bekommen habe, hier ein Auszug derselben,:
grplk@culture.gr – Frau Kulturministerin Lina Mendoni
support@wwf.gr
gpgreece@greenpeace.org
themis@nhmc.uoc.gr
medasset@medasset.org
info@archelon.gr
werde ich diese – und andere – erneut anschreiben. Ihr könnt und solltet das auch tun! Eure Familie, eure Freunde, eure Bekannten… Jeden Tag eine E-Mail an die alle, bis endlich irgendwer zumindest antwortet. Schreibt Ihnen echte Briefe, die der Briefträger bringt! Als Einschreiben mit Rückschein (gibt es noch!). Ruft sie an!
Unterstützt ihr finanziell einen der Verbände? Greenpeace vielleicht, die gerne mit Eisbär- und Robbenbabyfotos auf Spendengelder- und Mitgliederfang sind? Teilt Ihnen mit, ihr entzieht Ihnen eure finanzielle Unterstützung, tretet aus! Schreibt auch eure lokalen Sektionen an, auch wenn’s die aus Mückenbeuren-Hintertupfenhausen ist. Die sollen das nach oben weitergeben!
Schreibt diesen netten Leuten! Das sind die mutmaßlich Verantwortlichen.
info@emeralddevelopments.gr
Jeder von euch kann etwas tun! Eine kleine email schreiben und dann fünfmal täglich auf „erneut senden“ drücken, am besten mit einer langen Verteilerliste dabei, bis hinunter zum Schriftführer vom Kindergartenelternbeirat vor Ort, der gleichzeitig dummerweise auch dritter Ersatzkassenwart von Greenpeace Deutschland, Sektion Oberallgäu ist.
Schreibt hier hin!
https://flamingorevolution.org/home/contact
Schaut euch deren Seite an! Irre, was man machen und bewegen kann. Trump macht die halbe Welt platt. Aber dann bekommt er ausgerechnet von einem kleinen Land wie Albanien derartig Feuer unter seinem Allerwertesten gemacht, daß ihm wohl nur der Rückzug bleibt – etliche Opfer aus teils höchsten Kreisen zurücklassend.
Bittet die Flamingorevolution um Austausch, um Hilfe. Macht sie auf das hier geplante und bevorstehende Projekt aufmerksam.
JEDER von euch kann etwas tun!
Viele Grüße vom Inselmax
Grüß‘ Dich, Eveline,
vielen Dank für Deine Bereitschaft, hier mitzumachen.
Am besten mailst Du mich erstmal direkt an, ich melde mich dann bei Dir.
Bitte lasst dieses schöne Stück Kreta in Ruhe.
https://www.merkur.de/welt/neues-luxus-resort-spaltet-italien-superreiche-aus-aller-welt-kaufen-sich-in-sardiniens-kueste-ein-zr-94380405.html
Wie lange wollen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen?
WIR sind die Instanz! WIR entscheiden! Egal, ob in Italien, Albanien oder auf Kreta.
Demokratie beginnt in der Familie. Wer da Fehler macht, braucht sich später nicht zu wundern. Wer nicht wählen geht, hat auch keinerlei Mitspracherecht und braucht sich nicht zu wundern, wenn irgendetwas nicht so läuft, wie er sich das vorgestellt hat.
Demokratie, ein ganz sauberes griechisches Wort. In der EU wird alles demokratisch, also griechisch, entschieden (Befangenheit, Lobbyismus und Stimmenkauf jetzt mal außen vor lassend). Von der EU, und damit sehr mehrheitlich von Deutschland, und damit wiederum noch mehrheitlicher aus Bayern, wo ich meine Steuern bezahle, kommt die ganze Kohle, mit der Kreta platt gemacht wird. Neue Straßen, Solarlaternen, die auch noch den letzten Dunkelwinkel in Europa stadionhell ausleuchten, und was weiß ich noch alles. Alle EU Gelder zurückgebaut, gäbe es auf Kreta fast nur noch nachtschwarze Eselswege.
Und da sollen wir nichts ausrichten können??
Wie schrecklich!!! Ich würde mich auch gerne beteiligen. Wie kann ich helfen?
Ja, schön. Jetzt haben wir dann genügend Betroffenheitsmails. Irgendjemand, der mitmachen möchte?
Irgendwie bin ich immer alleine; habe aktuell zwei Gerichtsverfahren gegen mich laufen, die ein ganz spezieller Makler angestrengt hat, der auf Kreta tätig ist und gerne auch Objekte vermittelt, die, laut Aussage deren Besitzer, gar nicht zum Verkauf stehen. Verlangt u. a. eine Vermittlungsprovision, obwohl er rein gar nichts vermittelt hat. Dazu noch einen unverschuldeten Verkehrsunfall, der mich aus Beruf und Leben katapultiert hat; in diesem Fall Klage ich. Eine andere Klage, eingebracht von meinem ehemaligen Steuerberater habe ich vor einigen Wochen gewonnen.
Außerdem würde ich sehr gerne mit meinem Projekt „Wasser für Kreta!“ weitermachen.
Mit dem ehemaligen Initiator von „Save South Kreta“ habe ich Kontakt aufgenommen.
E-Mails an verschiedenste Institutionen sind unterwegs.
Es wird nicht langweilig, aber über wenigstens etwas Unterstützung würde ich mich dennoch freuen. Wie’s den Anschein hat, interessiert euch das Thema doch auch!? Oder ist das nur Feierabendlangeweile?
Grüße vom Inselmax
Dieser Irrsinn hört wohl erst auf, wenn alles natürliche auf Kreta zerstört ist, kein Wasser mehr vorhanden ist und die Heuschrecken dann weiterziehen. Ich bin vor fast 50 Jahren Jahren das erste mal auf Kreta gewesen. Aber seit 12 Jahren nicht mehr, denn man erkennt diese Insel bald nicht mehr wieder. Es ist so traurig. Auch das Politiker u.a. immer noch mit der Zerstörung und Ausverkauf an fremde Investoren durchkommen.
Moin, am 26. Juni 2025 genehmigte der Ausschuss für Umwelt und Raumplanung der Region Kreta/Regionalbehörde (PASOK-ND) die Pläne der Emerald Developments S. A.für ein Fünf-Sterne-Hotel mit 600 Betten in Triopetra.
Am 18. August 2025 hat der Ausschuss für Umwelt und Raumplanung der Region Kreta/Regionalbehörde (PASOK-ND) die zweite positive Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitsstudie abgegeben.
„Das Meer, die Strände und unser Land sind unsere Existenz, wir leben von ihnen. Strände zu privatisieren heißt, sie uns, unseren Gästen und der Allgemeinheit zu wegzunehmen. Profitieren werden die Investoren. Wir wollen hier keine Megaprojekte wie an der Nordküste; sie haben dort zu keiner guten Entwicklung geführt. Wir kämpfen um den Erhalt des Charakters unserer Heimat und um unsere Existenz. Und wir kämpfen auch um die Zukunft unserer Kinder.“ (Pavlos Kakogiannakis, Taverne Pavlos, Triopetra, Sprecher der Bürgerinitiative Safe South Crete)
Hinter den Luxus-Projekten (5 Sterne Hotels und Luxus-Ressorts) stecken überwiegend internationale Konzerne und internationale Investorengruppen aus Asien/Russland/China/Israel und Arabischen Staaten.
Unsere schöne und geliebte Insel Kreta wird leider immer mehr durch Luxus-Resorts, neuer Flughafen, Autobahn, Windparks usw. rücksichtslos ausgebeutet, zugebaut und zerstört.
Ta Leme, kv
Liebe Gleichgesinnte,
nochmals vielen Dank für die Reaktionen. Auch per email erreichten mich einige Nachrichten, die im Wesentlichen den Ärger und die Betroffenheit der Verfasser zum Ausdruck brachten.
Einiges gab es an Informationen, das uns alle vielleicht etwas weiter bringen könnte. So erreichte mich u. a. eine Mitteilung von jemandem, dem ich ein gutes Maß an Insiderwissen attestiere. Die Email hier in Auszügen:
„Ich habe von dem Projekt des Omilos Fotiadi gehört. Es ist tatsächlich eine Katastrophe. Dahinter stecken wahrscheinlich u.a. israelische Interessen. Omilos Fotiadi arbeitet zusammen mit israelischen Firmen.
Ich bezweifle, dass die heutigen Regierenden etwas dagegen bewirken wollen.
Wichtig ist eine Bewegung von unten. Es gibt schon Bürgerinitiativen wie: Bürgerinitiative Agios Vasilios/Triopetra oder das Netzwerk „Save South Crete“.“
Jetzt die Frage an euch alle! Wer ist mit dabei? Wer macht was? Ich kann das schon alles alleine recherchieren und die Verantwortlichen anschreiben. Aber ich habe noch genügend E-Mails an Politiker und Verbände laufen, die – allesamt – bislang noch nicht einmal deren Erhalt bestätigt haben. Gleich ob Greenpeace, WWF, Schildkrötenschützer oder Politiker. Da werde ich auf jeden Fall am Ball bleiben.
Es wäre sehr schön, vor allem für das Gemeinschaftsgefühl, würde noch jemand mitmachen.
Für den Moment viele Grüße vom Inselmax
Noch so eine Schickimicky Massenunterkunft. Gibt es davon nicht schon genug auf Kreta? Wir machen immer Urlaub in Anissaras bei Chersonisos wo jetzt gerade, zu unserem Entsetzen, neben bereits bestehenden 5* Hotels noch eines Neues noch größeres dazu kommt bzw. ersetzt wird und der wohl größte Wasserpark Europas gebaut wird. Es gibt bereits Wasserparks in der Umgebung. Und nun auch noch das Luxusresort Triopetra. Und das in einer Gegend wo es keine Infrastruktur gibt. Es muß die Natur und das ursprüngliche Kreta irreparabel zerstört werden. Und wo kommt das Personal her? Da will doch keiner hin. Jedenfalls nicht die jungen Leute. Was bleibt? Auf jeden Fall keine Kreter.
Und das alles für ausländische Investoren. Da hier auch schon Genehmigungen erlassen worden sein sollen, ergibt sich die Frage, von wem? Lokale Politiker werden es ganz bestimmt nicht gewesen sein. Die haben wohl nicht die Einflußmöglichkeiten. Bleiben nur die Verantwortlichen in der Regierung in Athen. Doch zu welchem „Preis“? In Baden-Württemberg würde man sagen, das gibt dem Ganzen ein Geschmäckle.
Was das ganze bewirken kann, zeigt sich auch gerade in Albanien, wo der Investor Kushner (Schwiegersohn von Trump) auch ein Luxus-Resort in einem Naturschutzgebiet errichten will. Die Folge: Massive Proteste der Bevölkerung und Kurruptionsvorwürfe gegen den Ministerpräsidenten Rama.
Ich bin gespannt, wie es hier auf Kreta weitergeht. Zerstört Kreta nicht noch mehr.
Für Investoren ist dieses Land nutzloses Gebiet. Die interessieren sich weder für Flora noch für Fauna, sondern nur für Geld.
Würde alles mit rechten Dingen ablaufen, bekämen die in so einem Gebiet keine Genehmigung für so ein Projekt. Aber so…… 🫴💶💰
Ja, wie und warum auch immer, scheint es hier, bei der Bevölkerung, an der notwendigen Sensibilität zu fehlen. Das sieht man tagtäglich an X Dingen im normalen Alltag. Ich habe das Gefühl, eine Art Fatalismus hat von den Leuten hier Besitz ergriffen. Traurig auch: oft genau die Leute, die ihr einstmals nahezu wertloses Land (ein Schaf plus ein Lamm für zum Teil mehrere tausend Quadratmeter) eintauschten oder verkauften, wettern jetzt gegen die Projekte, die sie selbst erst ermöglicht haben.
Was man, an diesem Punkt, jetzt eventuell noch dagegen ausrichten kann, weiß ich nicht. Ich habe E-Mails an die Kulturministerin und an diverse Umweltverbände geschickt.
Eine Unterschriftenliste dagegen kann sicher nicht schaden. Aber wenn da weniger als ein paar tausend Unterschriften zusammenkommen, wovon gesichert ausgegangen werden kann, wird das niemanden interessieren, der bereits nach einer hübschen Villa mit Bootshaus schielt.
Was können wir tun? Können wir eine Petition errichten? Ich wäre dabei ?
Es ist furchtbar…
Es sind noch 5Euro zu verdienen.Aber das Geld bleibt NICHT auf der INSEL.Traurig.Kreta wird auch Sterben
Es gibt genug Beispiele aus anderen Ländern/von anderen Inseln wo dieser Bebauungirssinn alles kaputt gemacht hat. Warum lernt niemand daraus? Griechenland uns seine Inseln müssten dringend vor so einem Wahninn (immer größere Resorts an den Stränden) geschützt werden. Was jetzt z.B. auf Kreta passiert ist einfach nur kurz gedacht. Auf Dauer macht das alles kaputt. Nachhaltiger Tourismus der die Eigenheiten der Landschaft/Inseln, die Ressourcen, die Bevölkerung und auch die Umwelt berücksichtigt wäre deutlich sinnvoller für die Zukunft. Aber das müssen alle einsehen. Solange immer nur auf schnelle Gewinne geschaut wird (egal ob von der Regierung oder den Grundstücksspekulanten oder den Einheimischen) werden immer weiter Landschaften zerstört, Ressourcen ausgebeutet und die einheimische Bevölkerung mit den daraus entstandenen Problemen alleine gelassen.
Aber auch jeder Tourist muss sich fragen ob er nicht auch schuld an der Misere hat.
Wir lieben Griechenland und ganz besonders Kreta. Aber wir machen auch Urlaub in kleinen Unterkünften mit maximal Frühstück, gehen Einkaufen und Essen in einheimischen Betrieben damit die Bevölkerung auch an uns Touristen verdient.
Soweit ich weiß gab es auch eine Bürgerinitiative gegen das Projekt. Interessiert aber niemand. Es sind auch noch für weitere Luxusresorts Baugenehmigungen erteilt worden.
Die Kreter brauchen mittlerweile nicht mehr stolz zu sein auf ihre Insel mit der einzigartigen Natur, denn diese machen sie ja systematisch kaputt. Auch müssen die Kreter nicht jammern, daß der Tourismus der Landwirtschaft das dirngend benötigte Wasser abgräbt. Wenn die Bauern ihre Ländereien nicht an ausländische Investoren, die eben diese Luxusresorts mit x Pools und vielleicht auch noch Golfplätzen in die Landschaft setzen, verkaufen würden, dann hätten sie auch mehr Wasser zur Verfügung und ihre geliebte Natur würde erhalten bleiben.
wie traurig!! das sollte unbedingt verhindert werden!!! warum kann man nicht diese wenigen wunderbaren Strände in Ruhe lassen????
Man könnte nur noch weinen !
„Bloß“ ein Schildkrötenstrand …. in den man dann wohl ein paar „Infinity“-Pools reinklatscht.
Dekadent ist gar kein ausreichender Ausdruck mehr dafür. Auch für die, die auf so etwas im Urlaub Wert legen … .
— Dass man auf Kreta und in GR immer noch nicht gescheiter geworden ist, nachdem man bereits so viel Natur unwiederbringlich zerstört hat ?
Man blicke nur ins benachbarte Albanien, wo die Leute inzwischen zu 1000en auf die Straße gehen und jeder Einheimische, mit dem man dort spricht (ich war vor 2 Wochen dort), wütend und verzweifelt gegen dieses Luxusprojekt des „feinen“ Herrn Kutcher ist. Und gegen einen Präsidenten und eine Politik, die das Land skrupellos verhökert !
Traurige Grüße
Caro