1. dt.-griech. Lesefestival erfolgreich zu Ende gegangen

Am 24. September 2013 ging in Paleochora/Kreta das 1. Deutsch-griechische Lesefestival erfolgreich zu Ende. Der Event war eine Zusammenarbeit des Größenwahn Verlags Frankfurt/Main und des Internetsenders Radio Kreta.

lesefestival-stuhl-bmp

Mehr als 12 Autoren aus Deutschland, Griechenland, Österreich, Bulgarien und der Schweiz waren extra zum Festival angereist, um aus ihren Werken zu lesen. Weit mehr Autoren hatten Ausgaben ihrer Bücher gespendet. Ein breites Spektrum an Büchern kam zusammen. Angefangen von illustrierten Kinderbüchern für die ganz Kleinen über Jugendliteratur, Esoterik, Reiseliteratur, Romane, Belletristik, Kriminalgeschichten, Biografien und Kurzgeschichten waren alle Sparten vertreten. Während des Book-Slams am Samstag abend lasen die Autoren ebenfalls aus den gespendeten Büchern, so dass jedes Werk gewürdigt wurde.

Autoren wie Zuhörer begrüssten die Veranstaltung als kulturellen Beitrag, gerade in Zeiten angespannter politischer Beziehungen. Unterstützt wurde die Veranstaltung nicht nur von der schreibenden Gilde, sondern auch von politischer Seite. Die Stadt Paleochora stellte kostenlos ihre Stadthalle zur Verfügung und der griechisch-deutsche MEP Jorgos Chatzimarkakis hielt über Videozuschaltung die Eröffnungsrede.

Die Bücher wurden zum Abschluss des Festivals gegen eine Spende an interessierte Leser abgegeben. Die lokale Sozialstation von Paleochora freute sich, denn sie erhielt den Gegenwert der Spenden in Form von Lebensmitteln.

Der Erfolg dieses Festivals bestätigt, dass Kunst eine Brücke schlagen kann und auch in Zukunft schlagen wird. Die ersten Anfragen für eine zweite Veranstaltung im kommenden Jahr liegen bereits vor. Wer Interesse hat, kann sich mit den Veranstaltern direkt oder über die Webseite: lesefestivalkreta.wordpress.com in Verbindung setzen.

Jpeg
Abbildung:
Die Initiatorin des Festivals Edit Engelmann und der griechische Botschafter Leonidas Chrysanthopoulos, ebenfalls anwesender Autor, übergeben die Spende an die Sozialstation Paleochora.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

Ein Kommentar

  1. Klasse, schade das ich nicht dabei sein konnte. Aber es ist so wichtig, sich mit richtig guter Literatur zu beschäftigen.
    Gerade in Zeiten, wo die Bildung hier in Griechenland mit Füssen getreten wird und die Krise jetzt auch die Kinder erreicht hat.

    Super und vielen Dank
    Mit strahlenden Grüßen
    Elena Sommer

Kommentare sind geschlossen.