Buchtipp: „Das Leben – und der Sinn des Ganzen“, von Patrick Spät

Unser Buchtipp
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Kurzbeschreibung:

Das Leben hat keinen Sinn. Darüber lässt Patrick Spät in «Das Leben und der Sinn des Ganzen» keine Zweifel aufkommen. Doch ist dies nicht das Ende, sondern erst Ausgangspunkt der Philosophie. Denn diese, so Spät, liefert niemals letztgültige Antworten, sondern muss zuallererst Fragen aufwerfen. Und so dürfen wir dem Autor beim Denken und Fragen zusehen: Ist alles erlaubt, wenn kein Sinn mehr Maß und Orientierung setzt? Was kann uns vor dem Nihilismus bewahren? Welche Rolle spielt der Tod dabei? Und birgt die Erkenntnis der absoluten Sinnlosigkeit gar Potential für eine ganz neue Freiheit?

Anhand fundierter Bezüge auf Philosophie, Literatur und Alltag hinterfragt Spät in radikaler Art und Weise unser aller Leben und gelangt dabei zu einem überraschenden Ergebnis. Wenn es auch keinen Sinn des Lebens geben mag, so gibt es vielleicht doch einen Sinn im Leben.

Kundenrezension bei Amazon:

Von Eugen L.

Der Schmetterlingsverlag überzeugte mich bisher vor allem durch seine knackige Theorie.org-Reihe. Jetzt wird das Programm durch einen vielversprechenden jungen Philosophen bereichert:

„Die Philosophie hat einen schlechten Ruf: Herrscharen von Denkern brüten in ihren Elfenbeintürmen. Und welche gesichtere Erkenntnis können sie uns nach ihrer Gehirngymnastik verkünden? Keine einzige.“

Patrick Spät geht mit seinem Berufsstand hart ins Gericht um uns dann doch wieder mit der Philosophie zu versöhnen. Denn die kennt auch spannende Fragen! Die Frage dem Der Sinn des Lebens – die Urfrage – stellt der Autor sich und uns. Und der Balanceakt auf dem schmalen Grad zwischen Elfenbeinturm und Küchenpsychologie geling geradezu leichtfüßig. Zwar bekommen die Leser nicht die erhofft Antwort, dafür aber viele interessante Fragen. Warum stellen sich die Menschen diese Frage überhaupt? Was hat Gott mit dem Sinn des Lebens zu tun? Hat Nietzsche ihn umgebracht? Und woher bekommen wir dann unsere Ethik? Was sagen die Existenzialisten dazu?

In seiner Würdigung des Lebendigen gibt Spät uns einen hoffnungsvollen Ausblick auf ein sinnerfülltes Leben mit einer mitfühlende Ethik, die ohne äußeren Sinn auskommt.

Das Buch eignet sich für alle, denen Glücksratgeber zu platt und die dicken Schwarten in der Philosophieabteilung zu schwerverdaulich sind. Auf Wissenschaftssprech wird weitgehend verzichtet. Denken ist nicht für „Akademiker und Singles mit Niveau“ reserviert.

Mehr über Patrick und seine Bücher findet Ihr hier: Patrick Spät.

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