Endlich: Ein Luxushotel in Koutsounari.

Luxus geht immer.

Die Stella Polaris KRETA SA, die von TUI erworben wurde, besitzt 146.000 qm Land am Meer in Koutsounari bei Ierapetra in der Region Lassithi.

Koutsounari
Da wird gebaut. Die Anlage soll bereits 2018 fertiggestellt sein.

Die TUI-Gruppe plant ein Luxus-Resort (Robinson-Club) zu bauen, Fünf-Sterne, 800 Betten und Bungalowanlage direkt am Meer.

Das griechische Tourismusministerium hat sich in den vergangenen zwei Jahren in enger Zusammenarbeit mit der TUI Group engagiert und hat in den vergangenen Monaten eine Reihe von Gesprächen mit Gruppenvertretern geführt, um neue Investitionsmöglichkeiten zu diskutieren.

„TUI ist ein wichtiger Partner für uns und ich freue mich deshalb, dass die Gruppe in einen neuen Robinson Club in Griechenland investieren wird. Wir betrachten diesen Schritt als Vertrauensvotum in unsere Wirtschaft „, sagte die griechische Tourismusministerin Elena Kountoura.

Übrigens: Der Anteil des All-Inclusive-Tourismus auf Kreta beträgt ca. 3%. Macht aber ca. 11% des Gesamtumsatzes im Tourismus aus. Machen die irgendwas richtig?

Kleiner Tipp: Die machen Fisch richtig! Taverna Psaropoula in Koutsounari.

Einfach leben – das ist Luxus auf Kreta.


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17 Kommentare

  1. Find ich überhaupt nicht prickelnd!! Wer ausser dem TUI-Konzern will denn Club- und all-inclusive-möchte-gern-Luxus-Gäste hier im Südosten, wo bis anhin alles noch ziemlich authentisch und typisch kretanisch verläuft, wo die Familientavernen an den Individualtouristen Ihr Einkommen verdienen und die Zimmer, Appartments und Klein(st)hotels noch in Familienhand sind. Schade, wirklich schade um den verloren gehenden Zauber am schönen, einsamen Long Beach, der ruhig und beschaulich die Seele auftanken lässt.

  2. All-Inclusive-Tourismus nützt der Region nicht! Der Hauptverdiener ist TUI. Ich möchte nicht wissen, wie in den Hotels die Angestellten ausgebeutet werden. Es gibt reichlich Berichte über solche Hotels i Griechenland, die nicht gut aussehen.

  3. Ich brauche kein Luxushotel auf Kreta.Wir mieten seit Jahren ein kleines Apartment und sind Selbstversorger mit einem großen Hang zu kleinen Tavernen aus denen es lecker aus der Küche riecht .
    Aber ich hoffe inständig,das die Arbeiten an diesem Luxushotel an Kreter vergeben wird und nicht an billige Arbeitskräfte aus dem nahen Ausland.

  4. Sehr schade um den Küstenabschnitt an dem man besonders schöne bunte Kiesel findet und aufgrund der großzügigen Weite so richtig tief durchatmen kann.

  5. Bei der Nachricht könnte ich k……. Mal wieder wird ein intaktes Stück Natur/Land für die Profite eines internationalen Konzern zerstört. Auf Mensch und Natur wird keine Rücksicht genommen, es zählt nur der kurzzeitige Profit.

    Unsere schöne Insel Kreta wird leider immer mehr rücksichtlos zugebaut (Luxus-Resorts, neuer Flughafen, Straßen, Windparks usw.) und zerstört.

    Auf der anderen Seite wirbt TUI Care Foundation (Radio Kreta ist Medienpartner) auf Kreta massiv für das Projekt „Futouris – die Nachhaltigkeitsinitiative“ Projekt zur Förderung nachhaltiger Ernährung und Landwirtschaft auf Kreta. „Eine intakte Natur, gastfreundliche Menschen und eine reiche Kultur sind in keiner anderen Branchen so lebensnotwendig wie für die Zukunft der Tourismusbranche. Wir streben einen Tourismus an, der die natürlichen und sozio-kulturellen Ressourcen schont und die Menschen in den Urlaubsländern am Tourismus teilhaben lässt. Damit künftige Generationen so vielseitige Reiseerlebnisse haben, wie wir heute (tolle Natur/ einmalige Kulturen und Traditionen).“ (Interview mit Anja Renner von Futouris – dem Tourismus-Nachhaltigkeitsprojekt der TUI, 3.8.2017, Radio-Kreta)

    Auf der einen Seite intakte Natur durch einen Luxus-Resort zerstören, auf der anderen Seite von nachhaltiger Ernährung und Landwirtschaft und langfristige Verbesserung der Lebensmittelqualität und Stärkung der lokalen Wirtschaft auf Kreta faseln.

    Das Projekt „Futouris – die Nachhaltigkeitsinitiative“ der TUI Care Foundation ist wohl eher als eine typische Greenwashing PR-Methode, die wir von vielen globalen Multinationalen Konzernen kennen.
    Ein gutes Beispiel wie nachhaltiger ökologischer Tourismus in Koutsounari aussehen kann ist das „Nakou Village“ von Eleni Nakou. 1962 fing Eleni Nakou an alte verfallende Häuser/Ruinen in Koutsounari zu kaufen und zu restaurieren. 1978 erhielt Eleni Nakou den „Europa Nostra Award“ für die Erhaltung von „Bauten, Kulturlandschaften, Kunstwerken und archäologischen Stätten“.

    Was wir vom kretischen Vertiebschef von TUI Hellas in der Zukunft erwarten können, konnte man in einem einem Interview vom März 2016 über die abgeschlossenen Übernahme 14 griechischer Flughäfen durch den deutschen Flughafenbetreiber FRAPORT nachlesen. Der kretische Vertriebschef der TUI Hellas, Emmanouil Marinakis, äußerte sich absolut positiv zur Privatisierung der bis heute staatlich betriebenen griechischen Flughäfen. Noch Fragen?

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Weissagung der Cree

    vg, kv

  6. Ohhhh neeeee es ist sooo schön am long beach also auch bald Menschenmassen 🙁 bin gerade erst gestern zurück gekommen.
    Der Südosten ist doch noch so typisch

  7. Ich war auch auf Creta mit Tui in einem Umweltfreundlichen Hotel mit 5 Sternen.Dort bedienen ausschließlich Kreter und Griechen.Also keine falschen Vorurteile streuen.Tui ist zunehmend umweltfreundlicher als man denkt.
    Die Griechen wollen auch eine finanzielle Sicherheit und den Service ausbauen.Ausbeutung habe ich in kleinen Tavernen in Agios Nikolaos erlebt wo die Lehrjungen schickaniert werden.In meinem Hotel habe ich nur Entspannung und Freundlichkeit erlebt auch unter dem Personal.

  8. @Iris

    Hast du das Personal was jeden Tag so freundlich ist mal nach dem Stundenlohn gefragt? Heute kommt kein Hotel mehr auf Kreta ohne Personal (Küchen, Reinigung usw.) aus, die nicht aus Osteuropa, Pakistan usw. kommen.

    Z.B bekommt in Agia Galini eine Servickraft aus Bulgarien in einem Hotel für 6 Stunden Arbeit 20€.

    vg aus Hamburg, kv

  9. @ Iris

    auf meine Frage hast du aber nicht geantwortet, ob du die Angestellten nach dem Gehalt gefragt hast.

    Wenn dort nur Einheimische und Griechen eigestellt werden ist das natürlich positiv. Ist aber schwer vorstellbar, da eigentlich jedes Hotel auf Kreta auf billigere Arbeitskräfte (Küche, Wäscherei, Putzen) aus anderen Ländern zurück greift.

    vg, kv

  10. Seit 35 Jahren sind wir in koutsounari und das 2 x im Jahr. Wir verbringen sehr viel Zeit am Long Beach und geniessen die Ruhe ,das Meer und die kleinen Tavernen mit den lieben einheimischen Freunden .
    Ich kann nur schade sagen,denn das romantische im kleinen koutsounari geht verloren. Seit das inclusive in Hotels kam,mussten viele einheimischen Tavernen zumachen.
    Wir kennen einheimische Griechen ,die im Tag nur 25 € verdienen und das hat eine Putzfrau bei uns in der Stunde . Maria

  11. @ Maria

    Kalimera Maria, „denn das romantische im kleinen Koutsounari geht verloren“, dass sehe ich genauso wie du. Vielen Dank für deine Ergänzung, von jemanden der in Koutsounari zu „Hause“ ist.

    vg aus Hamburg, kv

  12. @kv
    Wie arrogant muss man eigentlich sein , um einen Mitarbeiter eines Hotels zu fragen, wieviel er verdient?
    Der allwissende Besserdeutsche schaut dann mal , ob der allgemeine Grieche vor Ort denn richtig bezahlt wird. Cool!!!
    Wer legt denn den Maßstab an? DU??? Um Gottes Willen!!!

    Nur zur Information – das mit den billigeren Arbeitskräften ist ÜBERALL in der Welt so!!!
    Warum soll es in GR anders sein? AUFWACHEN!!
    Wer hat den die Straßen gereinigt bei dir in HH nach dem G20-Terror? Die einheimischen HH’ler?
    So ein Schwachsinn.

    t.

  13. @todenes
    …wie arrogant muss man sein, wenn man sich nicht für die Einkommenssituation und Arbeitsbedingungen von Hotel- und Tourismusbeschäftigten, die nicht nur menschenverachtend, sondern in Deutschland übrigens gesetzeswidrig sind ( wie z.B. 7tage Woche oder Arbeitszeiten über 10 Std. täglich, siehe das ArbZG) und einer Entlohnung oftmals weit unter dem griechischen Mindestlohn, interessiert?!?!
    …und wie einfach strukturiert, einfallslos und lethargisch muss man sein, um sich in solch einem Robinson Club wohlzufühlen?
    …und mit welch riesigen Scheuklappen muss man durch die (Urlaubs-)Welt rennen, um zu glauben, dass von solch einem Clubhotel Kreta und die Kreter profitieren würden oder mehr Arbeitsplätze entstehen als vernichtet würden(es gibt diesbezügliche Untersuchungen)?

  14. @rainer a. hofmann-gissel
    Na glaubst du denn , daß in einer der romatischen Strandtavernen das , wohlgemerkt deutsche , ArbZG eingehalten wird? Die Saison dauert kein halbes Jahr , da muss man schon ein weing ran klotzen. Da arbeiten übrigens auch Kinder , hast du darüber mal nachgedacht? Geh‘ mal da hin und schwinge Moralkeule!!
    Ich frage mich , was der Wunsch nach ein wenig Komfort und angenehmen Gästen im Urlaub mit den von dir formulierten Eigenschaften zu tun hat. Gerade die Robinson-Clubs bieten hohen Komfort und eine gute Qualität des Produktes „Hotelurlaub“. Die Zimmer sind groß und sauber und die Verpflegung in der Regel top.
    Wenn man mag, kann man von einem solchen Hotel genauso die Insel kennen lernen , wie von jedem anderen Hotel auch. Hast du schon einmal einen Club Robinson besucht , kannst du dir ein Urteil überhaupt erlauben?
    Gibt es denn (seriöse) Studien , dass die einheimische Bevölkerung von einem solchen Projekt nicht profitiert?
    Es scheint einen Markt für ein solches Projekt zu geben , also sollte man es tunlichst angehen. Und wenn der Bedarf größer ist , sollte man über weitere Projekte nachdenken.

    t.

  15. @ rainer a. hofmann-gissel
    Kalimera, vielen Dank für euren sachlichen Kommentar.

    vg, kv

  16. jiassou, würde mich freuen wenn ihr die Petition unterschreibt und verbreitet. vg, kv

    An: Alle, die auf Kreta wohnen, die dort Ihre Existenz haben und an alle, die vermeiden wollen, das Artenschutz mit Füssen getreten wird.
    Den Bau eines Robinsonclub auf Kreta im Südosten verhindern

    Eine Unterschriftenliste gegen den Bau des Robinsonclubs.
    Warum ist das wichtig?

    Menschen, die dort u. a. Tavernen betreiben, würden Ihre Existenz verlieren. Die schönen Buchten, die bei den Individualurlaubern und Einheimischen so beliebt sind, wären für jedermann unzugänglich.

    https://weact.campact.de/petitions/den-bau-eines-robinsonclub-auf-kreta-im-sudosten-verhindern

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