Griechenland in der Milchstraße?

Astronomen entdecken Planeten mit mediterraner Temperatur

Behagliche 22 Grad Celsius warm soll es auf der Oberfläche eines Planeten sein, den die Raumsonde Kepler entdeckt hat. Der Himmelskörper, von Astronomen ‚Kepler-22b‘ genannt, kreist 600 Lichtjahre von der Erde entfernt um einen Stern, der ein Viertel weniger Leuchtkraft besitzt als die Sonne. Da jedoch Kepler-22b seine Bahn enger um den Zentralstern zieht, ergibt sich auf seiner Oberfläche die genannte Durchschnittstemperatur, die dem Jahresmittelwert von Griechenland entspricht.

290 Tage dauert ein Jahr in dieser fernen Welt, die etwa zweieinhalbmal so schwer sein soll wie die Erde. Den Begriff einer zweiten Erde vermeiden die Astronomen noch, weil unklar ist, ob es sich um einen steinigen, flüssigen oder gasförmigen Himmelskörper handelt. Die Daten stammen aus indirekten Messungen, bei denen nicht der Planet selbst beobachtet wird, sondern die schwankende Helligkeit des Zentralsterns, wenn der Planet vor diesem vorüberzieht.

Quelle und mehr: Süddeutsche.de

Griechenland in der Sackgasse? Weit gefehlt. Da gibt es ja noch die Milchstraße. Im Universum der Unordnung entsteht ein neues Griechenland. Mediterrane Temperatur, keine Politik und Krise. Einfach Leben.

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