Mikis Theodorakis – eine Liebeserklärung an die Insel Kreta

„Er ist die Stimme Kretas: Mikis Theodorakis, Komponist, Schriftsteller und Politiker, weltberühmt für seine über tausend Lieder und die Filmmusik zu „Alexis Sorbas“. Mit dem MERIAN sprach der 84-Jährige über die Insel seiner Väter.

„Das Glück der Heimkehr“: Kreta, die mythische Insel, die mein Vater Georgios als junger Mann verlassen hatte, um draußen in der Welt seinen Weg zu finden, habe ich selbst erst spät richtig kennengelernt. Ich wurde ja auf Chíos geboren. Es war 1949, als ich, von der wüsten, baumlosen Gefängnisinsel Makrónissos kommend, voller Sehnsucht und Freude das grüne Land meiner Vorfahren betrat. Mein Vater und die Familie waren Jahre zuvor, also während des Bürgerkrieges, nach Kreta zurückgekehrt. Ich wollte sie wiedersehen, nach so vielen furchtbaren Monaten, die ich im Lager überstanden hatte. Nie habe ich vergessen, dass ich Kreta riechen konnte – noch bevor ich seine Küste vom Schiff aus sah. Es duftete nach Zitronen und Orangen. Nebel lagen über dem Wasser und dann, endlich, tauchten aus dem warmen Dunst des Oktobers die hellen Gipfel der Lefká Óri, der Weißen Berge, auf. Es war einer der wunderbarsten Momente meines Lebens. Ich bin auch heute, mit meinen 85 Jahren, zuallererst ein Kreter – danach erst Grieche und Europäer.“

Den ganzen Artikel, der sicherlich jedem Kreta-Liebhaber zumindest einen tief empfundenen Seufzer entlockt, lest Ihr HIER oder im Merian „Kreta“ Ausgabe Juli 2010. Am Besten Ihr lest es auf Kreta.


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