Steigerung der Passagierzahlen an griechischen Flughäfen um 10,3% im ersten Halbjahr 2017.

Insgesamt 21,9 Millionen Passagiere haben in den ersten sechs Monaten des Jahres die griechischen Flughäfen durchlaufen, so die Daten, die gemäß dem „Greek Travel Portal“ (gtp.gr) am Donnerstag von der Hellenischen Zivilluftfahrtbehörde (HCAA) veröffentlicht wurden. Dies bedeutet eine Steigerung von 10,3% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem 19,9 Millionen Passagiere verzeichnet wurden.

Alleine im vergangenen Monat Juni stieg die Zahl der Reisenden, die griechische Flughäfen durchliefen, um 14,1 Prozent auf 7,3 Millionen – ein 8,7%-iger Anstieg inländischer Reisender und ein 15,8%-iger Anstieg internationaler Besucher.

Zwischen Januar und Juni 2017 landeten 192.396 Flüge auf griechischen Flughäfen, davon waren 86.466 Inlandsflüge und 105.930 internationale Flüge – eine Steigerung um 0,6% gegenüber 2016 (191.2014 Flüge).

SunExpress
SunExpress fliegt von Düsseldorf nach Heraklion. Vom Regen in die Sonne.

Im Juni wurde der größte Passagierverkehr in Athen (2.168.155), Heraklion (1.080.803), Rhodos (784.484), Thessaloniki (649.589) und Korfu (471.668 Passagiere) verzeichnet. Die Flughäfen von Paros, Sitia (Kreta) und Naxos wiesen im selben Monat den höchsten prozentualen Anstieg des Personenverkehrs auf. Laut HCAA-Daten stieg der Passagierverkehr am Flughafen Paros um 275%, am Flughafen Sitia/Kreta um 121,4% und am Flughafen Naxos um 45,7%.

Aber wo sind die alle?

Soviel zu den Zahlen, Daten und Fakten. Die Frage, die sich uns nur leider stellt, ist: Wo zum Henker sind die alle? „ Also die Passagiere, denn hier in unserer Ecke (Südwesten) ist für Mitte Juli erschreckend wenig los.

Paleochora 16.07.2017
Paleochora morgens im Juli. Wo sind die Urlauber?

Hotel- und Restaurantbesitzer sowie Autovermietungen sind fassungslos – und sehr besorgt, weil erstens sehr wenige Touristen hier sind und zweitens die, die da sind, kaum noch ausgehen und konsumieren.

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6 Kommentare

  1. Wir sind vom 24.06- 8.7. in Stalis gewesen. Sommerferien in Deutschland/Niedersachsen. Wir kommen seit 21 Jahren nach Kreta….haben uns aber gewundert, daß in der Hauptreisezeit so wenig los war.Am Strand war es teilweise sehr leer und die Tavernen übersichtlich besucht.

  2. Das Phänomen ist nicht neu, das gab es schon letztes Jahr. Die Meldung kam im Sommer – und irgendwann im Winter dann in katherimini die Bestätigung, was ich damals schon dachte: Das sind keine Touristen. Das sind Griechen, die vor allem jetzt, im Zuge der Krise, ausgewandert sind und im Sommer die Familie besuchen. Dazu passt, dass die Übernachtungszahlen in Hotels & Co eben nicht parallel mit dem Ankünften ansteigen.

  3. Elounda ist ruhig wie nie.Ich verzeichne im Vergleich zu 2016 eine Umsatzeinbuße von ca.35%.Davon abgesehen den Sargnagel für Bars und Restaurants tragen die meisten Touristen farbig an ihren Handgelenken.Der einzige der sich in Elounda die Hände reibt ist der Besitzer des Supermarktes am Square!Schade!

  4. Fluggäste ?
    Mich wundert jedes mal (auch diesmal) bei der Aufzählung der Flughäfen in GR wird jedesmal der Flughafen Chania nicht erwähnt. Dabei wird Chania von Jahr zu Jahr vermehrt National und International angeflogen.
    Entsprechend hoch ist die Anzahl der Fluggäste, sprich Touristen.
    Warum ist das so ? Hat das System und wenn ja, was steckt dahinter ?

  5. Wir waren im Juli dort wie seit 40 Jahren. Auf der Hauptkreuzung in Paleochora ist es uns inzwischen zu laut, obwohl brechend voll, und wir haben auch keine Lust mehr den ständig gleichen Touristen ihre Geschichten abzulauschen. Wenn sie nur von zu Hause erzählen, warum bleiben sie nicht da? Vor allem die Kampflacher aus ……. Wir verziehen uns lieber in ruhige Ecken und reden mit Kretern.

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