Trotz Flugangst nach Kreta?

Flugangst – so wird die Reise nach Kreta trotzdem angenehm

Zwar dauert ein Flug nach Kreta von Deutschland nur zwischen drei und maximal vier Stunden, doch für Personen, die an Flugangst leiden, stellt auch eine kurze Reise mit dem Flugzeug eine Herausforderung dar. Die Angst vorm Fliegen ist weitverbreitet – laut einer Umfrage empfindet jeder Dritte ein ungutes Gefühl beim Betreten eines Flugzeugs.

Ganze 15 Prozent verspüren sogar richtige Angst beim Fliegen. Doch es wäre schade, aufgrund dieser Angst auf manche Reisen zu verzichten. Wer an einer richtigen Flugphobie leidet, sollte sich professionelle Hilfe holen, um die Angst in den Griff zu bekommen. Kleinere Ängste hingegen können schon mit einigen Tipps überwunden werden.

Planung ist alles

Wer schon bei dem Gedanken, in ein Flugzeug zu steigen, nervös wird, sollte dafür sorgen, dass nicht noch andere Faktoren zusätzlich Unruhe bei ihm auslösen. Daher ist es wichtig, dass auch die Abläufe vor und nach dem Flug genau geplant sind. Ist die Unterkunft vom Flughafen aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einfach erreichbar, und wenn ja, welche Linien bringen einen zum Hotel? Welche Taxiunternehmen sind vertrauenswürdig? Um sich Stress am Gate zu ersparen, lohnt es sich, schon vorher online einzuchecken. Auch den Reisepass und das ausgedruckte Ticket sollte man sich bereits am Abend vorher zurechtlegen.

Für maximalen Komfort an Bord sorgen

Die Zeit an Bord sollten sich Reisende so angenehm wie möglich gestalten und dafür nützliche Utensilien ins Handgepäck tun. Neben bequemer Kleidung hilft es manchen auch, Wohlfühlprodukte wie einen beruhigenden Duft, die Lieblingshandcreme oder einen Lippenbalsam gegen die trockene Luft im Flugzeug einzupacken.

Kreter im Flieger
Kreter ohne Flugangst.

Hier ist darauf zu achten, dass die Produkte jeweils nicht mehr als 100 ml beinhalten. Tipp: Wer zum Beispiel auf www.easycometics.de im Suchfeld „100 ml“ eingibt, dem werden nur Produkte in dieser Packungsgröße angezeigt. Mehr Informationen zur EU-Richtlinie für Handgepäck gibt es hier.

Des Weiteren dürfen Kopfhörer und ein Smartphone oder Tablet nicht fehlen. Wer nämlich unter Unwohlsein beim Fliegen leidet, freut sich über jede Zerstreuung und wird auch bei einem kurzen Flug wie nach Kreta auf ein kleines Entertainmentprogramm nicht verzichten wollen. Im Vorhinein kann er sich Serien, Filme, Hörbücher oder Podcasts downloaden und sich damit ablenken.

Apps gegen Flugangst

Wenn das selbst gewählte Unterhaltungsprogramm nicht hilft, auf andere Gedanken zu kommen, gibt es noch die Möglichkeit, auf Apps zurückzugreifen, welche die Flugangst verringern können:

  • iFlyHigh: Die deutschsprachige App liefert neben praktischen Techniken zur Vorbereitung auch Entspannungsübungen oder autogenes Training für die Zeit während des Flugs. Des Weiteren erhalten Nutzer der App detaillierte Informationen rund ums Fliegen, die dabei helfen, das Flugzeug als Verkehrsmittel realistischer einzuordnen.
  • Get Relaxed Flights: Diese App verspricht, mittels Hypnose die Flugangst zu besiegen. Hierfür sollen Betroffene idealerweise schon über einen Zeitraum von 30 Tagen dem 20-minütigen Programm einmal täglich lauschen, bevor die Reise losgeht. So wird der bestmögliche Effekt erreicht, wenn das Programm auch an Bord zum Einsatz kommt.
  • Sky Guru: Ein persönlicher Pilot, der dem Reisenden den gesamten Flug über alle Prozesse und Turbulenzen genau erklärt? Gibt es! Die App Sky Guru greift auf die Sensoren des Smartphones zu und kann so in Echtzeit unbekannte Geräusche und Turbulenzen erklären und dem Nutzer so ein sichereres Gefühl geben.

Trotz großer Angst nicht auf den Kreta-Urlaub verzichten

Wer unter zu großer Flugangst leidet, muss trotzdem nicht auf den Urlaub auf Kreta verzichten. Statt mit dem Flugzeug hat man auch die Möglichkeit, mit dem Auto und der Fähre anzureisen. Hierfür sollten Reisende natürlich viel mehr Zeit einplanen als für die Reise mit dem Flugzeug. Es gibt zwei Möglichkeiten:

Entweder man entschließt sich, den Großteil der Reise auf dem Schiff zu verbringen – dann fährt man mit dem Pkw bis nach Venedig, Ancona oder Bari, um von Italien aus mit der Fähre zunächst einmal auf das griechische Festland zu gelangen. Besonders beliebt ist die Strecke von Ancona nach Igoumenitsa und Patras. Von Piräus aus wechseln Reisende dann auf die Fähre nach Kreta. Der Seeweg ist insgesamt zwar teurer, aber vergleichsweise schnell. Und es lohnt sich, wenn man viel Gepäck mitnehmen will.

Wer den größten Teil mit dem Auto zurücklegen möchte, sollte sich die Balkanroute durch Österreich, Slowenien, Serbien und Mazedonien bis Athen genauer anschauen. Einst hatte die Balkanroute unter Touristen einen schlechten Ruf – mittlerweile sind die meisten Streckenteile als Autobahn ausgebaut, ausreichend Tankstellen sind ebenfalls vorhanden. Zwar fallen hier auf den Streckenabschnitten zwischen Österreich, den Balkanländern und auch in Griechenland selbst Mautgebühren an, doch im Vergleich zu den Fährkosten stellt die Autoroute trotzdem die günstigere Variante dar. Von Athen aus geht es dann zum Schluss mit der Fähre übers Meer nach Kreta.


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