Buchtipp – „Man sagt sich mehr als einmal Lebewohl“

Letzte Worte eines Mutigen

Der Arzt David Servan-Schreiber hat vor seinem Krebstod ein Buch geschrieben, das berührt und Hoffnung macht.

Himbeeren, grüner Tee, möglichst wenig mit dem Handy telefonieren, dafür täglich meditieren. David Servan-Schreibers medizinische Empfehlungen gingen weit über das hinaus, was in Kliniken Standard ist. So wurden seine Bücher Die neue Medizin der Emotionen und Das Anti-Krebs-Buch zu Bestsellern. Patienten weltweit verehrten den französischen Mediziner, der Kranke ermutigte, ihr Schicksal aktiv anzugehen. Er war ihr Held – auch weil er selbst einen Hirntumor nebst Rückfall überlebt hatte.

Doch der Krebs kehrte zurück. Servan-Schreiber kämpfte: um sein Leben und um das, was ihm wichtig war. Noch zwischen Hirnoperationen rang er sich ein drittes Buch ab: ein Vermächtnis, wie er zu Recht vermutete. Vor einem Jahr starb Servan-Schreiber, das Buch erschien posthum, nun auch auf Deutsch: Man sagt sich mehr als einmal Lebewohl.

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