Es gibt sie noch: kretische Urgesteine

Das romantisch-verklärte Bild, das man vom „Ur-Kreter“ so hat, sieht man ja eher nur noch selten – es sei denn, man ist in den abgelegenen Bergdörfern unterwegs, in denen man sich gleich um 100 Jahre zurückversetzt fühlt.

Aber in der Stadt? Eher nicht. Es sei denn, man lebt in Ierápetra!

kretischer-hirte

Der Wochenbedarf an Obst und Gemüse wird von Radio Kreta – politically correct – natürlich auf dem samstäglichen Wochenmarkt beschafft.
Da die Zuständigkeiten in der Redaktion nicht nur wochentags sondern auch am Wochenende klar definiert sind, halten sich der große und der kleine (vierpfötige) Fleischanteilbeauftragte bei dieser Obst- und Gemüseaktion natürlich eher zurück. „Frauensache„….

mitso-hungrig

Die beiden halten lieber im von uns bereits beschriebenen Eck-Kafeníon die Stellung und kümmern sich, wie könnte es anders sein, um den Verzehr (es wird artgerecht geteilt) der in Souvlaki-Manier zubereiteten Fleischanteile.

suvlaki

Und hier schließt sich dann der Kreis zum kretischen Urgestein, denn eines dieser „Exemplare“ pflegt die gleiche schöne samstägliche Routine im selben Kafeníon. In seiner kretischen Tracht mit olivgrüner Pluderhose und dazu passendem Hemd, kniehohen Stiefeln und mückenvertreibendem Stirnband sieht er aus, wie gerade aus einem abgelegenen Bergdorf in die „Zivilisation“ herabgestiegen.

Schön, dass es das noch gibt.

Radio Kreta liebt Traditionen!

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