03.03.21 – Update zur Situation im Tierheim von Chania.

03. März 2021

Heute mal wieder in Platanias bei Kostoula. Es sind mal wieder über 100 Hunde im Tierheim. Jetzt in Zeiten der Krise bringen immer mehr Griechen Hunde, die sie aus finanziellen Gründen abgeben wollen. Viele der Tiere müssen auch noch kastriert werden. Das kostet mal wieder viel Geld.

Nach meinem Besuch bei Kostoula habe ich mich noch mit weiteren Tierschützern von Chania getroffen. Eine Schließung des großen Tierheimes ist wohl unabwendlich und wahrscheinlich sogar sinnvoll. Jahrelange Gespräche mit den Behörden vor Ort haben zu keinen Ergebnissen geführt.  Eine gute Lösung für den Tierschutz auf Kreta wären kleinere private Auffangstationen verteilt über die ganze Insel. Dafür arbeiten wir mit vielen Leuten an einem effektiven Zukunftskonzept. Wer das Tierheim und den Tierschutz unterstützen möchte, findet am Ende des Artikels die Bankverbindung. Dank im Voraus.

22. Februar 2021

Gestern mal wieder gemeinsames Frühstück mit Kostoula. Erfreuliche Nachrichten: Letzte Woche gab es keine Neuzugänge im Tierheim. Fast alle Tiere im Heim sind nun kastriert, gechipt und geimpft. Jeden Samstag kommt ein privater Tierarzt nach seiner Arbeit und schaut im Tierheim nach den Rechten. Kostoula selbst geht es gut, das Haus ist voller Spatzen. Und Futter bekommen die auch.

Frühstück mit Kostoula.

Die Corona-Krise hat uns alle voll im Griff. Eine Vermittlung von Tieren ist momentan nicht möglich. Es müssen andere Lösungen her. Wir haben Kontakt mit einer österreichischen Tierschutzorganisation. Wie man Tiere vermitteln und auch transportieren kann, darüber sprechen wir mit denen in Kürze.

15. Februar 2012.

Mal wieder gemeinsames Frühstück bei Kostoula.
Über die aktuelle Situation im Tierheim erfahrt ihr hier mehr im Video.


Wer den Tieren und Kostoula (aktuell suchen wir eine Haushaltshilfe für Kostoula. Eine Anzeige dazu erscheint in Kürze bei uns) helfen mag, der findet am Ende des Artikels die aktuelle Bankverbindung. Dank im Voraus.

10. Februar 2021 – Streuner bei Kostoula im Haus.

Ein Streuner bei Kostoula.

Gestern fand ich diesen Racker bei Kostoula im Haus. Er hatte sich von einer kurzen Kette losgerissen. Nicht kastriert, Besitzer unbekannt. Im Tierheim darf er nicht untergebracht werden. Da gibt es staatlicherseits einen Aufnahmestopp für Tiere. Wo bringen wir den kleinen unter und wie sorgen wir dafür, dass er umgehend kastriert wird?

Frische Brötchen mit bayrischer Leberwurst bei Kostoula.

Mal wieder zu Besuch bei Kostoula.

Letzten Samstag mal wieder in Platanias bei Kostoula. Mal wieder über Nebenstraßen, da bei einer Polizeikontrolle ein Bußgeld von 300€ droht. Kostoula hat nun einen Mann gefunden, der sich im Belange des Hauses einmal die Woche kümmert. Auch eine junge Frau kommt nun wöchentlich, und kümmert sich um die Belange von Kostoula. Auf Dauer reicht das natürlich nicht aus. Wir suchen weiter jemanden, der täglich im Hause ist. Das ist in Zeiten von Corona nicht einfach und kostet auch viel Geld.

Nach dem Gespräch (und gutem Kaffee) mit Kostoula ging es weiter nach Chania zur Rechtsanwältin Stella Kotsifaki. Hier hatten wir einen Gesprächstermin vereinbart, um uns über die derzeitige Situation und die Zukunft zu unterhalten. Im Gespräch kam heraus, dass mit der Gemeinde Chania eine Zusammenarbeit für den Tierschutz kaum möglich war und auch in Zukunft mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Eine Schließung des Tierheims wird von der Gemeinde angestrebt. Und sicher auch durchgesetzt.

Bei der Vermittlung der Hunde aus dem Tierheim werden wir weiter helfen. In Zeiten von Corona allerdings sehr schwierig, da es kaum Flugpaten gibt.

Doch was folgt danach?

Das Wichtigste zur Verbesserung des Tierschutzes sind Kastrationen. So wäre der Aufbau einer neuen Kastrationsstation eine maßgebliche Hilfe.

„Das Hauptproblem ist, dass zu wenige Organisationen sich auf die Kastrationen spezialisiert haben und häufig auch nur kurzzeitig das Engagement vorhanden ist, solche Kampagnen durchzuführen. Unsere Erfahrung hat uns gelehrt, dass sowohl langjährige Projekttreue als auch massive Präsenz zwei der wichtigsten Faktoren für eine langfristige Reduktion der Population an Strassentieren sind.“ Quelle: Tieraerztepool.de.

Ein interessantes Interview über den Tierschutz auf Kreta mit Dr. Thomas Busch vom Tierärztepool findet Ihr hier:

Zusätzlich mangelt es in einem großen Teil der Bevölkerung an Bildung im Bereich des Tierschutzes. Hier könnte Aufklärungsarbeit einen wesentlichen Beitrag leisten. An diesem neuen Konzept arbeiten bereits viele Mitstreiter. Anregungen und Ideen gern an Mitso@radio-kreta.de. Wer Kostoula und ihr Tierheim finanziell unterstützen möchtet, findet am Ende des Artikels die Bankverbindung. Dank im Voraus.

Zu Besuch bei Kostoula am 06. Februar 2021.

Gestern mal wieder zu Besuch bei Kostoula.

Seit Wochen ist Kostoula allein in ihrem großen Haus. Als erstes habe ich erstmal die Küchentür repariert. Brötchen und Wurst für unser Frühstück habe ich frisch mitgebracht. Wir haben uns mal wieder über ihre persönliche Situation und die Zukunft des Tierheimes unterhalten. In ihrem privaten Leben sind wir zu dem Schluss gekommen, das kurzfristig eine Haushaltshilfe her muss. Ihre eigene Familie kann (oder will) dies nicht leisten.

Frühstück bei Kostoula am 01. Februar 2021.

Für das Tierheim muss auch ein neues Konzept her. Die staatliche Verantwortung reicht hier nicht aus (zu lesen in dem offenen Brief von Kostoula, der hier weiter unten zu lesen ist. Am Wochenende treffen wir uns dann mit der engagierten Tierschützerin und Rechtsanwältin Stella Kotsifaki, um über den zukünftigen Tierschutz und die Rettung des Lebenswerkes von Kostoula zu erhalten. Darauf freuen wir uns schon.


Offener Brief von Frau Kostoula Dornbrach-Stoupi an den Bürgermeister von Chania für das Tierheim in Nerokourou.

Frau Kostoula Dornbrach-Stoupi, Präsidentin der Tierschutzvereinigung „Arche Noah“ , äußert ihre Besorgnis und Besorgnis in einem offenen Brief an den Bürgermeister von Chania, Herrn Panagiotis Simandirakis, den stellvertretenden Bürgermeister von Chania und den Vorsitzenden der des Managementprogramms für streunende Haustiere Herr Ioannis Nikiforakis nach der Anordnung der Staatsanwaltschaft Nr. 60/2020 zur Schließung des Tierheims in Nerokouros.

Das Schreiben wird dem Staatsanwalt des Gerichts erster Instanz von Chania und dem Präsidenten des Gemeinderats von Chania mitgeteilt und in den lokalen Medien.

Herr Bürgermeister, Herr stellvertretender Bürgermeister,

Wie Sie wissen, habe ich in den letzten zwanzig Jahren mein Leben der Rettung und dem Schutz streunender Tiere in der Gemeinde Chania gewidmet, mein gesamtes persönliches Eigentum entsorgt und mich auf die Hilfe von Freiwilligen verlassen.

Die Bedingungen veranlassten mich, die Verantwortung für das streunende Tierheim in Nerokourou, Chania, zu übernehmen, in dem bis heute Tausende verlassener Hunde untergebracht waren, die unter anderen Bedingungen in den Straßen der Gemeinde Chania leben und brüten würden. Mit privaten Mitteln und ununterbrochener persönlicher Arbeit habe ich immer dafür gesorgt, dass die Einrichtungen geeignet waren und dass diese Tiere die notwendige tierärztliche Versorgung erhielten, täglich gefüttert wurden, im angemessenen Alter kastriert wurden und dass Familien gesucht wurden, um sie zu adoptieren, um zu bekommen aus der Situation. Eingrenzung des Tierheims und nicht wieder auf den Straßen zu finden.

In den letzten Jahren stand ich in Kontakt mit dem zuständigen Dienst der Gemeinde, damit die Gemeinde ihre Verantwortung in Bezug auf die Pflege der aufgenommenen streunenden Tiere gemäß dem Gesetz, aber auch in Bezug auf die Zukunft des Tierheims übernehmen kann Alter.

Wie Sie wissen, habe ich in der jüngeren Vergangenheit Versprechen erhaltenfür die Legalisierung des Tierheims in Nerokouros und die Übernahme seiner Verantwortung durch die Gemeinde Chania. Aus dieser Perspektive hat die Gemeinde Chania in den letzten zwei Jahren mindestens 60 Hunde in das Tierheim geschickt, ohne sich um ihre tierärztliche Versorgung, ihren täglichen Nahrungsbedarf und ihre weitere Adoption gekümmert zu haben, um das Tierheim zu verlassen. Diese Konsultationen fanden zwischen der Gemeinde und der verantwortlichen Person statt, die ich zu diesem Zeitpunkt aufgrund meiner persönlichen Unfähigkeit, dort zu sein, ernannt hatte, EM, die auch vom Bürgermeister als stellvertretendes Mitglied im 5-köpfigen Ausschuss der Gemeinde ernannt wurde. Diese Aktionen der Gemeinde führten zu einer Verdoppelung der Anzahl der Hunde, die sich im Tierheim befanden.

Meine Liebe zu Tieren und meine Moral sind so groß, dass ich auch heute noch mit einer besonderen Belastung für meine Gesundheit das tue, was menschlich möglich ist, um die Tiere, die im Tierheim untergebracht sind, für ihre tägliche Ernährung, ihre Veterinärmedizin zu adoptieren Fürsorge und allgemeines Wohlbefinden, trotz der Tatsache, dass meine Stärke mich verlässt. Trotz meiner ständigen Belästigung der Gemeinde Chania, die um das Offensichtliche bittet, dh die volle Verantwortung für die Tiere im Tierheim zu übernehmen, von denen die meisten von sich aus dort sind, sehe ich mich einer ständigen Verleugnung und Gleichgültigkeit gegenüber. Speziell:

Das Tierheim benötigt, solange es in Betrieb bleibt, tägliche Reinigung und frisches Wasser für die Tiere. Warum kümmert sich die Gemeinde nicht um diese Arbeiten?

Die meisten Tiere, die heute im Tierheim leben, sind bereits kastriert und elektronisch gekennzeichnet, alles auf eigene Kosten. Einige Tiere haben jedoch inzwischen das geeignete Alter für die Kastration erreicht, und alle Tiere müssen tierärztlich überwacht werden. Warum kümmert sich die Gemeinde nicht um die tierärztliche Überwachung und Sterilisation der Tiere?

Die Tiere, die im Tierheim leben, müssen zweifellos täglich gefüttert werden. Dies bedeutet, dass für diese Anzahl von Tieren etwa 100 Beutel Trockenfutter sowie eine Anzahl von Dosen für die Welpen benötigt werden. Die Gemeinde gibt nur 40 Säcke Futter pro Monat und verurteilt die Tiere für mehr als einen halben Monat zum Hunger. Ist es für die Gemeinde legal, die Tiere auf nüchternen Magen zu lassen? 

Beabsichtigt die Gemeinde, das von ihr angekündigte Tierheim in Zukunft zu verwalten?

Ein Tierheim, meine Herren, erfordert täglich harte Arbeit, viel Geld für die Wartung und Verbesserung der Einrichtungen, viel Geld für die tierärztliche Überwachung und die tägliche Fütterung der aufgenommenen Tiere, viel Personal, ein Auto Das wird die Tiere zu den Tierärzten bringen und sehr harte persönliche Arbeit und Leidenschaft, damit die aufgenommenen Tiere die richtigen Familien finden, damit sie nie wieder unterwegs sind. Zu meiner großen Enttäuschung stelle ich fest, dass die Verantwortlichen nichts davon bemerkt haben.

Mit diesem Brief fordere ich Sie auf, zusätzlich zu den zeremoniellen – tatsächlichen Besuchen Ihrer Schritte im Tierheim in Nerokourou – wie gesetzlich vorgeschrieben – die tägliche Verantwortung für das Wohlergehen der darin lebenden streunenden Tiere zu übernehmen .

Ich stehe Ihnen zur Verfügung, um die Arbeit und das erforderliche Geld ausführlich zu erläutern. Ich für meinen Teil werde mich weiterhin um die Adoption dieser Tiere bemühen, um das Tierheim gemäß der Anordnung des Staatsanwalts so schnell wie möglich zu schließen.

Es ist Zeit für mich, mich zurückzuziehen und für meine Gesundheit zu sorgen, meine Rente für diesen Zweck zu haben und nicht länger die Lücken der Gemeinde Chania zu schließen, Lücken, die Leben kosten, die wir respektieren und schützen müssen.

Chania 08.01.2021

Costoula Dornbrach Stoupi

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Letzte Woche erreichten mich viele Nachrichten. Kostoula wäre telefonisch nicht mehr erreichbar. Was ist da passiert?

Ich habe mich dann auf den Weg gemacht. Corona-Formblatt ausgefüllt. Die 4 angekreuzt (Hilfe für bedürftige Personen). Mit ein wenig mulmigen Gefühl betrat ich dann ihr Haus. Dick eingekleidet kam sie mir entgegen. Im Haus nur gefühlte 5 Grad. Die Ölheizung läuft nicht. Muss wohl gewartet werden und dann fehlt auch noch Öl.

Kostoula allein im Haus

Bei einer heißen Tasse Kaffee kamen wir dann ins Gespräch. Ihr Mitarbeiter und Mitbewohner Georgios hat mit seiner Familie das Haus verlassen und ist zurück nach Georgien. Nun ist Kostoula ganz auf sich allein gestellt. Ich konnte noch mit ihrem Neffen sprechen, der ihr auch wieder ein Telefon besorgt hat (0030 2810 60089).

Ihr geliebtes Tierheim soll nun staatlicherseits geschlossen werden. Eine Schließung von Tierheimen wäre an und für sich gar nicht so schlecht, wenn im Vorfeld alle Probleme im Tierschutz gelöst sind. Dann sind Tierheime nicht mehr erforderlich (Ist bei Flüchtlingslagern auch so. Die will ja auch keiner). Kostoula hat nach so vielen Jahren auch kaum noch die Kraft und Möglichkeit, sich weiter darum zu kümmern. Was nach der Schließung des Tierheimes kommt, das weiß man noch nicht. Wir denken mal über eine Anschlusslösung nach. Das Problem Kastrationen, Streuner etc. bleibt ja. Nötig wäre dafür eine Auffangstation. Dafür muss ein Plan B her.

Doch was wird jetzt aus Kostoula? Aufgrund ihrer Behinderungen braucht sie jetzt unbedingt eine persönliche Betreuung. Zumindest eine Person, die mit ihr im Haus lebt. Sich auch um Haus, Heizung, Medikamente und Dinge des täglichen Bedarfs kümmert. Ihre Familie hier vor Ort kann das nicht leisten.

Ich bin auf jeden Fall morgen wieder da (mit einer Elektroheizung). Dann schauen wir mal, wie es weiter geht.

Wer Kostoula und das Tierheim unterstützen möchte, kann das hier tun. Die Bankverbindungen sind folgende:

Konstantina Dornbrach 
IBAN: GR36 0140 6600 6600 0210 1305 098   
BIC: CRBAGRAAXXX

oder Paypal: phoenixhauskreta@gmail.com

Da es immer wieder mal Probleme mit der Überweisung auf das griechische Konto gegeben hat, hier auch nochmal eine deutsche Bankverbindung:

N26 Bank
Jörg Krüger
IBAN: DE43100110012623303027
BIC: NTSBDEB1XXX

Ideen und Anregungen für die Hilfe gerne an: Mitso@radio-kreta.de.

Mitso.

13 Kommentare

  1. Aufgrund der letzten Ereignisse im Tierheim habe ich nochmals an den Bürgermeister von Chania geschrieben! Er versucht mit allen Mitteln das Tierheim zu boykottieren! mayor@chania.gr
    An den Bürgermeister Panagiotis Simandirakis und dessen Stellvertretern,

    warum machen sie Frau Dornbrach und ihren Mitarbeitern, deren Leben so schwer? Frau Dornbrach wird bedrängt und bedroht! Ohne Absprache wird versucht Hunde aus dem Tierheim von Frau Dornbrach, zu entnehmen! Letztlich wird sogar mit exekutiver Gewalt gedroht!
    Warum wollen sie Hunde aus dem Tierheim von Frau Dornbrach holen, um die Hunde zu untersuchen? Sicher nicht! Sie sollen getötet werden! Die Hunde im Tierheim von Frau Dornbrach, werden von einem Tierarzt betreut, und der wird von ihr und Spendern bezahlt! Die Hunde werden gut versorgt, dank Frau Dornbrach und Spendern. Obwohl die Versorgung des Tierheims in ihren Aufgabenbereich fällt!
    Regelmäßig wurden Hunde nach England vermittelt, dies ist aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich!
    Was wollen sie mit den älteren Hunden machen, die zwar nicht mehr vermittelt werden können, aber behütet ihren Lebensabend genießen?
    Warum kümmern sie sich nicht um die Straßenhunde, die es sicherlich auch in ihrer Gemeinde gibt und noch nicht bei Frau Dornbrach abgegeben wurden?
    Sprengt das nötige Futter für das Tierheim ihren Etat, sicher nicht! Also erklären sie sich! Was wollen sie?
    Frau Dornbrach hat ihren Lebensabend den Straßenhunden von Chania gewidmet und in den letzten 20 Jahren, all ihr Geld in dieses Projekt gegeben. Hören sie endlich auf Frau Dornbrach das Leben schwer zu machen! Lassen sie Frau Dornbrach ihre Arbeit machen und tun sie ihre Arbeit!
    Ein Touristenort wie Chania, der Tierschutz mit den Füßen tritt, macht sich sicher nicht gut in Bewertungsportalen. Auch Nachbargemeinden werden von ihren Entscheidungen betroffen sein.
    Aufruf: Lassen sie Frau Dornbrach in Ruhe und ihre Arbeit machen und üben sie nicht länger psychische Gewalt auf Frau Dornbrach aus! Schläge gegen eine über 80 Jahre alte Frau, physisch wie psychisch, sind abscheulich!
    Kümmern sie sich und finden sie eine Lösung!

    Uwe Spielvogel

  2. Ich kenne die kretischen Verhältnisse sehr gut, da ich selbst halbjährig auf Kreta lebe. Dieses „Problem“ ist typisch und begegnet mir tagtäglich auf Kreta. Es ist systemimmanent, das heißt: Es gehört hier zur Alltagskultur. Der sogenannte Staat ist total überfordert, schon mit ganz basalen Angelegenheiten. Echt, wen wundert das überhaupt??? Wenn die Menschen in MORIA/Lesbos jahrelang unter unmenschlichen Bedingungen „gehalten“ werden, warum soll es den Hunden in Chania denn besser gehen??????????????????????????

  3. Skandal in Nerokouru!
    Mitarbeiter der Gemeinde Chania habe Costoula aufgefordert, jeweils drei Hunde einen Tierarzt zur Untersuchung zuzuführen, um die Gesundheit der Hunde festzustellen. Diese Hunde würden anschließend wieder dem Tierheim zugeführt! Obwohl ein eigener Tierarzt von Costoula, die Gesundheit der Hunde überwacht! Was steckt dahinter??? Ich habe folgenden Brief an den Bürgermeister von Chania geschrieben:
    Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
    was passiert da in Ihrem Verantwortungsbereich? Warum sollen jeweils drei Hunde aus dem Tierheim zu einem Tierarzt gebracht werden, untersucht und dann zurückgebracht werden?
    Die Hunde sind gesund und das Tierheim hat einen eigenen Tierarzt, der von Costoula Dornbrach bezahlt wird. Der Verdacht besteht, dass Sie die Hunde töten wollen.
    Ich werde die Tierschutzvereine über Ihre Vorgehensweise informieren.
    Eine Zusammenarbeit mit Frau Dornbrach, wäre viel einfacher, als ständig gegen sie zu arbeiten!
    Mit freundlichen Grüßen
    Uwe Spielvogel
    Bitte üben auch Sie Druck auf den Bürgermeister aus!
    Seine Adresse: mayor@chania.gr

  4. Herzlichen Dank an alle Spender, die das Tierheim von Costoula im Dezember unterstützt haben. Leider benötigt ein Brief von Kreta nach Deutschland, 3-4 Wochen, deshalb so spät.
    Albert Blinn, Hannelore Kurtenbach, Ingo Wengner, Wolfgang Ballauf, Maria Schachinger, Dr. Klaus Dittmann, Marion Handono, Dagmar Weidmann, Dagmar Wright, Gafurr Salihi, Rosemarie Häusler, Jeannine Klingner, Ulrich König, Karin Schwem.., Dorothea Reiser, Maria Kramer, Dr. Karl Seitz, Fam. Gerstlauer, Ursula Fichtl, Martina Schöpe-Schönberger, Annemarie Reineck, Angela Jakobs, Doris Forster, Fam. Mrogenda.
    Auch herzlichen Dank auch an die Spender, die dem Förderverein „Kivotos Noe“ gespendet haben. Damit konnten Schulden beim Tierarzt, der kastriert hat und beim „Futtermann“, abgebaut werden.
    Übrigens, werden ab morgen, weitere Hunde kastriert.
    Bitte bleiben Sie dem Tierheim gewogen!
    Ich habe auf Grund der aktuellen Lage, einen Brief an den Bügermeister von Chania geschrieben. Sollten Sie dem Bürgermeister schreiben wollen, hier die Adresse: mayor@chania.gr
    Siehe bitte unter: https://www.change.org/p/tierfreunde-helfen-sie-diesem-tierheim/u/28459695

  5. Guten Morgen?Es tut mir so leid das es Kotoula nicht so gut geht,die ganzen Umstände mit dem Tierheim und den Tieren setzen ihr wohl auch sehr zu,da kann sich der Gesundheitszustand auch nicht bessern.Schade das ich nicht kommen kann,bin auch schon ein älteres Mädchen.kann nur mit einem kleinen Taschengeld etwas Helfen……Ich wünsche euch alles Gute besonders für Kostoula und ihren Tieren.
    Jörg ,vielen lieben Dank das du so hilfsbereit bist und dich sorgst um Das Tierheim und Kostoula.
    Wenn die Zeit es zulässt,würde ich im Frühjahr villeicht kommen…..eventuell meine letzte Gute Tat,Kreta war mir immer im Herzen gelegen. Grüsse euch alle aus Bayern WALTRAUD

  6. Herzlichen Dank an alle Spender, die das Tierheim von Costoula im Dezember unterstützt haben. Leider benötigt ein Brief von Kreta nach Deutschland, 3-4 Wochen, deshalb so spät.
    Albert Blinn, Hannelore Kurtenbach, Ingo Wengner, Wolfgang Ballauf, Maria Schachinger, Dr. Klaus Dittmann, Marion Handono, Dagmar Weidmann, Dagmar Wright, Gafurr Salihi, Rosemarie Häusler, Jeannine Klingner, Ulrich König, Karin Schwem.., Dorothea Reiser, Maria Kramer, Dr. Karl Seitz, Fam. Gerstlauer, Ursula Fichtl, Martina Schöpe-Schönberger, Annemarie Reineck, Angela Jakobs, Doris Forster, Fam. Mrogenda.
    Auch herzlichen Dank auch an die Spender, die dem Förderverein „Kivotos Noe“ gespendet haben. Damit konnten Schulden beim Tierarzt, der kastriert hat und beim „Futtermann“, abgebaut werden.
    Übrigens, werden ab morgen, weitere Hunde kastriert.
    Bitte bleiben Sie dem Tierheim gewogen!
    Ich habe aufgrund der aktuellen Lage, einen Brief an den Bürgermeister von Chania geschrieben. Sollten Sie dem Bürgermeister schreiben wollen, hier die Adresse: mayor@chania.gr

    Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

    ich stelle Ihnen eine einfache Rechnung vor: Alle in den Tierheimen abgegebenen Hunde, werden kastriert und diese Hunde haben keine Nachkommen mehr! Bei Schließung der Tierheime, können sich die Hunde ungehindert weiter vermehren, und das kann doch nicht in Ihrem Interesse liegen. Seien Sie einmal ehrlich zu sich selbst, die Arbeit der Tierschutzvereine, Tierheime und die Unterstützung von Privatpersonen, hat Ihnen eine Menge Geld gespart und die unkontrollierte Vermehrung der Hunde eingeschränkt! Zum Beispiel: Frau Dornbrach führt das Tierheim Nerokorou seit über 20 Jahren und Dank ihrem Einsatz und privaten Geldes, sind zig Hunde kastriert und vermittelt worden. Mit Ihrer Unterstützung, der Übernahme der Kosten für Futter und Medikamenten, würden Sie das Problem bei der Wurzel packen und zeigen, dass Sie einen humanen Umgang mit den Streunern anstreben und willens sind sich mit dem Problem der Streuner auseinander zu setzen. Bitte bedenken Sie auch Ihre Fürsorgepflicht gegenüber Ihren Bürgern und Mitarbeitern. In Corona Zeiten, ist es sicherlich nicht angezeigt, sechs oder sieben Personen in einem Auto, das Tierheim zu kontrollieren.

    Ich möchte Sie noch auf folgende EU Verordnung aufmerksam machen:

    In Artikel 13 AEUV werden Tiere als fühlende Wesen anerkannt. Die Unionsrechtsvorschriften über das Tierwohl verpflichten Tiereigentümer, Tierhalter und zuständige Behörden den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere Rechnung zu tragen, um eine humane Behandlung der Tiere zu gewährleisten und es zu vermeiden, ihnen unnötige Schmerzen und Leiden zuzufügen. Diese Regeln sind wissenschaftlich fundiert.

    Mit freundlichen Grüßen
    Uwe Spielvogel

  7. Hallo Herr Spielvogel,

    haben Sie da auch den Verein angesprochen, der laut Niels Kostoulas Tierheim schon immer finanziell unterstützt hat ?
    Dass ein anderer Shelter/Verein in Kreta alle Tiere aufnehmen kann, ist mit Sicherheit nicht möglich … die haben alle selber Platzprobleme. Aber man kann ja fragen, ob sie jeweils 1-2 Tiere in Pflege nehmen könnten.
    Wieso ist von Kostoulas Familenangehörigen keiner bereit, bei ihr wenigstens aufgrund ihrer momentanen persönlichen Notlage einzuziehen (auch noch in einen eigenen Bereich im Haus, wie ich es verstanden habe) ? Die jungen Leute sind wegen Corona eh fast alle arbeitslos 🙁

  8. Hallo Irini,
    ich habe schon alle Tierschutzorganisationen angeschrieben, ohne Erfolg.
    Nach über 20 Jahren liebevoller Hingabe für ihre Hunde im Tierheim Nerokorou, hat Costoula bestimmt etwas Besseres verdient, als das was sie gerade erlebt! Wer immer eine Idee hat, möge sich melden!
    Eine Person, die in einer eigenen Wohnung bei Costoula, wohnen könnte und nur leichte Hilfestellung geben müsste. Wer kann einen Handwerker auftreiben, der Costoulas Heizung repariert?
    Bitte verbreite meinen Post! Vielleicht kann jemand helfen!

  9. Es ist wirklich nicht zu fassen, was in Chania passiert. Souda Shelter hat bereits eine Petition eingereicht:

    https://soudashelter.org/

    Wie hier schon im Oktober veröffentlicht, kann man den, wohl nicht gerade tierliebenden, Bürgermeister von Chania direkt anschreiben:
    E-Mail des Bürgermeisters von Chania: Mayor@chania.gr

    In dem Zusammenhang möchte ich auch nochmals an die von Uwe Spielvogel angeführten Petitionen erinnern.

    Auch Griechenland hat nun eine Tierschutzpartei:

    https://www.animalpolitics.gr/

    Hoffen wir auf eine positive Wendung dieser leidlichen Angelegenheit

  10. Wie wäre es, eine übergeordnete Organisation wie Tasso oder Peta über das Problem zu informieren, damit wenigstens den Tieren geholfen werden könnte. Naürlich müßte auch Costoula geholfen werden, die mir sehr leid tut. Schlimm, dass Corona offenbar auch die „alte Nachbarschaftshilfe“ zunichte macht oder zumindest beeinträchtigt.

  11. Was geschieht mit all den Hunden, das Souda Projekt wird auch geschlossen,was nun.
    Warum werden die beiden Tierheime geschlossen was steckt dahinter.
    Ich habe selbst 2011 meinen Hund von Kostoula geholt,sie freut sich des Lebens gemeinsam mit unserem anderen Findelhund und 10 Katzen….

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