Aus der Backstube (oder auch nicht): Die Dickmanns-Torte.

Das, was in meiner Kindheit und Jugend noch „Negerkuss“ oder wahlweise „Mohrenkopf“ hieß, heißt jetzt – politically völlig korrekt – „Schaumküsse“. Naja…. Da gehe ich doch lieber – Schleichwerbung hin oder her – zu den Dickmanns über, die sind ja wohl jedem ein Begriff und die gibt es sogar hin und wieder im kretischen Lidl.

Da Scheffredakteuse zwar leidenschaftlich gern kocht, hin und wieder auch mal Brot oder Brötchen backt, aber für alles Gebäck, das ein Minimum an Feinmotorik bei der Zubereitung fordert, einfach nicht zu gebrauchen ist, hat sie für allfälligen Kuchen- und Tortenbedarf eine Generallösung aus Deutschland mit auf die Insel gebracht. 
Und diese Generallösung soll nach gestrigem Gespräch mit ebenso backunbegabten Bekannten gerne hier geteilt werden, denn spätestens wenn die Kinder sagen „och neee, Mama, bitte keinen Geburtstagskuchen backen!“ muss eine Lösung her! Und die haben wir hier – die ultimative „Schaumkuss-Torte“:

dickmannsMan nehme….

… 250 g Quark,
… 9 Super Dickmanns oder 12 andere „Schaumküsse“
… ½ Liter Schlagsahne
… 1 EL Zitronensaft
… 1 selbst gekaufter Biskuitboden

Dann nehme man…
… von den Super Dickmann’s die Waffelböden ab, gebe die Schaummasse mit Schokoladenüberzug, Zitronensaft und Speisequark in eine Schüssel und verrühre die Pampe gut.
Sahne steif schlagen und unterheben. Anschließend diese Masse auf den Tortenboden auftragen. Mit halben Waffelböden garnieren – mit Smarties wird’s noch kitschiger, mit „Mini-Dickmanns“ noch etwas gehaltvoller. Zum Schluss die Torte ca. 1 Std. kühl stellen, um dann kollektiv darüber her zu fallen.

Ein herrlich frisch-säuerlicher Geschmack – geeignet für Kindergeburtstage, Hochzeitstage, was auch immer.

Einer meiner All-time-Favourites! Kalí órexi!


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Und hier gibts lecker Laugenbrötchen.