Autorenlesung im Mai – „Gavdos – Die Magie einer Insel“

Mal wieder gute Neuigkeiten von Kreta. Sieglinde kommt uns im Mai besuchen und liest aus Ihrem Buch „Gavdos – Magie einer Insel“. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Ihr hört von uns.

„Die Neugierde treibt mich um“
Auf einen Kaffee mit… Sieglinde Schreiber. Die weit Gereiste aus Tiengen hat ihr erstes Buch veröffentlicht und spricht über ihre zweite Heimat auf einer griechischen Insel. „Gavdos – Die Magie einer Insel“ heißt Ihr erstes Buch.

Quelle: Südkurier.de

Sieglinde Schreiber (links) im Gespräch mit Redakteurin Uthe Martin. Die Tiengenerin hat gerade ihr erstes Buch veröffentlicht.

Wo liegt Gavdos?

Das ist die südlichste Insel Europas, vor der afrikanischen Küste, im Mittelmeer vor Kreta. Es ist die Insel der Kalypso, hier ist auch der Apostel Paulus gestrandet. Da gelangt man mit dem Boot hin, deshalb ist es auch nicht so überlaufen. Man fliegt von Zürich nach Kreta und fährt mit dem Bus über das Ida-Gebirge. Damals dauerte eine Fahrt mit dem Fischerboot viereinhalb Stunden. Ich erinnere mich, dass uns Delfine folgten. Man konnte ins Wasser fassen und sie streicheln.

Was ist das Magische an dieser Insel?

Die Magie der Insel zeigt sich einem, wenn man nicht abgelenkt ist von Diskos, Cafés, Läden oder vom Strand. Sie zeigt sich auch überall, zum Beispiel, wenn eine Schlange über den Weg huscht oder der Abend kommt. Das ist eine ganz magische Zeit. In der Natur zu sitzen oder sich umzuschauen, dann glitzert der Wacholder. Das ist ein Glanz wie von Diamanten auf den Nadeln. Es ist dann die türkise Stunde, alles ist türkis. Wenn man das einmal erfasst hat, einfach da zu sitzen wie die Griechen unter der Pergola, dann rinnt die Zeit spürbar. Sie können nichts machen, nur sitzen, hören, fühlen. Die Insel ist ein Traum.

Es ist ein Reisebericht aus zwei Welten. Welche Welten meinen Sie?

Die erste Welt, das sind die Bilder bei der Ankunft. Man hat „Griechenland-Bilder“ im Kopf von weißen Häusern und üppigen Blumen überall. Und dann ist da kein schöner Platz. Nur Steine, Häuser mit Oregano-Büschen. Und Sie denken: Ich muss weg. Aber das Boot geht erst am nächsten Tag. Die andere Welt, das sind Déjà-vu-Erlebnisse. So habe ich bei der Ankunft einmal drei Boote gesehen, schwarz beflaggt und ich kriege einen Flash. Ich dachte an die Sarazenen-Bucht, die es auf Gavdos gibt. Da kommt mir Stavros entgegen, der ein Bein verloren hat. Das waren die Sarazenen bei einem Überfall, denke ich! Nun, im heutigen Leben hat das einen anderen Grund. Auch die Einheimischen haben mir davon erzählt. Ich habe entdeckt: Man reist dahin, zu dem man eine Affinität hat.

Sie hatten Déjà-vu-Erlebnisse. Erzählen Sie uns davon.

Ich bin überzeugt davon, dass viele Menschen das kennen. Aber sie beachten sie nicht, sie denken vielleicht: Das kommt mir bekannt vor. Aber man sollte dem nachgehen, sich fragen, was dahintersteckt. Positiv oder negativ. Das sind Einflüsse von anderen Dimensionen. Déjá-vu ist für mich Reinkarnation. Ich weiß, dass ich auf der Insel schon einmal gelebt habe. Der Mensch ist fähig, Reinkarnationserlebnisse zu realisieren und zu verarbeiten, das glaube ich.

„Es gibt keine Zufälle“, schreiben Sie auf der letzten Seite des Buches. Was, glauben Sie, hat Sie nach Gavdos geführt?

Hier geht es zum ganzen Interview: Südkurier.de

3 Kommentare

  1. Hallo Ihr Lieben

    wir sehen uns natürlich, haben schon vom 23.05. – 17.06. gebucht in Agia Paraskevi Nähe Maroulas. Mitsos bekommt dann Weihnachtswurst und Osterwurst, versprochen!

    Liebe Grüße aus dem kalten Zillertal
    Maria und Gottfried

  2. Liebe Maria, lieber Gottfried,
    wir tun unser Möglichstes, damit Ihr dabei sein könnt, das hängt aber natürlich von Sieglindes Terminkalender ab. Aber wir geben alles – Mitsos lechzt nach der Weihnachts-Wurscht ;-)))) Hoffen, dass das klappt, aber wenn nicht, sehen wir uns trotzdem, versprochen?
    Alles Liebe von hier nach da,
    Susanne, Jörg und Mitsos

  3. Hallo Jörg,
    es wäre schön wenn dieser Termin nach dem 23.Mai wäre. Wir würden gerne mit Frau Sieglinde Schreiber plaudern, denn dieses Gefühl wenn wir nach Kreta kommen, daß wir nach Hause kommen, haben wir auch jedesmal.
    Liebe Grüße an Susanne und natürlich Mitso
    Maria und Gottfried

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