CFD-Trading? Was ist das?

Was sind Hebel beim CFD-Trading?

CFD-Trading erfreut sich heutzutage weltweit großer Beliebtheit, was unter anderem auch damit zu tun hat, dass der Handel mit Differenzkontrakten äußerst profitabel sein kann. Dies ist natürlich für viele Investoren auch aufgrund dessen äußerst interessant, dass beim CFD-Trading Gewinne relativ zeitnah erzielt werden können. Aber auch eine Besonderheit des Handels mit Differenzkontrakten spricht viele Trader an: Die Möglichkeit, sogenannte Hebel beim Trading mit CFDs zu verwenden.

Denn mit dem Einsatz von Hebeln ist es möglich, bereits mit relativ geringen Einsätzen enorm signifikante Summen zu gewinnen. Klarerweise kann das auch vergleichsweise hohe Verluste bedeuten, wobei sich Trader natürlich bevorzugt an möglichen Gewinnen orientieren. CFDs haben somit gewisse Ähnlichkeiten mit Optionen und funktionieren auf ähnliche Art und Weise.

Wie genau funktionieren Hebel überhaupt?

Bei CFD-Kontrakten werden bestimmte Sicherheitsleistungen bei jedem Trade hinterlegt, auch Margins genannt, welche deutlich geringer sind, als der jeweilige Gegenwert des Basisinstruments, wie etwa einer Aktie, eines bestimmten Rohstoffs, eines Indizes oder auch einer Kryptowährung. Sollte der jeweilige Trade jedoch erfolgreich sein, profitiert man in vollem Umfang von der Kursentwicklung. Die Margin bestimmt somit den jeweiligen Hebel.

Wenn Sie also 10 Aktien des Unternehmens Google kaufen wollen und der Gegenwert des Basisinstruments 1.000 Euro beträgt, dann ist der Kaufpreis somit 10.000 Euro.

Beim CFD-Handel haben Sie jedoch den Vorteil, dass Sie nicht 100 % des Gegenwerts, sondern nur etwa 20 % für den Trade einsetzen müssen. Das wären in diesem Beispiel also 2.000 statt 10.000 Euro.

Das bedeutet, dass Sie mit einem Investmentbetrag von 2.000 Euro 10 Google Aktien im Wert von 10.000 Euro traden. CFDs stellen sogenannte Differenzkontrakte dar, was bedeutet, dass wenn der Wert einer Google Aktie anschließend auf 1.500 Euro steigt, Sie einen Gewinn von 5.000 Euro (10×500) erzielen. Somit hat Ihr Investment eine Steigerung von 2.000 Euro auf 5.000 Euro erfahren. Mit größeren Hebeln können Sie mit beispielsweise 2.000 Euro noch massivere Profite erzielen.

Klarerweise ist dies jedoch auch auf etwaige Verluste zutreffend, weswegen höhere Hebel natürlich auch mehr Risiko bedeuten. Der Handel mit Differenzkontrakten ist generell relativ risikoreich. Somit ist es also auf der einen Seite möglich, mit relativ geringen Einsätzen signifikante Gewinne zu generieren, auf der anderen Seite ist es aber auch möglich, dass verhältnismäßig hohe Verluste das Resultat eines Trades darstellen. Prinzipiell kann man beim CFD Trading aber nie mehr verlieren, als man investiert hat.

Somit empfiehlt es sich auch insbesondere Anfängern, gerade zu Beginn eher auf geringere Hebel zu vertrauen, bis man mehr Erfahrung beim CFD-Trading gesammelt hat. Dann kann man auch durchaus größeres Risiko mit signifikanteren Hebeln nehmen.

Hebel können je nach Broker variieren, wobei manche Broker vergleichsweise hohe Hebel anbieten, was sowohl Vor- als auch Nachteil für Trader darstellen kann.

Hebel stellen somit ein sehr interessantes, aber auch riskantes Instrument beim Trading mit Differenzkontrakten dar, mit welchem massive Profite erzielt werden können, aber auch große Verluste möglich sind.

CFD-Trading ist heutzutage eine phänomenale Möglichkeit, relativ zeitnah tolle Profite zu erzielen, weswegen das Trading mit Differenzkontrakten auch definitiv empfohlen werden kann.

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