Die Zeit nach der Krise – Ein Hauen und Stechen?

Wir sprachen vor kurzem mit einem Tavernenbesitzer aus Paleochora. Er sagte uns, er wäre ganz froh über die Krise. Jahrelang höher, größer, weiter, schneller und mehr? So konnte es nicht weitergehen!

Jetzt ist mal Zeit, innezuhalten und über sich und das Leben nachzudenken. Was die Zukunft angeht, so befürchtet er wie früher ein Hauen und Stechen um die wenigen Touristen (er rechnet mit 25% gegenüber dem Vorjahr).

Unser Freund Markus ist z. Zt. drüben bei Matala. Auch da sind die Aussichten trübe. Man hört überall, dass jeder zweite Betrieb überhaupt nicht öffnet. Einige erwägen bereits wieder wie früher, nach Deutschland zu gehen, um dort zu arbeiten.


Fundstück aus dem Internet.

Taverna Fabrika, Pitsidia bei Matala.

Liebe Freunde…
Nachdem jetzt die Voraussetzungen und Bedingungen bekannt sind, um wieder öffnen zu können, müssen wir euch leider mitteilen, dass es für uns nicht möglich ist einen wirtschaftlich sinnvollen Neustart in dieser Saison hinzulegen.

Deswegen wird die Fabrika, so schwer es uns auch fällt, diese Saison ihre Pforten nicht mehr öffnen können. Unter den jetzigen Voraussetzungen könnten wir insgesamt 2 Tische stellen und der „Barbereich“ müsste abgetrennt werden. Desweiteren muss man auf die Distanz achten, keine Interraktionen mit den Gästen, permanenten Mundschutz, keinen gemeinsamen Raki, kein „Wirt“ am Tisch…. etc.

Parea auf Kreta.

Wenn man mal davon ausgeht, dass wir von dem zu erwartenden geringen Umsatz nicht nur Steuern und Miete zahlen müssen, sondern auch den Winter überbrücken müssten, ist dies kaum zu stemmen.

Wenn wir alle mal tief in uns gehen und uns das ganze Szenario vorstellen, mit allem Drum und Dran müssen wir uns fragen, ob wir das wollen. Selbstverständlich werden Neuerungen und so weiter hier auf der Seite bekannt gegeben.

Die Fabrika lebt von ihren Gästen und Freunden. Von Zusammensitzen, Feiern, gemeinsam Spaß haben und sich auch mal in den Arm zu nehmen. Dies alles wird nicht möglich sein. Geschweige denn wirtschaftlich zu überleben.

Andrea und ich werden alles dafür tun dass wir im nächsten Jahr wieder ab März oder April die Tore öffnen können, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Wir hoffen und zählen auf euer Verständnis und eure Treue und zählen auf euch alle in der nächsten Saison.

Vielleicht sieht man sich auf unsere Insel im Sommer zumindest.

Τα λέμε

„Leben ist Schwierigkeit. Nur der Tod ist es nicht. Leben heißt, den Gürtel festschnallen und ausschauen nach Schwierigkeit.“ Alexis Sorbas.

 

Dear friend…
Now that the requirements and conditions are known to be able to open again, we have to inform you that it is not possible for us to make an economically viable restart this season.
That is why, as difficult as it is for us, the Fabrika will not be able to open its doors this season.

Under the current conditions we could put a total of 2 tables and the „bar area“ would have to be separated. You also have to pay attention to the distance, no interaction with the guests, permanent mouth protection, no shared raki, no „host“ at the table …. etc.

If we all go deep inside and imagine the whole scenario, with all the trimmings, we have to ask ourselves whether we want that.
The Fabrika lives from its guests and friends. From assembling, celebrating, having fun together and sometimes hugging each other. None of this will be possible.

Andrea and I will do anything we can to open the doors of the Fabrika again next year from March or April if the conditions are there.
We hope and count on your understanding and loyalty and count on you all in the next season.

Τα λέμε


Aus jahrzehntelanger Erfahrung wissen wir, dass Kreter Meister im Überwinden von Krisen sind. 

Zeit zum Nachdenken: Über die Zukunft und alles, was Sinn macht.

 

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