Urlaub auf Kreta lohnt sich auch im Winter.

Kreta – Griechenlands größte Insel im Mittelmeer – ist bekannt für Badeurlaub und traumhaftes Wetter. Durch den Mix aus idyllischen Stränden, der beeindrucken Natur und venezianischen Altstädten ist die Insel ein Reiseziel mit vielen Möglichkeiten. Gerade im Sommer lädt das gute Wetter zu einem Sonnenbad und zum Schwimmen ein. Zudem wird man in dieser Zeit allerorts kulinarisch verwöhnt und kann im Tauchgang die Unterwasserwelt Kretas erkunden. Im Herbst und Frühling, wenn das Wetter weder zu kalt oder warm noch zu regnerisch ist, wird der Urlaub auf Kreta auch abseits der Strände eine aufregende Erfahrung.

Doch auch im Winter – außerhalb der Hauptsaison – haben die Insel und ihre Bewohner eine Menge zu bieten. 

Paleochora im Süden Kretas. Selbst im Januar kann man hier baden gehen.

Regenschirm ist Pflicht

Auch wenn das Winterwetter auf Kreta für deutsche Verhältnisse sehr mild ist, kann es zum Teil trotzdem durchaus ungemütlich sein. Ich Schnitt regnet es an 10 Tagen im Monat, wobei es auch vorkommt, dass der Regen mehrere Tage anhält. Mit Temperaturen von bis zu 18 Grad Celsius bleibt das Wetter aber mild genug, dass selbst Orangen und Zitronen im Winter noch an den Bäumen hängen. Bei durchschnittlich 5 Sonnenstunden täglich und einer Wassertemperatur von 18 Grad ist für Hartgesottene zudem auch ein Badetag möglich. Dennoch sollte man sich auf Regentage vorbereiten.

Für einheimische Hotels und Restaurants bietet sich in dieser Zeit eine besondere Marketing-Möglichkeit. Sie können große Regenschirme bedrucken lassen und diese an ihre Gäste verteilen. Ein solcher Alltagsgegenstand findet auch daheim – nach dem Urlaub – bei den meisten Menschen Verwendung. Das eigene Hotel oder Restaurant bleibt den Gästen so länger im Gedächtnis und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie bei einem erneuten Besuch wieder die gleichen Gastgeber aufsuchen. Somit eignen sie sich ideal für die langfristige Gästebeziehung. 

Der Urlaub im Winter bietet attraktive Vorteile

Urlaub außerhalb der Hauptsaison ist generell günstiger. Das gilt auch für Kreta. Auch wenn weniger Hotels geöffnet haben, die Unterkünfte, welche auch im Winter Gäste beherbergen, sind zu dieser Zeit deutlich günstiger. Darüber hinaus können Sie auch kulinarisch im Winter profitieren. Zwar bieten Restaurants zu dieser Zeit weniger Gerichte an, dafür legen sich die Köche bei diesen aber mehr ins Zeug. Dank der wenigen Gäste gibt es zudem keine Wartezeiten, freie Platzauswahl und Kellner, die nicht gestresst sind.

Die milden Temperaturen machen Kreta außerdem für Naturliebhaber und sportliche Urlauber attraktiv. Diese Zeit ist ideal, um die Berge und Schluchten der Insel auf einer Wanderung oder Fahrradtour zu erkunden. Die schneebedeckten Berge laden obendrein zum Skifahren in der Natur ein.

Die kretische Kultur von einer anderen Seite kennenlernen

Mit den Wintermonaten beginnt auf Kreta die Olivenernte. Jetzt können Sie den Olivenbauern und Erntehelfern bei der Ernte zuschauen und anschließend die Herstellung des Olivenöls verfolgen. Eine einmalige Möglichkeit, die nur im Winter existiert, um frisches Olivenöl zu probieren. Auch Kretas Nationalgetränk Raki wird ab Oktober produziert. In vielen Dörfern kann man kleineren Brennereien bei der Herstellung zuschauen und frischen Schnaps probieren.

Darüber hinaus haben Sie im Winter die Möglichkeit, in Ruhe die Museen und Ausgrabungsstätten zu besuchen, welche sonst durch die Touristenmassen überfüllt sind.

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