Aus dem Alltag einer Website-Redakteurin: Die Kommentarfunktion. Und neue erhellende Kommentare….

Nun haben wir ja unter jedem unserer Artikel die Kommentarfunktion freigeschaltet. Ganz bewusst und so gewollt, denn wir selbst finden es blöd, irgendwelche Statements zu lesen und das dann nicht mal kommentieren zu dürfen. Nicht, dass wir das allzu oft tun würden – eigentlich eher gar nicht! – aber dennoch sollte doch zumindest die Möglichkeit dazu bestehen – auch das gehört zu Pressefreiheit und Demokratie. Auch und gerade im Internet, finden wir.

Viele – eigentlich die meisten – Kommentare auf unserer Website und bei Facebook sind auch eher humorig und positiv, manche sogar mit dickem Dank und voller Lob für unsere Arbeit für´s Radio, für die Informationen und nützlichen Tipps (und unsere Rezepte ;-)) – das freut und macht Spaß! Dicken Dank dafür zurück!

Und es gibt natürlich auch immer wieder Kritiker – wie überall – und das soll ja auch so sein. Für konstruktive Kritik, Anregungen, Ergänzungen und/oder Korrekturen sind wir ebenso dankbar, wie für o.g. Lob. Das hilft uns auch, immer besser zu werden – und das hat über die vergangenen 10 Jahre bisher recht gut geklappt.

Allerdings gibt es da auch Kommentare, bei denen wir uns echt überlegen, sie zu löschen, um unseren anderen Lesern die eine oder andere Unsäglichkeit zu ersparen. Tun wir aber nicht – auch das gehört zur Meinungsfreiheit. 

Und wie sagte schon mein Opa: Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen (und Kräuter gibt es viele auf Kreta).

Und nun ein Appell an alle lieben und treuen Fans: da müsst Ihr einfach gemeinsam mit uns durch. Wobei ja nicht Jede(r) jeden Kommentar liest, da die Meldung über neue Kommentare zum Artikel xy jeweils nur per Mail bei uns – also beim Verfasser/der Verfasserin des betreffenden Artikels – landet. Ihr Leser bekommt das oft gar nicht mit, vor allem, wenn Kommentare mit gewissem zeitlichen Verzug zur Veröffentlichung des betreffenden Artikels gepostet werden.

Ja, ist denn schon wieder Karneval?

Aber heute ist mal wieder so ein Tag, an dem uns ein Kommentar erreicht hat, der es von 0 direkt auf Platz 1 unserer Shitstorm-Kommentare geschafft hat und den wir Euch auf keinen Fall vorenthalten wollen.

Wir wissen zwar, dass heute in Deutschland Rosenmontag ist und vermutlich seit der Weiberfastnacht am vergangenen Donnerstag so ziemlich durchgefeiert wird – aber dass ein derartiger Kommentar morgens um 11h36 kretischer Ortszeit (die Verfasserin desselben sitzt laut IP-Adresse in Deutschland, weiter wollen wir das allerdings gar nicht verfolgen…) hier bei uns eintrudelt, hat schon was. 

Es entzieht sich unserer Kenntnis, was und wie viel davon sich die – uns durch frühere ähnliche (und weitestgehend in Ortographie, Syntax und Sinn – if any – heranreichende) Kommentare bekannte Verfasserin des heutigen (hoch-?)geistigen Ergusses, um diese Uhrzeit bereits hinter die Binde gekippt oder in die Nase gezogen hat – aber selbst für einen Rosenmontagsscherz halten wir es für voll daneben.

Unsere Überlegungen gehen so langsam dahin, nicht nur über die hinlänglich bekannten Gatcha-Abfragen zu verifizieren, dass der Kommentator/die Kommentatorin kein (besoffener oder zugekokster) Roboter ist, sondern über einen vorgeschalteten Alk- und Drogentest solche Kommentare vielleicht schon im Vorfeld bis zur vollständigen Ernüchterung des Verfassers zu vertagen. Auch und gerade, wenn höchst glaubhaft versichert wird – Achtung! Zitat!!: „die so denken u.handeln wie ich, sind keine Trolls sondern haben Hirn u.es benutzen auch!!!! (Original siehe unten).

Aber überzeugt Euch selbst (e-Mail- und IP-Adresse der Verfasserin liegen uns vor, werden hier natürlich aber nicht veröffentlicht!). Wir haben den Kommentar per copy-paste hier platziert und keinerlei Modifikationen vorgenommen – der Zweifler kann sich gerne im Original-Kommentar unter besagtem Artikel davon überzeugen:

Neuer Kommentar zum Beitrag: „Sozialhilfe auf Kreta – eine Zwischenbilanz.“

Autor: Kiki

Einlass.Das ist ja toll.Die Die
DD suche dich nicht weiter Die tdie Deutschenn überweisen Ihr Geld lieber auf ein deutsches Konto mit einem obskuren Namen diese legalisirungalss auf einen Konto in Griechenland.Schon Mal den Begriff SEPA gehört?übrigens sehr schnell und kostenlos.Die Teilzeitbewohner haben legalisierte Häuser nach dem griechischen Gesetz.Dieses behandelt Griechen U. Ausländer gleich,trotz Baugenehmigung . Für diese legalisirungals wurden mehrere tausend Euro bezahlt.Diese Teilzeitbewohner_wie ihr sie nent_organisieren unentgeltlich mit viel Kraft und.ZeiFlohmaerkte für vier u.auch mit Hilfe der Kirche für zweibeiniger.Demnach stellen sich folgende Fragen über Euren Freund.Wo wohnen die Gäste für seine Esoterik b.z.w.selbsfindungs Seminare.Zahlt er für seine Einnahmen Steuer oder sind das auch“Freunde?????Ist eure Shop als Gewerbe angemeldet,zahlt ihr dafür Steurn bezahlt?An welche Sozialstation werden die Einnahmen gespendet?Es gibt nur KlFI .Habt ihr irgend ein Qwittung??? Übrigens es nicht erlaubt Medikamente für dritte auf eure Name zu verschreiben1. Ihr schädigt die Kassen u.2.ihr verliert Euren Schutz u.die Ärzte ihren Job.Zum Schluss,die so denken u.handeln wie ich,sind keine Trolls sondern haben Hirn u.es benutzen auch!!!!was Erwin u.seine Hilfe betrifft ,ein großes Bravo ich weiß,was er ohne großes TRA-RA leistet genau wie manche von uns.P.S.Habt ihr eure Schulden bezahlt??

Radio Kreta – einfach leben (und einfach helfen!) ist auch nicht immer leicht…

Nicht ganz einfach.

Kleiner Tipp: Bei uns Sprachkurse auf Kreta – Griechisch für Anfänger. In Zukunft vielleicht auch Deutsch für wirklich Interessierte. Lesen und Schreiben ist Grundvoraussetzung.

 

Update: Die Verfasserin des o.g. Kommentars hat nach tarockt: sie ist offensichtlich blind und der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig. Ok, das nehmen wir mal so hin. Aber rechtfertigt das diesen offensichtlichen Hass, die Ablehnung all dessen, was wir tun und immerhin bewegen und warum kann sie unsere Beiträge offensichtlich lesen, und kommentiert sie dann in dieser Weise?  Aber egal – wie gesagt: Pressefreiheit und Demokratie. Aber keine Entschuldigung, denn interessiert es irgendjemanden, ob der/die hier Schreibende blind oder taub, Legastheniker ist oder im Rollstuhl sitzt? Das sind die Menschen, die immer nach Gleichberechtigung schreien, aber selbst auf ihren Gebrechen rumreiten, wenn’s mal nen Kommentar zurück gibt. Bei uns gibt es genau diese Gleichberechtigung – und zwar gratis! Und für ALLE.

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6 Kommentare

  1. Es tut mir leid daß ich viele Fehler gemacht habe,sicherlich ohne Absicht,ich bin einfach blind.Was eure Sprache anbetrifft ich bin autodidaktin.Dein griechisch istauch nicht Perfekt.Meingriechischen schon.Also du kannst deineSeminare wohin…….

  2. Das ist wohl der Zeitgeist im Internet: man wirft sämtliches Erlerntes, wie Grammatik, Ortograpie etc. und auch sonst noch vieles andere mehr, einfach über Bord und ergießt seinen Mist in die Öffentlichkeit. Schaut doch einfach mal die diversen Foren an – es ist erschreckend!
    Selbst bei allem Verständnis für Nichtdeutschsprachige beibt in diesem Fall doch einfach nur die Frage: was möchte die Dame sagen?

  3. Moin und Kalimera Susanne und Jörg, ihr macht eine gute Arbeit, lasst euch nicht ärgern. Ich freue mich täglich auf eure Informationen von Kreta über Kreta.

    vg aus Hamburg, kv

  4. Kokkinos Vrachos möchten wir uns anschliessen…freuen uns immer sehr, etwas aktuelles und reales zu lesen..

    Viele liebe Grüsse

    Katia und Dirk

  5. Die Dame hat sich kurz drauf unter ihrem Kommentar erklärt, daß sie blind ist und Deutsch nicht ihre Muttersprache.
    Und auch, obwohl sie das zusätzlich unter den neuen Beitrag (den über ihren Kommentar) kopiert hat, haben 2 weitere Leute kommentiert, denen es offenbar zu viel war, den einen oder 2 Kommentare drüber zu lesen.
    Mein Fazit ist: KIKI ist eine Einheimische, die einen Teil Eurer Spendenaktion falsch verstanden hat (z.B. Medikamente: Ihr empfehlt, Nahrungsergänzungen zu kaufen und zu spenden – sie schreibt von Rezepten auf falschen Namen, was selbstverständlich ungesetzlich ist und dem System, dem betreffenden Arzt, etc. schadet).
    Sie sieht die Hilfe kritisch und erwähnt auch, daß es Unterkünfte für Obdachlose gibt.
    Meiner Erfahrung nach sind viele Einheimische den „Ausländern“, die auf der Straße leben und sich durchschnorren oder betteln negativ eingestellt und das oft aus gutem Grund. In diesem Fall kann ich es natürlicht nicht beurteilen, denn ich kenne Harald und den Ort, wo er lebt, nicht. Ich kann aber über andere Fälle ähnnlicher Art eine Meinung bilden, da ich den Verlauf jahrelang miterlebt habe.

    Ich würde mich freuen, wenn ich hier ein bissl zur Klärung beitragen konnte.

Kommentare sind geschlossen.