Aus dem Kochstudio: der „Switchel“.

„Hmmmmm“ wird sich der geneigte Leser (M/F/D/XY) nun denken, „was´n das?“

Zur Erklärung muss Scheffmoderatorin d.i.H. (derzeit im Hintergrund) mal wieder weiter ausholen….

Aufgrund der derzeit sowohl in Hellas als auch in Germanien herrschenden relativ hohen Temperaturen drängen sich vermehrt die Fragen nach einem eiskalten, erfrischenden, natürlichen und ggf. alkoholfreien Getränkes auf.

Und hier galoppierte mal wieder ungefragt der Scheffredakteuse beste Freundin auf den nicht vorhandenen Plan. Und zwar mit dem Rezept für den „Switchel“, der sich auch gerade zum x-ten Male wieder in der Herstellung befindet.

„Switchel“.

Neugierig geworden? Na gut, ich teile das Rezept gerne mit Euch allen, der Switchel ist übrigens sowohl eisgekühlt wie auch im Winter heiß zu genießen. Einfach lecker!

Wir fangen an wie immer im Radio.Kreta-Kochstudio: mit den Zutaten!

  • 125 gr frischer Ingwer
  • 60 ml Apfelessig
  • 90 ml Honig (am Besten kretischen Thymianhonig!)
  • 30 ml Zitronensaft (idealerweise aus frisch gepressten – kretischen? – Zitronen)
  • 750 ml Wasser

Und ratzfatz geht es an die – zugegebenermaßen nicht ganz ohne Aufwand zu bewältigende – Zubereitung:

Die Ingwerstücke werden in mühsamer Kleinarbeit geschält und klein geschnitten, die Flüssigkeiten entsprechend abgemessen und los geht´s!

Die liebevoll ihrer Schale entledigten und klein geschnibbelten Ingwerstücke in einen Topf geben und mit besagter Wassermenge zum Kochen bringen. Ca. 2 Minuten kochen, dann 20 Minuten ziehen lassen. Danach die restliche Flüssigkeit (Honig vermischt mit Apfelessig und Zitronensaft) hinzugeben, alles gut vermischen und durch ein Sieb abseihen.

Und wer so gar nicht auf Alkohol verzichten mag, der kippe noch einen Schuss Gin oder Wodka dazu – das knallt in der Sonne dann so richtig…. Auch Rosmarin, Erdbeeren, Minze oder Basilikum geben dem Switchel eine ganz besondere geschmackliche Note!

Und hier noch was zum geschichtlichen Hintergrund dieses leckeren Drinks:

Er hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert. Damals tranken vor allem Arbeiter das Gemisch aus Apfelessig, Wasser und Ingwer und süßten es mit Honig oder Sirup. Früher hieß Switchel jedoch noch Haymakers Punch (Heuarbeiter-Bowle). Wieso der Switchel Switchel heißt, konnte die Redaktion leider trotz ausgiebiger Recherchen und etymologischer Nachforschungen nicht heraus finden. Für diesbezüglichen Input sind wir aber von Herzen dankbar!

Ein herrlich erfrischendes Getränk im Sommer und wärmend im Winter.

Radio Kreta – beste Rezepte zu jeder Jahreszeit!

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