E-Zigaretten in Griechenland. Für oder wider?

Löst die E-Zigarette die reguläre Zigarette ab?

Die E-Zigarette ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Häufiger sieht man starke Rauchschwaden, die sich durch die dampfenden Geräte und deren Benutzer ergeben. Auch die Griechen haben die E-Zigarette für sich entdeckt.

Nicht nur die Rauchwolken haben durch den Konsum der E-Zigarette deutlich zugenommen. Auch der Absatz von E-Zigaretten und dem damit verbundenen Equipment hat stark zugenommen.

Der Grieche – ein traditioneller Raucher.

So hat die Branche in den letzten Jahren ein stetiges Umsatzplus verzeichnet, das Ende 2017 seinen bisherigen Höhepunkt erreicht hat. Es ist damit zu rechnen, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzt. Wird E-Zigarette normale Zigaretten zukünftig ablösen?

Die E-Zigarette: So ist sie aufgebaut

Die E-Zigarette hat mit einer klassischen Zigarette meist nicht mehr viel zu tun. Höchstens die Form erinnert teilweise noch an eine klassische Zigarette. Sie ist ein technisches Gerät, das sich aus einem Vernebler, einem Mundstück sowie einer Wechselkartusche zusammensetzt. Die E-Zigarette wird elektronisch betrieben und besitzt daher auch einen Akku.

In der Kartusche wird die Flüssigkeit aufbewahrt, die bei Inbetriebnahme vernebelt und anschließend inhaliert wird. Zieht der Dampfer – so nennen sich die Konsumenten von E-Zigaretten – am Mundstück, entstehen weitreichende Rauchwolken. Die in der Kartusche aufbewahrten Flüssigkeiten – die sogenannten Liquids – gibt es mit und ohne Nikotin. Wesentliche Inhaltsstoffe sind darüber hinaus Glyzerin oder Propylenglykol, Ethanol, Wasser sowie verschiedene Aromastoffe.

Keine eindeutige Trendwende in Sicht

Trotz steigender Umsätze ist der Umstieg von der regulären auf die E-Zigarette eher schwierig. Viele klassische Raucher besorgen sich zwar das Equipment, schaffen es jedoch scheinbar nicht dauerhaft, auf die elektronische Variante umzusteigen.

Das verdeutlichen die Umsatzzahlen, die zum Verbrauch herkömmlicher Zigaretten veröffentlicht werden. Der Konsum klassischer Glimmstängel ist seit Jahren nahezu konstant.

Kaffee ist WICHTIG.

Der Umstieg ist oft schwierig.

Warum schaffen es Raucher nicht, von der herkömmlichen Zigarette loszukommen? Vor allem vor dem Hintergrund, dass es die E-Zigarette sowohl mit als auch ohne Nikotin gibt? Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Eine Rolle spielt sicher die „Macht der Gewohnheit“, denn das Verlangen nach Zigaretten setzt sich bei Rauchern zu einem unterschiedlichen Anteil aus der Gewohnheit und der eigentlichen Sucht nach Nikotin zusammen. 

Ein Raucher, der vom jahrzehntelangen Zigarettengenuss aufs Dampfen umsteigt, denkt in den meisten Fällen, dass auch dieser Dampf nach Tabak schmecken muss – schließlich haben die jahrzehntelang gerauchten Zigaretten ja auch immer nach Tabak geschmeckt. Die Krux dabei ist nur: Der Geschmack von verbranntem Tabak kann mittels der verfügbaren Aromen heute nicht nachgebildet werden. Wenn man also ein Tabakliquid wählt, sollte man sich darauf einstellen, dass das Liquid eher nach dem frischen, unverbrannten Tabak schmecken wird und eben nicht den klassischen Verbrennungsgeschmack entwickelt. 

Trotzdem ist der Genussfaktor beim Dampfen nicht zu unterschätzen! Anders als beim Rauchen ist es beim Dampfen möglich, die unterschiedlichsten Geschmacksvariationen immer wieder aufs Neue zu erkunden und sensorisch zu erforschen. Während ein Raucher oft jahrelang seiner Marke treu bleibt, so ist der Dampfer oftmals immer wieder auf der Suche nach neuen Geschmackskombinationen, um sich den Dampferalltag möglichst vielfältig zu gestalten.

Dabei ist natürlich aber auch immer die Gesetzeslage im Heimat- u/o Urlaubsland zu berücksichtigen!

Genuss mit oder ohne Nikotin?

In verschiedenen Studien zeigte sich, dass die Dampfer sich grundsätzlich in 2 Hauptgruppen unterteilen. Die größere Gruppe konsumiert Liquids mit Nikotin und bestellt diese im Ausland, z.B. bei E-Zigarette Schweiz.  Dabei ist natürlich immer auf die Konzentration des Nikotins im Liquid zu achten, die meist von der Anzahl und Stärke der früher gerauchten Zigaretten abhängt, doch dafür gibt es die unterschiedlichsten Produkte.

Die andere, kleinere Gruppe, verzichtet ganz bewusst auf Nikotinliquids und konsumiert ausschließlich nikotinfreie Liquids. Vom medizinischen Standpunkt aus ist dies sicher die beste Entscheidung – sie verlangt aber auch unwesentlich mehr Selbstdisziplin, denn der Nikotinteufel sitzt nach wie vor im Kopf und wird auch nach langer Zeit immer noch nach „seinem Stoff“ schreien. Aber nach und nach wird das „Teufelchen“ bestimmt auch ruhiger werden!

Preislich halten sich E-Zigarette und klassische Zigarette die Waage. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Konsum von beiden Varianten zukünftig entwickeln wird. Aktuell ist jedoch keine eindeutige Trendwende in Sicht.

Ein Kommentar

  1. Das Verdampfen von reinem Nikotin hat gegenüber dem Verbrennen von Tabak zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Insbesondere sind im Tabak nichtdeklarierte Alkaloide enthalten, die das Suchtpotential von Nikotin stark verstärken. Und es gibt auch einen weiteren Grund für die E-Zigarette- der massenhafte Anbau von Tabak ist gar nicht notwendig, da Nikotin synthetisch hergestellt werden kann. Die Anbauflächen für Tabak können sicher sinnvoller genutzt werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Bernd Zorr
    Youth Hostel, Heraklion

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