Überquerung der White Mountains. Mit Christos Paterakis.

Es gibt keinen besseren Weg, das Innere des Lefka-Ori-Gebirges kennenzulernen.

Es ist gewaltig und seine Dimensionen erschließen sich erst bei der Durchquerung. 58 Gipfel ragen von einer Seite zur anderen über 2000 m hoch, weitere 54 erreichen 1800 m. In diesem Gebirge befinden sich außerdem über 15 der größten Schluchten Griechenlands.

Je nach Jahreszeit sind die Berge aus allen Richtungen erreichbar. Übernachten kann man im Herzen des Gebirges in den vier Berghütten des Wandervereins Chania, die sich an allen Seiten des Lefka Ori befinden. Eine Besteigung des höchsten Gipfels, des Pachnes (2454 m), ist ein absolutes Muss. Von dort oben bietet sich ein atemberaubender Blick auf ein Meer von Bergen, das Libysche Meer im Süden und das Kretische Meer im Norden.

Auch die weiteren Möglichkeiten sind vielfältig und lohnenswert.

Die Durchquerung kann im Osten im Dorf Askifou, im Norden in Cambus, Kerameia oder im Westen auf dem Omalos-Plateau enden, von wo aus man die berühmte Samaria-Schlucht bewundern kann. Alternativ bietet sich die Möglichkeit, die Durchquerung im Süden mit einer Tour durch die Dörfer Kretas und einem Bad im tiefblauen Wasser der Südküste ausklingen zu lassen.

Die empfohlene Route führt von Omalos nach Anopoli mit täglich 8 Stunden Wanderung und einer Übernachtung in der Berghütte Svourihti.


Diese Tour und weitere kann man buchen bei Christos Paterakis. Christos seht ihr auch in Kürze in der ARTE Reportage „Kreta im Winter“.

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