Die Drohne von Tymbaki.

Der Flugplatz Tymbaki (englisch Tymbaki Airport; griechisch Αεροδρόμιο Τυμπάκι) ist ein Militärflugplatz der Griechischen Luftwaffe bei der Stadt Tymbaki auf der griechischen Insel Kreta.

Zweiter Weltkrieg

Der Flugplatz wurde 1941 von der deutschen Besatzungsmacht im Zweiten Weltkrieg gebaut.[1] Dieser wurde für die deutschen Militäroperationen in Nordafrika eingesetzt. Hierzu zählte der Einsatz der Ju 52 und Me 323 für den Transport und die Ju 88 und Ju 86 für die Bombardierung und Fotoaufklärung sowie die Bf 109 als Kampfflugzeug. Um diese Versorgungsmissionen zu stören, wurden 1942 britische Commando-Einheiten als Teil der Operation Albumen auf den Flugplatz für Sabotageaktionen geschickt. Sie entdeckten jedoch, dass alle Flugzeuge vorübergehend wegen Luftangriffen aus Ägypten zurückgezogen worden waren und die Basis aufgegeben wurde.

Heutige Verwendung

Ende der 1950er Jahre wurde der Flugplatz von der griechischen Luftwaffe genutzt. Während des Kalten Krieges waren hier unter anderem F-84F der 115. Squadron stationiert. Von 1973 bis 1979 diente der Flugplatz als Schießstand. Ab 1986 wurde der Flugplatz in den Sommermonaten zur Unterbringung von Soldaten und Zivilpersonen genutzt. Der Flugplatz Tymbaki wird heute kaum noch für Starts und Landungen genutzt. Ab 2006 war eine Entmilitarisierung vorgesehen. Pläne zum Umbau zur Agrarfläche oder für eine Photovoltaik-Anlage konnten bislang nicht umgesetzt werden. Im Sommer finden hier bislang Segelflüge des Aero Club Heraklion sowie Autorennen statt.

Quelle: Wikipedia.


Neueste Nutzung

Die griechische Küstenwache ist die erste Küstenwache eines Mitgliedstaats der Europäischen Union, die ein unbemanntes Luftfahrzeug (UAV) einsetzt, um über seine Meeresgebiete zu patrouillieren und grenzüberschreitende Kriminalität zu bekämpfen, teilte das griechische Ministerium für Schifffahrt am Donnerstag mit.

Das UAV vom Typ Heron 1 wurde von der europäischen Grenz- und Küstenschutzbehörde Frontex im Rahmen eines Betriebsversuchs von 600 Flugstunden nach Griechenland geliefert. Der erste operative Flug wurde am vergangenen Dienstag für eine Dauer von 14 Stunden durchgeführt.

Eine Drohne auf Kreta.

Ihre Basis wird der Flughafen der griechischen Luftwaffe in Tympaki auf Kreta sein, und sie wird Überwachungsflüge über die Seegrenzen im Rahmen der Operation „Poseidon“ durchführen, einer laufenden gemeinsamen europäischen Operation, die seit 2008 auf ständiger Basis durchgeführt wird. Frontex mit Unterstützung der griechischen Polizei und Küstenwache koordiniert diese Aktion.

Mehr Info: Zu viele Drohnen auf Kreta?

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