Griechische Kindheitserinnerung: Warum haben ein „Idiot.“ und sein Bruder „Dim.“ so viele Autos?
Von Freund Vasilis Aswestopoulos (Der Balakanisator).
Das griechische Wort idiotis (griechisch ιδιώτης, idiotis) bedeutet ursprünglich Privatmann, Laie oder jemand, der sich nur um seine eigenen Angelegenheiten kümmert.
Der Bedeutungswandel: Da die alten Griechen die Nicht-Teilnahme am Staat als Mangel an Bildung und Bürgersinn ansahen, verschob sich der Sinn im Laufe der Jahrhunderte. Daraus entstand schließlich unser heutiges Schimpfwort für einen unvernünftigen oder dummen Menschen.
Zu den prägendsten Erlebnissen der Kindheit zählte ein erster langer Aufenthalt in Griechenland – ohne die Eltern. Der Kulturschock war umso größer, als dass ich aus einem von Willy Brands SPD regiertem Land schnurstracks in ein Land mit Diktatur kam. Zu den eindeutig positiven Erlebnissen gehörte das erlernte Lesen, unzähliges Lesematerial und die Antwort auf die lange unbeantwortete Frage, warum ein „Idiot“ aus der Familie „Chrisis“ so viele Autos hat.

Ein Todesfall sorgt für das Erleben von Vaters Heimat
Auslöser für den ersten langen Betreuungsaufenthalt bei den griechischen Großeltern war der tödliche Herzinfarkt der deutschen Omi Anna. Ich war noch nicht in der Grundschule und Omi war bis dahin meine Bezugsperson. Mutter war berufstätig und vom frühen Verlust Omis geschockt. Wohin mit dem Kind? Ab zu den Großeltern nach Griechenland und dort in die Grundschule. Gesagt, getan. Und so fand ich mich aus dem belebten Aachener Ostviertel und der relativ dunklen Bismarckstraße mit den mehrstöckigen Mehrfamilienhäusern in Kilkis wieder. In einem Ort, in dem damals das Gebäude des „OTE“, des staatlichen Telefonunternehmens, das heute zur Telekom gehört, das größte war. Es hatte mitsamt der Parterre ganze drei Stockwerke. Alles drumherum war einstöckig oder maximal mit einem Obergeschoß ausgestattet. Kilkis hatte anders als Aachen keine Tram, keine Oberleitungsbusse und auch keinen innerstädtischen Busverkehr. Es gab zudem kaum private Personenkraftwagen. Wir Kinder konnten durch die Nebenstraßen toben, ohne dass jemand Angst um uns haben musste.
Die Mobilität im Ort fand unter dem Motto „Pezo 2“ statt. Was gleichklingend wie Peugeot 2 mit weichen „z“ ausgesprochen wurde. Es bedeutet „Fußgänger 2“. Omas Wohnhaus war im Zentrum des Verkehrsgeschehens. Zwei Häuser neben uns war die Station des KTEL-Kilkis, der Überlandbusse. In der rechten Stichstraße, die von der Kreuzung an unserem Haus startete, warteten Tagaus Tagein «τρίκυκλα», dreirädrige Lastenpritschenwagen. Sie hießen offiziell Lastentaxi. Ebenfalls direkt an der Kreuzung startet das Gebiet des Wochenmarktes, der immer noch jeden Samstag stattfindet.
Alles ist anders
Direkt gegenüber, auf der anderen Straßenseite gab es eine Limonadenfabrik und neben ihr einen Gemischtwarenladen mit allem, was man sich wünschen konnte. Ebenfalls an Omas Haus angegliedert war eine Traktorenwerkstatt. Neben der Werkstatt ein Kaffeehaus. Und vor Werkstatt und Kaffeehaus positioniert ein kleiner Kiosk. In ihm hockte ein Weltkriegsveteran, der seit Kriegszeiten ein kaputtes Bein hatte. Kaffeehaus und Kiosk – heute hört es sich normal an. Aber damals hatte ein provinzielles Kaffeehaus nichts damit zu tun, was man aus der deutschen Gastronomie kennt. Es hatte sehr einfache, mehrfach notdürftig geflickte Holzmöbel und einen unglaublich behaarten, sehr freundlichen Wirt. Der Kioskbesitzer hatte eine damals 17-jährige Tochter, Maritsa. Sie schenkte mir hin und wieder einen Kaugummi.
Beim Gemischtwarenhändler gab es ein «Λουκούμι», das die Türken „Lokum“ nennen. Der Limonadenfabrikant spendierte nichts umsonst, ließ mich aber immer durch die Fabrik schlendern und auch auf seine LKWs steigen. In der griechischen Provinz war ich nicht das „Ausländerkind“. Ich hörte von meinen Altersgenossen nie das Wort „Bastard“, das ich in Deutschland gelernt hatte. Aber ich war „der Sohn der Deutschen“. Manchmal gab es politische Anspielungen. Ohne es hier weiter zu vertiefen, schon Sozialdemokraten galten als Kommunisten. Aber als Kind kann man so etwas nicht einordnen. Anders war es bei der immer und immer wieder aufkommenden Frage, wo es denn schöner sei. Hier konnte ich eindeutig antworten: „in Kilkis“.
Es war für mich trotz vieler Zwänge ein Paradies. Zu den Zwängen gehörte die Schuluniform. Passend zu den regierenden Obristen mussten wir Hosen in Tarnfarben und weiße Shirts tragen. Die Haare wurden uns Jungen auf maximal fünf Millimeter gestutzt – mit einem Trimmer. Die Mädchen trugen uniformartige Kleider. Sie waren unpraktisch, weil sie übers Knie gingen und die Mädchen behinderten. Die Schule war streng. Für Verfehlungen gab es Schläge mit dem Rohrstock oder einem Lineal.
Rohrstock und Lineal – Pädagogik war das nicht
Gelernt habe ich in der Schule, dass die kantigen Lineale mehr Schmerzen erzeugen als der runde und breitere Stock. Ich lernte auf die harte Tour, Gewalt zu verabscheuen. Und ich lernte Lesen. Es war das größte Geschenk überhaupt. Denn – Fernsehen hatte niemand – Lesen bedeutete Abenteuer. Und der Lesestoff war für mich fast frei zugänglich. Ein bis zwei Drachmen dafür bekam ich gebrauchte beziehungsweise neue Micky Maus Comic-Hefte. Hefte mit einem „Tiramola“ als Helden waren eine Drachme teurer. Zum Vergleich: das Kilo Brot kostete zehn Drachmen. Eine DM aus Deutschland war rund zehn Drachmen wert. Später musste ich erfahren, dass die Hefte in Deutschland das Fünffache kosteten. Ich hatte von den Eltern fünf DM Taschengeld pro Woche – ich war reich! Die Comics waren alle in Druckschrift mit Großbuchstaben – sehr leicht zu lesen. Märchenhefte in einfach lesbarer kindgerechter Sprache gab es auch zum kleinen Preis.
Und ich durfte anders als in Deutschland allein durch die Straßen schlendern. Besser noch, Oma schickte mich durch die halbe Stadt zum Brotkauf bei ihrem favorisierten Bäcker – „Herrn Petros“ (kurz Kyr Petros). Dass dieser Petros später als Rentner im Bäckerreibetrieb meiner Ex zur Aushilfe arbeitete und ich irgendwie sein Vorgesetzter sein sollte, gehört zu einer anderen Geschichte. Denn niemand konnte so ein Brot backen wie er. Petros hatte einen uralten Steinofen – die anderen Bäcker hatten Etagenöfen nach deutscher Bauart. Jahre später beendeten irgendwelche scharf ausgelegten Auflagen einen Weiterbetrieb des mit Brennholz befeuerten Steinofens.
Oma stellte schnell fest, dass sie mich für ein Brot zu Petros schickte, ich aber mit einem Comic und einem dreiviertel Brot zurückkam. Zunächst vermutete sie, ich würde vom Brotgeld die Comics kaufen. Kyr Petros klärte sie auf. Ich bat ihn immer das Brot durchzuschneiden und verspeiste „meinen“ Teil im Stadtpark mit dem Comic als Lektüre. Seitdem lautete die tägliche Bestellung: 1,5 bis zwei Brote. Es waren Freiheiten, die es im strengen Deutschland nicht gab. Dass unser Haus kein WC, sondern nur einen Abort in einem getrennten Lagerhaus hatte, war mir egal. Das Lagerhaus war aus ungebrannten Lehmziegeln errichtet, hatte einen Boden aus gepresster Erde und wurde regelmäßig von außen mit Kalk getüncht. Das Klo im Lagerhaus war surreal. Ein Waschbecken mit Wasserhahn und fließendem – kalten – Wasser. Eine Sitztoilette und neben ihr ein großer Eimer mit einem Becher. Dazu gehörte ein Abfallkorb, in dem bei jeder maximal zwei Stück Toilettenpapier hinterließ. Richtig geraten, hier wurde gewaschen, statt mit dem Papier abgewischt.
Die Sauberkeit war essenziell. Denn wir hatten auch keine Waschmaschine. Wäsche waschen hieß, dass Oma einen riesigen Bottich voll Wasser über einer Feuerstelle erwärmte. Da kam die Schmutzwäsche rein, die sie mir erheblichem Kraftaufwand per Hand wusch. Im Hof gab es einen Brunnen – kein Trinkwasser. Am Brunnen konnte man sich fantastisch, aber mit eiskaltem Wasser waschen.
Fürs Bad – an reales Duschen in komfortablen Duschkabinen war nicht zu denken – musste Oma wieder den Bottich mit Wasser heiß machen und man konnte sich – im Sommer im Hof, im Winter im Lagerhaus – in einer Zinkwanne am ganzen Körper waschen. Zum Ambiente gehörte der zweite Wasserhahn mit fließendem Wasser nahe den Beeten von Oma. Von dort holte sie sich das Wasser für die Küche. Bleibende Nebenwirkung dieser Erfahrung bis heute ist, dass ich ab Frühjahr bis Sommer überwiegend kalt dusche.
Zum absoluten Luxus gehörte aber, dass wir Telefon hatten. Telefonische Erreichbarkeit, heute selbstverständlich, war damals ein Privileg.
Wenige Privatautos – wem gehören sie?
Eine weitere Nebenwirkung jener Zeit ist, dass ich mir beim durch Straßen schlendern immer die Autos ansehe. „Wir haben hier kaum private Autos wie ihr in Deutschland“, hörte ich immer wieder. Ich legte diese Information auf eigene Weise aus. Und im kindlichen Hirn gab es eine eindrucksvolle Bestätigung. Auf den LKWs vom Limonade-Fabrikanten stand in großen Buchstaben «ΙΔΙΟΤ. ΧΡΗΣΗΣ» und darunter eine Reihe kryptischer Wörter samt Zahlenfolgen. Das gleiche «ΙΔΙΟΤ. ΧΡΗΣΗΣ» mit anderen Zahlen prangte auf dem Lieferwagen vom Gemischtwarenhändler. «ΙΔΙΟΤ. ΧΡΗΣΗΣ» stand auf einem Auto, das einem Elektriker gehörte.
Bei jedem Spaziergang durch die Stadt sah ich mehr «ΙΔΙΟΤ. ΧΡΗΣΗΣ». Wer ist dieser Idiot Chrisis, dem all diese Autos gehören? Warum verleiht er sie an all die Menschen, die damit arbeiten? Wieso heißt der wie ein deutsches Schimpfwort? Warum ist ein Punkt zwischen Vor- und Nachnamen? Ich grübelte oft über diese Fragen.
Ich traute mich nicht, die Älteren danach zu fragen. Gleichaltrige wollte ich erst recht nicht damit behelligen. Sie hätten mich, dachte ich, für einen ungebildeten Trottel gehalten. Während ich tagelang sinnierte, entdeckte ich einen weiteren Vertreter der „Chrisis-Familie“. Er hieß «ΔΗΜ. ΧΡΗΣΗΣ». Sein Name stand an weniger Autos. Es waren alles Transportfahrzeuge. Und es stand an allen Lastentaxis. Daneben gab es in unseren Straßen sehr wenige Autos ohne Beschriftung. Sie gehörten reichen Bürgern. Die mussten besonders reich sein, dachte ich. Denn zu Hause im „reichen Deutschland“ hatten meine Eltern und auch die meisten Nachbarn im Viertel noch kein eigenes Auto.

Tage später las ich bei einem Besuch im Heimatdorf von Vater auf den Pickups der Bauern «ΑΓΡΟΤΙΚΟ». „Agrotiko“, das heißt „bäuerlich“ und machte irgendwie in meinem Kopf Sinn. War es ein Indiz, um mehr über Idiot Chrisis herauszufinden? Auch das Dorf in den Kroussia-Bergen hatte Kaffeehäuser. Es gab – und gibt – derer drei. Sie liegen alle am Dorfplatz. Dort sammelten sich jeden Nachmittag die Männer mit ihren Pickups und Traktoren. Und zu einem Kaffeehaus pilgerte auch ich regelmäßig. Denn es war gleichzeitig ein Tante-Emma-Laden, in dem es leckeres Eis gab.
Auf den Autos standen auch andere Buchstaben. Buchstaben, die ich so nicht in der Schule lernte. Ein Alphabet, das ich noch nicht kannte. Die Männer lasen mir die Worte vor. Es waren „Toyota“, „Datsun“, „Mazda“ – trotzdem nannten alle die Pickups „Datsun“. Ich verstand das nicht und protestierte – endlich! Denn mein Protest löste eine Kette von Erklärungen aus. „Datsun“, so nannten die Griechen lange alle Pickups, weil die überwiegende Mehrheit von ihnen aus der Produktion der heutigen Nissan-Werke stammte. „Und warum habt ihr überall ‚Agrotiko‘ drauf geschrieben? Man sieht doch, dass es Autos von Bauern sind?“, war meine nächste Frage. Die Männer erklärten mir geduldig, das sei das Gesetz. Alle Autos im beruflichen Einsatz müssten so eine Aufschrift haben. Man müsse damit erklären, wofür man das Auto nutzt.
Erneut wurde ich stutzig. „Warum schreibt der Idiot Chrisis dann nur seinen Namen drauf? Und sein Bruder, der Dim Chrisis? Warum macht der das auch? Heißt der eigentlich Dimitris? Wisst Ihr das ein Idiot in Deutschland ein Dummkopf ist?“ Ich weiß nicht, wie lange die Männer lachten. Es muss recht lang gewesen sein. Denn einer schaffte es, mir währenddessen eine Limonade zu holen. Sie klärten mich nachsichtig auf. «ΙΔΙΟΤ. ΧΡΗΣΗΣ» stand für «ΙΔΙΟΤΙΚΗΣ ΧΡΗΣΗΣ», was nichts anderes als „private Nutzung“ ist. «ΔΗΜ. ΧΡΗΣΗΣ» heißt ausgeschrieben «ΔΗΜΟΣΙΑΣ ΧΡΗΣΗΣ», „öffentliche Nutzung“. Es waren einfache Bauern und doch auf ihre Art bessere Pädagogen als die Lehrerin mit dem verdammten Rohrstock. Diese Erfahrung lehrte mich zunächst unbewusst, nie Menschen abschätzig einzuordnen. Man weiß nie, was sie einen lehren können. Natürlich erfuhr mein Opa über den Onkel aus dem Dorf von meiner Lehrstunde in Fahrzeugbeschriftungen. Und all dies führte zu weiteren kindgerecht aufgearbeiteten Informationen. Die Zeit in Kilkis vor der Grundschule in Aachen war die intensivste Vorbereitung für das spätere Leben. Lernen pur ohne Druck.
Heute weiß ich, dass die privat genutzten Lieferwagen nur für den Unternehmer genutzt werden dürfen, dem sie gehören. Die „öffentliche Nutzung“ besagt nichts anderes, als dass jeder diese Fahrzeuge für einen Einsatz mieten kann. Und heute hat man die Aufschrift auf den Autos weniger zweideutig formuliert. Nun kann niemand mehr „Idioten“ im englischen oder deutschen Wortsinn vermuten. IX oder I.X. steht für die private Nutzung, Δ.Χ. für die öffentliche. Bei bäuerlichen Fahrzeugen steht meist wie früher «ΑΓΡΟΤΙΚΟ» oder «ΑΓΡ» an der Seite. Manchmal sieht man auch Pleonasmen. Wie auf dem Teaser-Foto. Dort prangt mit «IX.ΧΡΗΣΗ» die Information, dass das Auto “Private Nutzung.Nutzung” ist. Es beruhigt mich, dass nicht nur ich mit diesen Beschriftungen Probleme hatte.
Die für Kinder kryptischen Zahlenfolgen geben das Gesamtgewicht, das Leergewicht und die Nutzlast an. Heute kürzt man I.X., Δ.Χ. und AΓΡ oft ab. Dafür schreibt man «Απόβαρο» (Leergewicht) und «Ωφέλιμο» (Nutzlast) aus oder kürzt es verständlicher ab. Zusätzlich gab und gibt es die Angabe zum Ort des Firmensitzes. Alles hat seine Ordnung und eine Erklärung. Nur das Kilkis von damals gibt es nicht mehr. An seine Stelle trat ein Ort mit vielen Hochhäusern und noch mehr Autos. Die Menschen haben Fernseher, Bad und Gäste-WC im Haus. Sie sprechen weniger miteinander.
Sie rennen wie in Deutschland mit scrollend mit dem Mobiltelefon durch die Straßen. Die Kinder lässt kaum noch jemand bis spät abends durch die Straßen ziehen – auch Griechenland kennt nun die „Helikopter-Eltern“. Zum „früher war alles besser“-Gejammere müsste ich noch zufügen, dass die Tram in Aachen auf Initiative der FDP und im Sinn einer „autogerechten Stadt“ noch in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts abgeschafft wurde. Aber, es gibt wieder elektrische Busse im Aachener Stadtbild – diesmal sogar ohne Oberleitung. Und in den Kaffeehäuser in Griechenland sitzen – anders als in den Siebzigern – immer mehr Frauen. Das gilt auch in den Bergdörfern von Euböa.
Heute ist nicht alles schlechter als damals – es ist anders und oft sogar besser. Was mir in Griechenland aber bleibt ist der preiswerte Zugang zu haptisch fassbarem Lesestoff. Die Sonntagszeitungen werden allwöchentlich zusammen mit Zeitschriften und Büchern als Beilage verkauft. Für sagenhaft günstige vier Euro gibt es so manchmal ein interessantes Fotobuch eines prominenten Fotografen. Ein anderes Mal ein Buch der Weltliteratur wie „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald. Man erhält mit wenig Geld Zugang zu neuen Autoren, die wöchentliche Fernsehzeitschrift oder ein Mobilitäts-Magazin.
Und bestimmt haben die Kinder von heute in späteren Jahren Geschichten über ihre «ΙΔΙΟΤ. ΧΡΗΣΗΣ»-Momente. Ich würde zu gerne wissen, was das dann für Themen sind.
P.S.: Die Erklärung, warum ein „Idiot“, übersetzt eigentlich ein Privatier, eine negative Konnotation hat ist einfach. In der Attischen Demokratie galten Menschen, die sich nicht um das Gemeinwohl kümmern, die also nur Privatiers sind, als Dummköpfe.
