Aus dem Kochstudio: Dakos mal anders. Von Thomas Heiner.

Es gibt sie noch: die überaus treuen und ihrerseits wiederum höchst motivierten Radio Kreta-Fans, die nicht nur hin und wieder ihre Teilzeit-Ferien hier verbringen und sich auch noch Sprachkurse antun, sondern sich sogar unsere Kochstudio-Artikel zu Herzen nehmen und noch dazu verfeinern bzw. weiterentwickeln!

Einer davon ist Thomas. Thomas Heiner, der uns gerade – offensichtlich höchst inspiriert von uns – sein neueste Dakos-(Koukouvakia-) Rezept zugeschickt hat, das wir auch mal wieder mit Euch teilen wollen (und das seinen festen Platz im neuen Radio-Kreta-Kochbuch haben wird!). Wozu so ein Schippchen Tomatenmarmeldade so alles gut ist, tststs…..

Hier nun also zu Thomas´ Rezept in Form seiner Mail, die er mir geschickt hat – man ist ja doch immer noch und immer wieder im Kontakt….:

Dakos (angeregt & abgewandelt von Suses Tomatenmarmelade / Kochstudio Radio Kreta 😉 )

Die Zutaten:

  • ca 1 – 1,5 kg reife Tomaten, große Fleischtomaten“, (ist man nicht so lange mit dem entglibbern und entkernen beschäftigt.
  • 1-2 mittelgroße Zwiebeln (nach Geschmack)
  • Ca. ½ Päckchen Vanillezucker (nach Geschmack)
  • 1 Prise Salz
  • etwas frischen oder getrockneten Oregano (Variation: und/oder Basilikum) nach Geschmack
  • ein paar Blätter Zitronenmelisse (darf auch ein bisschen mehr sein)
  • evtl. 1 Chilischote oder wahlweise ein, zwei Spritzer Tabasco oder 2 Messerspitzen Chilipulver
  • etwas frischen, fein gehackten oder pürierten Ingwer (oder Ingwerpulver)
  • etwas Olivenöl
  • etwas weißen Balsamico
Paximadi mit Tomatenmarmelade und Feta, anbei Gurkenmarmelade und geeister Retsina.

Und nun geht es, in guter Radio-Kreta-Mitkoch-Manier zur Zubereitung: 

  • Die Tomaten häuten. Tipp: So lassen sich Tomaten leicht häuten: Die Früchte über Kreuz einritzen und für ca. 20 Sekunden in kochendes Wasser geben. Anschließend die Tomaten herausheben, abschrecken und die Haut mit einem Messer abziehen.
  • Dann den Strunk herausschälen und die Tomaten vierteln. Jetzt den „Glibber“ und die Kernchen mit einem Löffel entfernen und die Tomaten in kleine Stücke schnibbeln, bzw. fein würfeln. Tipp: Den Glibber mit den Kernchen kann man in ein Küchensieb geben und in einen Behälter abtropfen lassen. Die Flüssigkeit ist bestens geeignet als zusätzliche Verflüssigung in einer Sauce o. Ä.
  • Die Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  • Vom frischen Ingwer ein ca. daumendickes Stück abschneiden, schälen und fein hacken.
  • Die Blätter der Zitronenmelisse und/oder ggf. den frischen Origano/Basilikum fein hacken.
  • Vanillezucker, Salz, Oregano und den Chili in einen Mörser geben und gut verreiben/vermischen.
  • Olivenöl, Ingwer und die Zitronenmelisse zugeben.
  • Die Zwiebel unter die Tomatenwürfelchen mischen und dann die Marinade zugeben.
  • Mit etwas hellem Balsamico abschmecken und eine Weile ziehen lassen.

Garniert wird das Ganze mit ein paar ganzen Blättchen der Zitronenmelisse und ein paar schwarzen Oliven.

Als Vorspeise passt das Ganze ganz wunderbar zu bzw. auf Paximadi oder aber auf frisches Brot, wahlweise auch auf frischgebackene Ciabatta.

Wenn Ihr Euch für Paximadi – vielleicht sogar Vollkorn- oder Johannisbrot-Paximadi – entscheidet, belegt den Zwieback einfach mit der ganzen Chose und lasst es etwas durchziehen. Man kann den Belag aber auch separat servieren und um den Zwieback etwas anzuweichen ein kleines Schüsselchen Wasser dazustellen (Der Zwieback wird dann einfach in kleinen Stücken ins Wasser geworfen und kurz später wieder herausgefischt).

Variationen:
Sicher wäre es einen Versuch wert, zerdrückten Knoblauch oder ein paar Kapern oder etwas zerkrümelten Feta unter zu mischen, oder das Ganze mit etwas Krümelfeta zu überbacken.

Radio Kreta – Danke an unsere einfallsreichen Leser und Mit-Genießer! Danke, Thomas!

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