Im Süden Kretas treffen ununterbrochen Migranten ein, weshalb die zuständigen Behörden ständig im Einsatz sind.
Über 280 Migranten trafen innerhalb von 24 Stunden ein, während Polizei und Küstenwache am Limit arbeitete.
Krise bei der kretischen Küstenwache: 11.500 Ankünfte in diesem Jahr, Tausende warten in Libyen auf die Überfahrt.
Das sind die aktuellen Überschriften aus der griechischen Presse.
Bis zum Sommeranfang haben wir noch unsere eigene Statistik geführt.
Alle ein paar Tage kamen Flüchtlinge vorwiegend in Gavdos an. Nun kann man kaum noch mitzählen. Täglich/stündlich werden Flüchtlinge an der gesamten Südküste aufgegriffen. Von Ierapetra über Kali Limenes bis nach Gavdos/Paleochora.
Die Hafenpolizei und Frontex Boote sind immer auf dem Meer zu sehen. Tag und Nacht. Die Behörden vor Ort und die EU sind komplett überfordert (Die Griechen hier vor Ort improvisieren und tun ihr Bestes. Aber diese Menschenmege kann man nicht händeln).
Alle hoffen auf schlechtes Wetter, damit der Ansturm aufhört.
Wenn schlechte Lebensbedingungen aufhören, dann endet vielleicht die Flüchtlingskrise. Das wäre zumindest ein Anfang.

