Unterwegs auf Kreta: Kalamaki, Kamilari, Kommos Beach.

Kalamaki ist ein beliebter Badeort im Süden Kretas.

Kalamaki liegt 67 Kilometer südlich von Heraklion, ganz in der Nähe von Kamilari, Matala und Phaistos und erfüllt die Bedürfnisse seiner Sommergäste mit seinem schönen Strand, vielen urigen Tavernen, kleinen Hotels und Zimmervermietungen.

Kalamaki hat keine große Geschichte – vor 1970 gab es hier nur Äcker, Olivenbäume und Ziegen- bzw. Schaf-Weiden – aber kein Dorf. Deswegen sieht man hier auch kaum „traditionell kretische Häuser“ oder einen bestimmten durchgängigen Baustil – ganz im Gegensatz zum benachbarten Kamilari, wo alles von der langen Geschichte des Dorfes zeugt.

Kiten am Kommos Beach.

Kalamaki liegt direkt an der Messara Bucht – der „Hausstrand“ ist der Kommos-Beach – der wohl größte und längste Strand im Süden Kretas, an dem noch die mittlerweile sehr seltenen und geschützten kretischen Meeres-Schildkröten „Caretta Caretta“ brüten. Das Dorf expandiert schnell und hat sich bereits über die nahe gelegenen Hügel ausgebreitet.

Sehenswürdigkeiten

Die zentrale Lage von Kalamaki im Süden Kretas bietet den großen Vorteil, schnell und einfach zu vielen touristischen „Magneten“ wie Matala und Agia Galini, zu Sehenswürdigkeiten und archäologischen Stätten wie Phaistos, Gortyn und Agia Triada, zum ethnologischen Museum in Vori und auch z.B. auf den wirklich sehens- und erlebenswerten Wochenmarkt in Mires (immer Samstags) zu gelangen.

In nur wenigen Autominuten erreicht man traditionelle Dörfer der wunderschönen und fruchtbaren Messara-Ebene, die einst die „Kornkammer Kretas“ war –  oder man genießt einen erfrischenden Sprung in´s Libysche Meer von einem der vielen schönen benachbarten Strände.

Kalamaki bietet nicht das Nachtleben und die Hektik des benachbarten Matala, ist aber ein guter und ruhiger Ausgangspunkt für entsprechende abendliche Ausflüge. Es ist im Sommer ein kleines, quirliges und touristisches Dorf und somit ein idealer Ferienort für junge Leute und Familien, die sich entspannen wollen und das Schwimmen im Libyschen Meer mit Blick auf die geschichtsträchtigen Paximadi-Inseln genießen wollen.

Fantastische Sonnenuntergänge über Paximadi.

Hier kann man prima Entspannung, Natur, Spaß und Geschichte kombinieren!

Das macht öfter auch der Wolfgang Niedecken (BAP). Ist gar nicht so „Verdamp lang her“.

6 Kommentare

  1. Hallo Susanne,

    finde die Strände Agios Pavlos, Triopetra oder Ligres Beach wesentlich schöner und ruhiger.
    Sonntags findet an der Kreuzung Kalamaki/Kamilari ein Bio Wochenmarkt statt, der sich für einen Besuch auch anbietet.

    LG Elke

  2. Moin und Kalimera Susanne, Geschmäcker sind zum Glück verschieden, Kalamaki gehört für mich mit zu den hässlichsten Orten an der Südküste.

    Kalamaki ist eine reine Touristenansiedlung, die außerhalb der Saison in einen tiefen Winterschlaf verfällt. In den letzten Jahren hat man im Winter nicht mal einen Kaffee bekommen, alles hatte geschlossen. Inzwischen hat eine Taverne am Wochenende und ein Cafe im Winter auf. Urig sind die beiden läden auch nicht, wie du geschrieben hast.

    Die von dir beschriebene Expansion ging auch 2019 weiter, einige neue Gebäude in Kalamaki direkt und viele neue Häuser in den umliegenen Hügeln. Schöner wird es nicht……

    Ta Leme, kv

  3. Ich finde es lustig wie kokkinos vrachos beim Stichwort Kalamaki gebetsmühlenhaft immer das gleiche von sich gibt. Wie ein Pawlowscher Hund 🙂

  4. Moin und Kalimera, ich finde es lustig daß es bei den Kalamáki-Freunden (das gleiche zählt auch für die Georgioúpolis-Freunde) es immer sofort zu Beissrefleßen und Unsachlickeit kommt, soballd man nicht im Lobes-Chor mit einsteigt, wenn es um die „heilige Kuh“ Kalamáki geht ….. Wie ein Pawlowscher Hund 🙂

    kaló savvatokyriako, kv

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