Der Liveticker zur „Systemkrise“ in Griechenland.

Die Corona-Zahlen.

Am Freitag, den 29. Juli 2022, wurden in zentralen Punkten von 66 regionalen Einheiten des Landes 150 kostenlose Probenkontrollaktionen durchgeführt, in denen 17.508 Schnelltests durchgeführt und 2.954 positiv befunden wurden (16,87 %). Von den 2.954 Fällen sind 1.413 Männer und 1.541 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 45,79 Jahren.

Die Energiepreise steigen und steigen….

Der Strompreis steigt und steigt.
Der Strompreis soll auf 0,50€ pro Kw/h steigen. Und was passiert?
  • Der Ruf nach staatlicher Hilfe wird laut.
  • Das irgendwo Energie eingespart wird, ist nicht wirklich zu erkennen.
  • Keine Initiativen für alternative Energien privat oder staatlicherseits.

    Übrigens: 70% des griechischen Gasverbrauches wird für die Stromerzeugung verwendet. Sollte Gas weiter gedrosselt werden, dann geht hier zeitweise das Licht aus und das Frieren beginnt. Unser Tipp: Photovoltaik auf Kreta.

    Aus dem Alltag: Viele Menschen verlieren beim Schwimmen ihre Schlüssel im Meer. Und viele trinken Wein. Da kann man doch auf Ideen kommen.

Im Winter kommt es auf Kreta zu vielen Erdrutschen.

Die Beseitigung ist nicht immer einfach. In Azogires bei Paleochora hat man mit Sprengungen begonnen.

Mit Dynamit in Azogires.

Endlose Schlangen im August.

Wie jedes Jahr zieht es täglich 1.000de Besucher nach Elafonisi. Und abends steht man dann im Stau vor dem Tunnel in Topolia.

Endlose Schlangen vor dem Tunnel in Topolia.

Unser Tipp: Im August einfach mal auf Elafonisi verzichten und stattdessen den „Holzzauberer von Topolia“ besuchen.

Manolis, der Holzzauberer von Topolia.

Auf der schönsten Insel im Mittelmeer landet der Flughafen Heraklion auf dem 2. schlechtestem Platz in Europa.

Die meisten Beschwerden betreffen die Überfüllung und die unzureichende Ausstattung des Flughafens.

Der neue Flughafen in Berlin landet auf dem 5. schlechtestem Platz.

Obwohl es für seine sauberen und modernen Einrichtungen gelobt wird, konzentrieren sich die meisten Beschwerden auf die mangelnde Organisation sowie die langsame Bearbeitung von Sicherheitsverfahren, die zu langen Warteschlangen führt. Quelle: Zarpanews.gr und die Realität.

Der Flughafen in Heraklion. Oder doch besser mit dem Schiff anreisen?

Kreta entdecken. Eine Rundreise mit dem Mietwagen?

Davon möchten wir monentan abraten.

Es brennt an vielen Orten auf Kreta. Auch in Agia Galini ist das Feuer wieder entfacht.

Es brennt in der Messara bei Kouses.

 

Feuer in der Messara bei Pombia.

 

Mit dem Heißluftballon auf Kreta.

Seit Mai 2022 gibt es Heißluftballonfahrten auf Kreta. Am letzten Samstag nun kam es zum ersten Absturz. 2 Personen wurden leicht verletzt. Heißluftballonfahrten werden nur auf der Lassithi-Hochebene angeboten.

Eine Hitzewelle erreicht Kreta. Sie soll mindestens eine Woche andauern.

Wildes Campen auf Kreta.

Die Bucht von Preveli.

Vorgestern wurde 21 Personen (19 Einheimische und 2 Touristen) im Palmenwald von Preveli wegen Drogen und illegalem Campen festgenommen. Mehr zum Thema „Illegales Campen auf Kreta“.

Auch diese Woche wieder: Mobilmachung von Rettungskräften auf Kreta.

Ein Standup-Paddler wurde aus dem Meer gefischt.

 

Große Feuer auf Kreta. 19.641.000qm landwirtschaftliche Fläche sind verbrannt. Wegen der starken Winde flammen die Glutnester immer wieder auf.

 

Gute Wetteraussichten.

Corona-Maßnahmen.

Am Dienstag, dem 19. Juli 2022, wurden 174 kostenlose Probekontrollaktionen an zentralen Punkten Kretas durchgeführt, in denen 19041 Schnelltests durchgeführt und 3612 positive Ergebnisse gefunden wurden (18,97 %). Von den 3612 Fällen sind 1752 Männer und 1860 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 44,80 Jahren.

Ca. jeder 5.te ist hier an Corona erkrankt. Maßnahmen seitens der Regierung: Keine.

Heftiger Sturm am Strand von Gialiskari.

 

Der wöchentliche Corona-Bericht:

3.180 neue Fälle in Chania, 4.924 neue Fälle in Heraklion, 1.423 neue Fälle in Rethymno und 975 neue Fälle in Lasithiou.

In den Dörfern Rodakino, Krya Vrysi, Orne, Melampes, Saktouria und Agia Galini wurde der Notstand ausgerufen.

 

Auch am heutigen Mittwoch ist die Brandgefahr wegen der starken Winde wieder sehr hoch.

 

Auch am heutigen Dienstag ist die Brandgefahr wieder sehr hoch.

 

Die wirtschaftliche Brandgefahr. Der Sommerschlussverkauf hat begonnen und keine Menschen auf der Straße in Chania.

 

Die Brandgefahr ist auch am heutigen Montag sehr hoch.

 

Das große Feuer bei Kria Vrissi.

 

Großer Brand gestern Im Süden Kretas. 60 Mio Quadratmeter Land sind zerstört.

 

Starke Nordwinde. Hohe Brandgefahr auch am Sonntag.

Auch am heutigen Samstag ist die Brandgefahr wieder sehr hoch auf Kreta.

Ein großes Feuer bei Kria Vrissi (auf dem Weg von Rethymno nach Agia Galini). Über 100 Feuerwehrleute sind im Einsatz, sowie Helikopter und Löschflugzeuge.

Der Meltemi. 89km/h Windgeschwindigkeit in Paleochora.

Starker Wind auf Kreta.

Der Meltemi (eine starker Wind aus dem Norden) hat uns seit Tagen voll im Griff.

Auch am heutigen Freitag ist die Brandgefahr wieder sehr hoch.

 

Die Brandgefahr ist hoch am heutigen Donnerstag.

Die Inflation in Griechenland „bricht“ alle Rekorde, einen nach dem anderen, denn sie erreichte im Juni 12,1 %, was ein 29-Jahres-Hoch ist. Infolgedessen sind Haushalte mit dem Risiko konfrontiert, dass ihnen grundlegende Güter und Notwendigkeiten ausgehen.

Inflationsexplosion und Preissteigerung

Energie und Treibstoff ziehen den Preisaufwertungswettlauf mit sich. Die jährliche Preissteigerung Erdgas betrug 117,7 %, für Strom 70,4 %, Kraftstoff 45,6 % und Taxi 32,9 %. Die Preise steigen um etwa 10 % pro Monat. Bei den Pauschalreisen betragen die Steigerungen bei Flugtickets 48,5 %, bei Hotels 7,7 %, bei Fährtickets 20,4 % und Kino 13,9 %.

Der aktuelle Benzinpreis in Paleochora.

Laut dem Verbraucherinstitut sind die Lebenshaltungskosten von März 2021 bis Juni 2022 um 50 % gestiegen.

Der Haushaltskorb in Griechenland ist inzwischen so teuer, dass viele Geringverdiener und Rentner sagen, dass sie keinen Urlaub nehmen, weil sie Reise, Unterkunft und Verpflegung nicht bezahlen können. Quelle: Neakriti.gr.

Die aktuellen Corona-Zahlen werden nur noch wöchentlich veröffentlicht.

16 Kommentare

  1. Ich glaube,daß Sie etwas verwechseln,es geht nicht um die Neue Welt, sondern um die Junge Welt,die sich selbst als marxistisches Sprachrohr sieht.
    Aber lassen wir es dabei bewenden,kann sich jeder die Infos suchen,die in sein Weltbild passen.

  2. Es wird eine andere Gazette gemeint sein. Ich glaube nicht, dass es den Verlag „Neue Welt“ noch gibt. Sind Sie doch einfach etwas toleranter „Die Gedanken sind frei“.

  3. Mike, Sie verwechseln sicherlich etwas. Die „Junge Welt“ ist eine Zeitung aus der ehemaligen DDR – vorwiegend gedacht für junge Menschen, die Mitglied der FDJ (Freie Deutsche Jugend) waren. Ich glaube ganz und gar nicht, dass kokkinos vrachos aus dieser Zeitung zitiert.

  4. Moin Mike, die Junge Welt ist eine unabhängige linke Tageszeitung. Ich bin auch nicht mit allen Artikeln einverstanden, die Griechenland und Kreta-Artikel finde ich aber sehr informativ.

    Desweiteren habe ich aus einem Artikel der Le Monde diplomatique zitiert. Wohl unbestritten, eine sehr anerkannte Zeitung.

    Schade das du nichts inhaltliches zum Thema „Der Liveticker zur „Systemkrise“ in Griechenland“ beizutragen hast.

    Bin sicherlich kein Putin-Freund !

  5. Wer sich auf die ,,Junge Welt,, als Quelle beruft,demaskiert sich selbst.Ein marxistisches Kampfblatt, völlig aus der Zeit gefallen,nur noch für ein paar versprengte Erzkommunisten relevant,das erklärt auch die Wortwahl des K V.
    (Putin-Freunde)

  6. Hallo Euro Crasher,
    ich nehme an, dass Du noch sehr jung bist und deine Ausdrucksweise noch ausbaubar ist?
    Immerhin, Deine Überheblichkeit, den Kokkinos Vrachos als „kleinen Doofi“ zu bezeichnen und die Meinung zu äußern, dass das alles für den Jörg schon zu viel ist….. dazu gehört schon eine große Portion Selbstüberschätzung!!!!
    Mein Mann und ich leben seit 2016 mit kurzen Unterbrechungen hier auf Kreta, Sommer wie Winter. Und wir leben hier von Informationen, die wir im Cafeneion aufschnappen, die wir uns aus den unterschiedlichsten Medien zusammensuchen oder die wir von jungen Leuten erhalten, die auf dem Festland studieren…! Ich kann keine Zahlen präsentieren, sondern laufe mit offenen Ohren und offenen Augen durch die Welt!
    Wenn ich mich mal hier in Dein „Schubkastensystem“ begeben möchte: Kokkinos Vrachos steht bestimmt links von der Politik den Herrn Mitsotakis und das ist gut so. Denn er sieht sehr viel mehr als offenbar Du siehst, aus Deiner (offenbar) beruflichen Sicht des Zahlenfetischisten.

  7. Liebes griechische Volk!
    Als türkischer Wirtschaftsingenieure kann ich euch nur ans Herz legen hört auf mit dem kriegs Feuer zu spielen wir Türken wollen keinen Krieg mit euch! Kümmert euch um euer Volk da habt ihr genug zu tun! Andernfalls sind die Aussichten noch viel schlimmer der ami pumpt euch auf und wenn es dann krieg gibt ist der weg wie immer! Bitte seit ein guter Nachbar lasst uns alles in den Meeren teilen setzt euch mit uns an den Tisch Andernfalls verliert ihr nicht nur euren Stolz sondern auch eure Flagge!

  8. @kokkinos vrachos ist ein Lügner, wahrscheinlich ein radikaler Linker der in Wirklichkeit kein Grieche ist sondern ein Türke.
    Mitzotakis hat sehr viel für die Verdeitigung des Landes gemacht und für die Investitionen in Griechenland alles nachweisbar mit Zahlen.

    Auch wenn es Kritikpunkte gibt mit der Teuerungen. Wir Griechen geben gerne das Geld für unsere Freiheit, wir müssen Griechenland verdeitigen gegen die Voelkermordnation Türkei die Türkei hat die Voelkermorde an den Armeniern, Griechen und Assyrern begangen, das Pogrom von Konstantinopel 1955 und die illegale Invasion von Zypern noch heute hält die Türkei Nordzypern besetzt.
    Das alles natürlich sagt der Türke @kokkinos vrachos nicht.
    Danke

  9. „Der wichtigste preistreibende Faktor ist eine unmittelbare Folge des Ukrainekriegs: Griechenland hat mit 60,6 Prozent die zweithöchste Energie-Teuerungsrate der Eurozone (nach Belgien). Das liegt an der starken Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, die fast vollständig importiert werden, und speziell von russischem Erdgas, das 39 Prozent des griechischen Gasbedarfs deckt. Der Erdgaspreis hat sich seit Jahresbeginn um 118 Prozent und der Strompreis um 70 Prozent erhöht. Überdurchschnittlich verteuert haben sich infolgedessen auch die Transportkosten und selbst die Preise für Grundnahrungsmittel wie Brot (16 Prozent) und Olivenöl (25 Prozent). Deshalb liegt die Teuerungsrate für den Warenkorb der einkommensschwachen Haushalte mit 18 Prozent noch um 50 Prozent höher als die allgemeine Inflationsrate, wie das Forschungsinstitut der griechischen Gewerkschaften INE/GSEE ermittelt hat (EfSyn vom 3. Juli 2022).

    Die rapide steigenden Lebenshaltungskosten, die großenteils auf die Sanktionen gegen Russland bzw. die reduzierten russischen Gaslieferungen zurückgehen, kann die Regierung Mitsotakis nicht herunterspielen.“

    (Griechenland im Schatten des Ukrainekriegs, von Niels Kadritzke, 13. Juli 202, Le Monde diplomatique

  10. @Asterios

    Moin Asterios, komisch das du mit keinem Wort die rechtspopulistische und konservative Regierungspartei Nea Dimokratia von Kyriakos Mitsotakis erwähnst.

    Die ND repräsentiert die Interessen der neoliberal eingestellten Oligarchie. Die ist entschlossen, die Sparpolitik der Troika und die Ausverkaufspolitik fortzusetzen, von der sie so großartig profitiert hat.

    Die Offensive der griechischen Rechtsregierung zielt auf: Alles, was unternehmerische Freiheiten einschränken könnte – und alles, was einem Polizeistaat entgegen steht.

    Während sich das griechische Gesundheitssystem anschickt zu kollabieren, beschließt die griechische Regierung mitten in der Pandemiekrise, neue Polizeiautos von Peugeot zu kaufen. Während die Menschen in Griechenland an den fehlenden Betten auf der Intensivstation und an medizinischer Ausrüstung sterben.

    Griechenland hat 320 Personen medizinisches Personal pro 100.000 Einwohner in privaten oder öffentlichen Einrichtungen. Demgegenüber stehen 500 Polizisten pro 100.000 Einwohner. Seit Jahresbeginn wurden zwei weitere Polizeieinheiten angekündigt. 1.000 neu einzustellende Uniformierte sollen die seit März 2020 wegen der Pandemie faktisch geschlossenen Hochschulen des Landes überwachen. Ziel ist es, die politische Betätigung von Studenten einzuschränken.

    Die tödliche Politik der Regierung soll im nächsten Jahr mit Tempo fortgeführt werden. Das zeigt der Haushaltsentwurf 2021, der in diesen Tagen im Wirtschaftsausschuss diskutiert wird. Medienberichten zufolge sieht der Entwurf nicht etwa eine massive Aufstockung, sondern eine Kürzung der öffentlichen Gesundheitsausgaben um 572 Millionen Euro vor. Während in diesem Jahr 4,83 Milliarden für die Gesundheit bereitstanden – davon 523 Millionen für die Bekämpfung der Pandemie – sollen es im nächsten Jahr nur 4,26 Milliarden sein, und davon nur 131 Millionen für Corona-Maßnahmen. Laut OECD-Zahlen steht Griechenland im europäischen Vergleich an vorletzter Stelle bei den zusätzlichen Gesundheitsausgaben im Kampf gegen Covid-19.

    Stattdessen will die Regierung noch mehr Geld in die riesige Kriegsmaschinerie pumpen: Der Verteidigungshaushalt soll um 30 Prozent von 3,8 Milliarden in diesem Jahr auf 5,4 Milliarden Euro im nächsten Jahr steigen.

    Gelder werden nicht für die Gesundheit und den Schutz der Bevölkerung mobilisiert, sondern kommen vor allem den Banken und Großunternehmen zu Gute. Am 23.11.2021vverkündete Regierungssprecher Stelios Petsas weitere 120 Millionen Euro Staatshilfe an die Aegean Airlines zu schenken.

    Im modernen Griechenland heißt das Allheilmittel für alles, was die Regierung durchsetzen will, Polizei

    Viele Grüße aus Hamburg, kv

  11. Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen. Ich lebe seit September 2019 in Athen und nichts von dem Blödsinn den Herr Vrachos uns auftischen möchte ist auch nur annähernd zutreffend. Die Griechen lassen sich es gut gehen und werden von der EU mit 80 Mrd. € für 5 Jahre bestens subventioniert. Davon können viele arme Menschen in Deutschland nur träumen. Der gute Herr Vrachos ist ein ganz Linker und glaubt deshalb, dass das Geld auf dem Bäumen wächst. Wir dürfen es für Ihn also nicht zu schwer machen: Die Inflation ist deshalb so hoch, da die EZB jahrelang Geld gedruckt hat als gäbe es kein Morgen und alle Staatsanleihen gekauft hat, die sie kriegen konnte: Monetarisierung der Staatsschulden, finanzielle Repression, man kann es auch Quantitatives Easing nennen, anyway, unser kleiner Doofi Vrachos versteht es sowieso nicht. Die Griechen haben zwar wie alle Menschen in der Eurozone die Nachteile der Inflation zu tragen, aber sie profitieren auch von der Inflation, da ihre Staatsschulden eben „monetarisiert“ werden, also von der Inflation aufgefressen werden. Die Menschen in Deutschland haben indes nur die Nachteile der Inflation zu befürchten. Ob dies für den guten Jörg schon zu kompliziert war. Ich habe wirklich versucht, es einfach darzustellen…

  12. Das viele Ukraine Waffengeld wäre bei den Armen und Bedürftigen sehr viel nutzbringender angebracht.

  13. Ich lebe in Griechenland und bekommen das Elend voll mit. Strommkosten von 600 Euro sind hier nicht die Ausnahme sondern die Regel. Benzin der Liter bei 2.70 im Schnitt . Lebensmittel um die15% rauf und dann die größte Schmach mit Gutschriften die großen Gönner zu spielen im Fernsehen das ist schlicht gesagt eine verarsche ,denn die meisten verdienen nicht mehr als 750€ . Ich kann nur sagen super weiter so ,schau ma Mal wer den Winter bezahlt. Das grundlegende Problem hier ist das sind immer die gleichen Namen dir als Ministerpräsidenten zur Wahl gestellt werden. Zumindest bei den rechten ,die alte linke Pasok ist ,gott sei Dank ,schon kaputt auch wenn versucht wird sie wieder zu etablieren. Die jetzige linke Syriza laut.prognosen an Platz 2 ist die Katastrophe Schlechthin . Mein Fazit ist Griechen hört auf euch mit Klamauk den Fernsehabend zu versüßen und wacht endlich auf . Es gibt Politiker und Parteien den euer Wohl am Herzen liegt ,die bekommen kaum Auftritte im Fernsehen also informiert euch selber.

  14. Egal wir fahren nach Griechenland und geben gerne Geld aus dafür haben wir auch einen schönen Urlaub

  15. Steigende Lebenshaltungskosten
    Leere Einkaufswagen
    Ungebremste Preissteigerungen: Griechenland erreicht mit 12,1 Prozent höchste Inflationsrate seit 1993

    „Das Foto eines leeren Einkaufswagens hob die Athener Tageszeitung Efimerida ton Syntakton (Efsyn) am Freitag auf die Titelseite – Symbol einer Volkswirtschaft im Sturzflug. Das Nationale Statistische Amt (Elstat) Griechenlands hatte am Tag zuvor eine Inflationsrate im Juni von 12,1 Prozent gemeldet – der höchste Wert seit 1993. Mitten in einer seit 2008 andauernden, längst noch nicht überstandenen Finanz- und Wirtschaftskrise, schwer gezeichnet von der Kürzungspolitik, zu der das Land von den europäischen Führungsmächten – der Bundesregierung unter Angela Merkel an erster Stelle – seit gut zehn Jahren gezwungen wurde, brechen die kleinen und mittleren Haushalte nun unter heftigen Preissteigerungen in allen Lebensbereichen zusammen.

    Der Krieg in der Ukraine, die Sanktionspolitik der westlichen Allianz gegen die Russische Föderation, die offenbar viel eher die Bevölkerung der Europäischen Union als die russische in wirtschaftliche Bedrängnis brachte – all das mag auch für das gegenwärtige griechische Unglück eine Rolle spielen. Die Energiepreise, an erster Stelle die Kosten für Strom und Benzin, stiegen allerdings schon, bevor Wladimir Putin seine Armee in die Ukraine einmarschieren ließ.

    Ohne jegliche Ankündigung – weder von seiten der Regierung des rechten Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis, noch von dem früher staatlichen und seit 2001 zur Hälfte privatisierten Elektrizitätsgiganten DEI – erhöhten sich die Strompreise im vergangenen Winter um zunächst rund 35 Prozent, Tendenz steigend. In die Haushalte fliegen seither alle drei Monate Rechnungen ein, die für die meisten Griechen praktisch unbezahlbar sind. In den DEI-Filialen stehen die Ärmeren unter den 7,5 Millionen Kunden seither Schlange, um Ratenzahlung für die Forderungen des Stromlieferanten zu beantragen, die selbst für Familien nicht selten mehr als 500 Euro betragen. Mitsotakis’ Regierung reagierte Ende Mai mit dem Versprechen, den so Geschröpften Ende August rund ein Drittel der bezahlten Stromkosten zurückzuerstatten. Der Staat hält 51,12 Prozent der Aktienanteile an der DEI, ist also für die Strompreisentwicklung hauptverantwortlich.

    Dass die Griechen nicht nur überteuerten Strom bezahlen und den weltweit handelnden Erdölgiganten für Benzin ihr schwer verdientes Geld in den Rachen werfen, sondern mit ihren mageren Löhnen auch eine beispiellose Hochrüstung finanzieren müssen, ist in den Kaffeehäusern des Landes ein Thema geworden, das der ansonsten vor TV-Kameras ewig gutgelaunte Mitsotakis nicht mehr weglächeln kann. Wie sollen die Kassenangestellten im Supermarkt ihren Kunden erklären, dass die Preise für Grundnahrungsmittel in nur zwei Monaten um 17 bis 25 Prozent stiegen, fragte in dieser Woche die kommunistische Parteizeitung Rizospastis. Und wagte die düstere Prognose, dass der kommende Winter die Mehrheit der Griechen in eine »katastrophalen Situation« bringen werde.

    Die von Elstat gelieferten Zahlen scheinen das zu bestätigen: Die Gaspreise stiegen demnach seit Beginn des Jahres um inzwischen 117,7 Prozent, die für elektrischen Strom nach neuestem Stand um bis zu 70 Prozent, die für Heizöl um 65,1 Prozent und die für Benzin um 45,6 Prozent.

    In der Regierungspartei Nea Dimokratia sorgen Inflation und erneute wirtschaftliche Talfahrt längst für schwere Unruhe. Der Juli ist da, die Kinder haben Ferien, ihre Eltern haben kein Geld, um sie in die traditionelle Sommerfrische auf die Inseln zu bringen. Parlamentswahlen müsste ihr Premierminister Mitsotakis eigentlich erst in einem Jahr ausschreiben. Der Plan B wäre, wie in Athen seit Wochen spekuliert wird, die Abstimmung an den Urnen lieber in den kommenden Herbst vorzuziehen. Weil nämlich die Masse der Griechen – wie anhand der Elstat-Zahlen zu befürchten ist – im nächsten Winter vermutlich frierend in ihren ungeheizten Wohnungen sitzen und die aktuelle Regierung zum Teufel wünschen werde.“

    Quelle: Junge Welt vom 11.7.2022

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